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Marie-Elisabeth-Lüders-Preis 2013

verliehen an Dr. Nora Markard
am 28. September 2013, in den Räumen des MDR, Leipzig

 

Preisträgerin Dr. Nora Markard, MA (Mitte) mit den zwei Jurymitgliedern Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Berlin (links), und Prof. Dr. Margarete Schuler-Harms, Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg (Foto: KL).

Programm
 
Sektempfang 
BegrüßungRamona Pisal, Präsidentin djb, Berlin
 Claudia Müller, Intendanz, Gleichstellungsbeauftragte, MDR, Leipzig
 Dr. Melitta Büchner-Schöpf, Ministerialdirigentin a.D., Stifterin des Preises 2013
LaudatioProf. Dr. Margarete Schuler-Harms,
Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, Mitglied der Jury
DankDr. Nora Markard, Preisträgerin
anschließend: Abendessen 
 
Dr. Nora Markard, MA

hat Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin und der Université de Paris I - Panthéon-Sorbonne studiert. Auf das Erste Staatsexamen folgte 2002-2003 ein MA in International Peace and Security am King's College London. Im Anschluss war sie mehrere Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Susanne Baer, LL.M. an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig, wo sie 2010 an der Gründung der Humboldt Law Clinic beteiligt war. Sie promovierte 2005-2008 mit Förderung der Friedrich-Ebert-Stiftung, die 2007 auch einen kurzen Forschungsaufenthalt an der University of Michigan ermöglichte. 2008-2010 absolvierte sie das Referendariat in Berlin und London und wurde 2011 summa cum laude promoviert.

Ihre Dissertation „Herausforderungen an die Flüchtlingskonvention: Gewalt gegen die Zivilbevölkerung in ´neuen Kriegen´“, die heute mit dem Marie-Elisabeth-Lüders-Preis ausgezeichnet wird, erhielt 2012 bereits den Humboldt-Preis.

Seit 2011 ist Nora Markard wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich 597 „Staatlichkeit im Wandel“ im Teilprojekt A2 „Die Judizialisierung der Streitbeilegung im internationalen Recht“ an der Universität Bremen, wo sie auch Mitglied des Frauenbeauftragten- und Antidiskriminierungskollektivs ist. 2012-2013 absolvierte sie einen vom DAAD geförderten Forschungsaufenthalt an der Columbia Law School zur Vorbereitung ihrer verfassungsrechtlichen Habilitation.

Zu den Forschungsgebieten von Nora Markard gehören das Migrationsrecht, das Völkerrecht, das — auch vergleichende — Verfassungsrecht und die Legal Gender Studies.