Arbeitsstab Ausbildung und Beruf


Der Arbeitsstab Ausbildung und Beruf beschäftigt sich mit Diskriminierung und Ungleichheiten in der juristischen Ausbildung. Es geht um strukturelle Benachteiligungen beim Absolvieren der Ausbildung, bei den juristischen Prüfungen und bei der inhaltlichen Gestaltung des Lernmaterials. Wir machen auf Missstände aufmerksam, insbesondere auf die strukturelle Unterrepräsentation von Frauen in der juristischen Ausbildung und Wissenschaft und die Benachteiligung von marginalisierten Personen in den juristischen Staatsprüfungen. Wir möchten Lehrende, Lernende und Prüfende sensibilisieren für Anliegen eines intersektionalen Diskriminierungsschutzes. Wir bringen uns konstruktiv in Diskussionen um die Reform der juristischen Ausbildung ein und setzen uns aktuell u.a. für Qualitätssicherung und Diskriminierungsschutz im juristischen Prüfungswesen ein.

Weitere Themen des Arbeitsstabs sind die geschlechtersensible Gestaltung der juristischen Lehre und des Lernmaterials sowei die Verankerung feministischer Perspektiven und Genderkompetenzen in der Ausbildung von Jurist*innen.

Der Arbeitsstab betreibt den Blog und Instagram-Kanal zu Sexismus, Rassismus und anderen Diskriminierungserfahrung in der juristischen Ausbildung „Juristenausbildung. Üble Nachlese“.

Vorsitzende

Helene Evers

Kontakt: helene.evers@djb.de

Pressemitteilungen und Stellungnahmen


Die Freie und Hansestadt Hamburg beabsichtigt, die juristische Ausbildung zu reformieren. „Die Reformvorschläge zeigen einige gute Ansätze, greifen… mehr 

Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) bedankt sich für die Gelegenheit zur Stellungnahme vor der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz der Freien… mehr 

Das Justizministerium in Baden-Württemberg plant, die Jurist*innenausbildung zu reformieren. Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) beurteilt dies… mehr 

Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) bedankt sich für die Gelegenheit zur Stellungnahme vor dem Ministerium der Justiz und für Migration des Landes… mehr 

Das Land Niedersachsen beabsichtigt noch kurz vor Ende der Legislaturperiode, die Ausbildung der Jurist*innen zu reformieren. Das Anliegen der Reform… mehr 

Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) bedankt sich für die Gelegenheit zur Stellungnahme vom 23. Juni 2022 vor dem Ausschuss für Rechts- und… mehr 

Das Jurastudium endet mit einer mündlichen Prüfung, die nicht gerecht ist. Grund dafür ist die Gefahr von (oft unbewusster) Diskriminierung. Bereits… mehr 

Zur Bundestagswahl 2021 fordert der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) alle Parteien auf, dem Verfassungsauftrag der faktischen Gleichberechtigung… mehr 

Zur Bundestagswahl 2021 fordert der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) alle Parteien auf, dem Verfassungsauftrag der faktischen Gleichberechtigung… mehr 

Bundesregierung und Bundesrat haben Vorschläge zur Änderung des Deutschen Richtergesetzes (DRiG) vorgelegt, die die juristische Ausbildung betreffen.… mehr 

Der Bundesrat hat am 12. Februar 2021 seine Stellungnahme zum Regierungsentwurf zur Modernisierung des notariellen Berufsrechts und Änderung weiterer… mehr 

Während in der Bundesrepublik vieles still steht, geht die juristische Ausbildung ihren Gang. Diese Woche hat an vielen Universitäten die – digitale –… mehr 

djb in der Presse


Hast Du Dein Vorbild schon gefunden? Breaking Through porträtiert die beiden Juristinnen, djb-Mitglieder und Moderatorinnen des djb-Podcasts „Justitias Töchter“ Dana Valentiner und Selma Gather. Link zur Webseite öffnen

Strukturelle Benachteiligung in der juristischen Ausbildung: Wie steht es um die Chancengleichheit in den Rechtswissenschaften? In diesem Interview gibt Selma Gather, Vorsitzende des djb-Arbeitsstabs Ausbildung und Beruf, Antworten. Link zur Webseite öffnen

In der Jurist*innenausbildung wird viel Sexismus und Rassismus reproduziert. Ein neues Blog prangert dies an. Ein Bericht des Missy Magazins über das Blog „Juristenausbildung – üble Nachlese". Link zur Webseite öffnen