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Pressemitteilung

Netzwerk der Antidiskriminierungsorganisationen in Deutschland wendet sich an EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso

Pressemitteilung vom 18.06.2008

In einem gemeinsamen Schreiben an den Präsidenten der EU-Kommission José Manuel Barroso spricht sich das Netzwerk der Antidiskriminierungsorganisationen in Deutschland für die Verabschiedung einer EG-Richtlinie aus, die den Diskriminierungsschutz beim Zugang zu Gütern und Dienstleistungen auf alle Merkmale ausweitet.

Zahlreiche Pressemeldungen hatten zuvor von einer Blockadehaltung Deutschlands bei der bevor­stehenden Verabschiedung berichtet. Aus der Sicht der Unterzeichnenden ist jegliche Einschränkung eines umfassenden Diskriminierungsschutzes unverständlich und nicht zu akzeptieren. Ziel aller Verantwortlichen muss es sein, bestehende Widerstände aktiv anzugehen.

Mit ihrem Schreiben an Kommissionspräsident Barroso beziehen die unterschreibenden Organisationen eindeutig Stellung für einen umfassenden Diskriminierungsschutz in der Europäischen Union und in Deutschland und bekräftigen damit erneut ihre Forderung, dass die Bundesregierung für die Verabschiedung der neuen EG Richtlinie im Ministerrat stimmt. Menschenrechts- und Diskriminierungsschutz sind nicht teilbar!

Zu dem Netzwerk der Antidiskriminierungsorganisationen zählen:

  • Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd)
  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO)
  • Deutscher Frauenrat e.V.
  • Deutscher Juristinnenbund e.V. (djb)
  • Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL)
  • Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)
  • Netzwerk Artikel 3 - Verein für Menschenrechte und Gleichstellung Behinderter e.V.
  • Sozialverband Deutschland (SoVD)
  • Weibernetz e.V. – Politische Interessenvertretung behinderter Frauen

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