Projekte
Justitia Diversa: Perspektivwechsel – Recht aus verschiedenen Blickwinkeln (2025-2027)
Das Projekt „Justitia Diversa: Perspektivwechsel – Recht aus verschiedenen Blickwinkeln“ wird im Rahmen des Bundesprogramms „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ mit Fördermitteln des Bundesministeriums des Innern (BMI) gefördert. Mit dem Projekt stärkt der djb Juristinnen mit Migrationsgeschichte, die von Mehrfachdiskriminierung betroffen sind.
Inklusive Organisation der Zukunft (2024-2027)
Der djb ist Teil des Projekts „Die inklusive Organisation der Zukunft“. Gemeinsam mit neun weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen arbeitet der djb daran, Strukturen und Prozesse diversitätssensibler zu gestalten und Gleichstellung nachhaltig zu fördern. Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten – weiter bilden und Gleichstellung fördern“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
JURISTINNEN – Lexikon zu Leben und Werk (2015 und Neuauflage 2023)
Das Lexikon der Rechtshistorikerin Prof. Dr. Marion Röwekamp dokumentiert Juristinnen der ersten Stunde. Die Biografien spiegeln wider, wie die ersten Studentinnen zwischen 1900 und 1911 an den juristischen Fakultäten zugelassen wurden, wie 1922 Frauen auch die klassischen Rechtsberufe ergreifen durften, wie 1933 viele Juristinnen ihre Arbeit verloren, verfolgt und ermordet wurden oder rechtzeitig emigrierten, wie Juristinnen bis 1945 aus der Öffentlichkeit verschwanden und welch einen großen Anteil sie am Wiederaufbau der deutschen Justiz nach dem Zweiten Weltkrieg hatten.
Unterstützung Afghanischer Juristinnen (seit 2020)
2020 und dann verstärkt nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan 2021 arbeitet der djb in einem Kooperationsprojekt mit der Deutsch-Afghanischen FreundschaftsGesellschaft e.V Baaham zusammen. Unterstützt werden Frauen, die in Afghanistan vor der Machtübernahme der Taliban als Richterin, Staatsanwältin oder Anwältin tätig waren.
100 Jahre Frauen in juristischen Berufen (2021-2023)
Das „Gesetz über die Zulassung der Frauen zu den Ämtern und Berufen in der Rechtspflege vom 11. Juli 1922 (Reichsgesetzblatt 1922 I, S. 573) beseitigte endlich die formalen Hindernisse, gewährte Frauen Zugang zum Staatsexamen und schließlich zu den juristischen Berufen. Anlässlich des 100. Jahrestages 2022 führte der djb als Nachfolgeorganisation des DJV die Kampagne „100 Jahre Frauen in juristischen Berufen“ durch, die durch das Bundesministerium der Justiz (BMJ) finanziell gefördert wurde.
Kampagne "Gleichstellung & Demokratie" (2021)
Der 44. djb-Bundeskongress im Jahr 2021 widmete sich dem Thema "Gleichstellung & Demokratie" und war in eine multimediale Kampagne eingebettet. In einem interdisziplinären Dialog haben wir für die Gefahren des Antifeminismus sensibilisiert und zugleich die Möglichkeiten für eine feministische Zivilgesellschaft ausgelotet, die sich erfolgreich für eine gleiche Verteilung von Macht einsetzt.
Gleichstellungs-Check für Klein- und Mittelbetriebe (2019)
Um Klein- und Mittelbetrieben bei der systematischen Prüfung etwaiger Benachteiligungen bei den Arbeits- und Beschäftigungsbeschäftigungen sowie beim Entgelt zu unterstützen, wurde von Dr. Andrea Jochmann-Döll und Dr. Karin Tondorf (Kommission Arbeits-, Gleichstellungs- und Wirtschaftsrecht im djb) ein niedrigschwelliges Tool entwickelt, das mit geringem Aufwand angewendet werden kann.
Wahlarbeitszeit (2015)
Wahlarbeitszeit wird als ein wesentlicher Baustein für eine selbstbestimmte Erwerbsbiografie begriffen, die wiederum für beide Geschlechter die Möglichkeit eines gleichberechtigten und partnerschaftlichen Lebens eröffnet. Der djb hat einen Vorschlag für ein Wahlarbeitszeitgesetz erarbeitet, der in der djbZ Heft 3/2015 veröffentlicht und im Rahmen des 41. Bundeskongresses des djb in Münster vom 24. bis 27. September 2015 diskutiert wurde.
Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung (2009-2017)
Der djb fordert einen Anteil von Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft, Vorständen und Aufsichtsräten von mindestens 40 Prozent. Um dieses Ziel zu erreichen, nahmen Mitglieder des djb und kooperierender Verbände von 2009 bis 2017 an Hauptversammlungen von börsennotierten Unternehmen in Deutschland (und 2015 auch in zehn weiteren Mitgliedstaaten der Europäischen Union) teil.
Frauen in die Roten Roben (seit 2006)
Der djb will erreichen, dass bei jeder Wahl für jedes Bundesgericht je zur Hälfte Frauen und Männer vorgeschlagen und durchschnittlich auch zu 50 Prozent gewählt werden. Anlässlich der Bundesrichterwahlen 2020 wendete der djb sich erstmals mit einem offenen Brief an die Mitglieder des Bundesrichterwahlausschusses.