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Recht und Gender

Inhalt der Platform (pdf)

"Recht und Gender" ist ein Portal auf der Plattform der FernUniversität Hagen für eine Serie von Video-Interviews - u.a. mit djb-Präsidentin Ramona Pisal und weiteren djb-Mitgliedern - zu Themen aus den Bereichen Frauenrecht, Geschlechterfragen im Recht, Gleichberechtigung, Gleichstellung.

Die Interviews zu „Recht und Gender“ ergänzen das Studienmaterial des Moduls „Recht der Gleichstellung und Genderkompetenz“ im Master of Laws der FernUniversität. Dieses Modul wird seit 2008 vom Lehrstuhl für Deutsches und Europäisches Verfassungs- und Verwaltungsrecht sowie Europarecht (Prof. Dr. Andreas Haratsch) angeboten. Es basiert auf Studienmaterialien aus dem früheren weiterbildenden Studium „VINGS (Virtual International Gender Studies)-Qualifizierung für Gleichstellungsarbeit“, die auf die neue Zielgruppe fokussiert, außerdem aktualisiert und ergänzt worden sind. Das Gendermodul erfreut sich ständig wachsenden Zuspruchs. Es kann im Rahmen der Akademiestudien der FernUniversität auch unabhängig von einer Einschreibung für den Studiengang als Einzelmodul belegt und studiert werden. Von dieser Möglichkeit machen – wie früher bei VINGS-Qualifizieren – viele Gleichstellungsbeauftragte Gebrauch. Das Gendermodul hat den Schwerpunkt auf schriftlichem Material, das online über die Plattform „moodle“ angeboten wird.

Für die Idee von „Recht und Gender“ hat das Projekt „Gesellschaft begreifen“ von Prof. Dr. Uwe Schimank und Dr. Nadine Schöneck Pate gestanden. Begleitend zu einem Sammelband mit diesem Titel haben sie im Studienportal des B.A. Soziologie 13 Videoclips mit den Autorinnen und Autoren des Buches eingestellt.[1]

An der FernUniversität in Hagen sind von 1985 bis 1995 Filme zum weiterbildenden Studium „Frauen im Recht“ erstellt worden. Dabei sind Vorträge einer gleichnamigen Vortragsreihe für die damalige Fernsehserie der FernUniversität „FernUniversität im Dritten“ aufgenommen und bearbeitet worden.[2] An diese Tradition sollte mit den Interviews „Recht und Gender“ angeknüpft werden. Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW hat die Produktion finanziell unterstützt.

Schwerpunktmäßig sind Autorinnen und Autoren des Gendermoduls einbezogen worden. Die Interviews im Portal „Recht und Gender“ sind frei zugänglich. Damit soll für das Gendermodul geworben und Studierenden der anderen Fakultäten und Studiengänge sowie externen Interessierten die Möglichkeit zur Bearbeitung der Inhalte und damit Stärkung ihrer Genderkompetenz im Recht geboten werden.

Ulrike Schultz
Akademische Oberrätin, FernUniversität in Hagen
Kontakt:

 

 



[2] Einige der Videos „Frauen im Recht“ sind im Videoarchiv der FernUni öffentlich zugänglich (http://www.fernuni-hagen.de/videostreaming/zmi/video/#rewi). Weitere Filme werden noch eingestellt. Im Internet zugänglich sind auch Videostreams der 2004/2005 durchgeführten Videokonferenzen zu „Equal Opportunities in Comparative Perspective“ (http://www.fernuni-hagen.de/videostreaming/bwp/)