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Pressemitteilung

djb gratuliert Prof. Dr. Doris König zur Wahl als Richterin des Bundesverfassungsgerichts

Pressemitteilung vom 22.05.2014

Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) gratuliert Prof. Dr. Doris König, Präsidentin der Bucerius Law School in Hamburg zu ihrer gestrigen Wahl als Richterin des Bundesverfassungsgerichts. Sie tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Gertrude Lübbe-Wolff an, die ihrerseits 2002 Prof. Dr. Jutta Limbach folgte.

König, 1957 in Kiel geboren, studierte Rechtswissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und erlangte nach dem Ersten Juristischen Staatsexamen (1980) auch den "Master of Comparative Law" (M.C.L.) der University of Miami School of Law (1982). Nach dem Zweiten Juristischen Staatsexamen arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Internationales Recht an der Universität in Kiel. Der Promotion im Bereich des internationalen Seerechts folgte 1989 bis 1992 eine Tätigkeit als Richterin am Landgericht Hamburg. Im Anschluss daran kehrte sie als wissenschaftliche Assistentin an das Kieler Walther-Schücking-Institut für Internationales Recht zurück.

Im Dezember 1998 wurde sie mit einer Arbeit zur verfassungsrechtlichen Problematik des europäischen Integrationsprozesses habilitiert. Von 1999 bis 2000 übernahm sie Lehrstuhlvertretungen in Saarbrücken, Halle (Saale) und Kiel. Von 2000 bis 2012 war sie Inhaberin des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Allgemeine Staatslehre, Völker- und Europarecht an der Bucerius Law School. Seit dem 1. Oktober 2012 ist sie deren Präsidentin und Inhaberin des Claussen-Simon-Stiftungslehrstuhls für Internationales Recht.

Seit 2004 ist sie Mitglied des Völkerrechtswissenschaftlichen Beirats des Auswärtigen Amtes und Vorsitzende der in Hamburg gegründeten Stiftung für Internationales Seerecht. Seit 2007 ist sie Mitglied des Vorstands der Studienstiftung des deutschen Volkes.

König ist seit 1994 Mitglied des djb und war 1994 bis 2005 Mitglied der djb-Kommission Kommission Europarecht und Internationales Recht (ab 2001 „Öffentliches Recht, Europa- und Völkerrecht“) und von 2001–2005 Leiterin der Fachgruppe Internationales Strafrecht und Völkerrecht.

 

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