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Unterstützer_innen des Projekts

 
 
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Foto: privat
 

Eine Quote ist nicht nötig. Frauen müssen nicht mehr stärker um Top-Positionen kämpfen als Männer. Der Erfolg von gemischten Teams, der Fachkräftemangel und immer mehr Frauen mit Führungserfahrung sorgen dafür, dass Top-Managerinnen von der Ausnahme zur Normalität werden.

Thorsten Alsleben, Hauptstadt-Repräsentant / Director Political Relations der Kienbaum-Gruppe, Berlin
 

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Foto: BMFSFJ
 
Die Anlage des Projekts "Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung" ist schlicht genial: Aktionärinnen nutzen ihre Rechte und Stimme, um Informationen einzufordern. Das wirkt unmittelbar und besser als jeder politische Appell!

Renate Augstein, Abteilungsleiterin / Ministerialdirigentin im BMFSFJ, Berlin
 
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Foto: Daniel Philipp, Eiching

 
Im Interesse und zum Wohl von Unternehmen und Gesellschaft ist es wichtig, den (noch) unakzeptabel niedrigen Frauenanteil in Vorständen und Aufsichtsräten sowie in Führungsgremien zu erhöhen.

Anne Backer, Rechtsanwältin / Mediatorin, Kissing
 
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Foto: Joh. KAPS Nachf. GmbH
 
Ich habe mich für das Projekt engagiert, weil ich das Thema interessant finde und es meiner Meinung nach wichtig ist, dass Frauen und Männer die gleichen Karrierechancen besitzen.

Hannah Becker, Studentin / eh. Projektmitarbeiterin "Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung", Passau
 
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Foto: privat
Dass Frauen auf Spitzenpositionen der Wirtschaft immer noch signifikant unterrepräsentiert sind, ist meines Erachtens darauf zurückzuführen, dass männliche Seilschaften zäh an überkommenen Machtstrukturen festhalten. Nach fünf Jahren Engagement des Projekts „Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung“ müsste allen EntscheidungsträgerInnen klar geworden sein, dass nur eine verbindliche und gesetzlich festgelegte Quote eine Änderung in Richtung Gleichberechtigung der Geschlechter bewirken kann. Um diesen Prozess zu unterstützen, habe ich an diesem Projekt teilgenommen.

Lieselotte Becker-Gmahl, München
 
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Foto: Uta Boeters, Kiel
 
Nach wie vor bestätigen Personalberater der großen Beratungsunternehmen für C-Level-Recruitment, dass Frauen nicht für Boardpositionen in Betracht gezogen werden. Diese subjektive Wahrnehmung, die sich nur aus Einzelgesprächen ergibt, bestätigt das Projekt "Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung" durch transparente Darstellung der Fakten. Wenn hier Gleichberechtigung erreicht werden soll, muss es – neben anderen Maßnahmen – eine Geschlechterquote geben.

Uta Behrens, Rechtsanwältin, Frankfurt/Main
 
 Ich fand den Ansatz, direkt bei den Unternehmen vorstellig zu werden und nachzufragen, wie es konkret aussieht, interessant und pragmatisch.

Anna Beining, Rechtsreferendarin, Düsseldorf
 
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Foto: DSW
 
Neuwahlen in den Aufsichtsrat sind eine erstklassige Chance, um die Qualität des Kontrollorgans weiter zu optimieren. Die Entwicklung eines Anforderungsprofils für jedes Mitglied hilft dabei das Gremium auf die künftige Strategie des Unternehmens auszurichten. Neben fachlicher Qualität und der notwendigen Erfahrung ist dies auch eine gute Gelegenheit den Aspekten Diversity und Unabhängigkeit endlich stärker Rechnung zu tragen.

Jella Benner-Heinacher, stv. Hauptgeschäftsführerin, Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW), Düsseldorf
 
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Foto: Hoffotografen, Berlin
 
Als Vorstandsmitglied der Business and Professional Women (BPW) Germany ist es mir persönlich ein besonderes Anliegen nicht nur das Thema Entgeltgleichheit sondern auch Frauen in Führungspositionen, insbesondere in Aufsichtsräten und Vorständen, engagiert voran zu treiben. Gemeinsam haben unsere Verbände dies auch im Rahmen der Berliner Erklärung deutlich gemacht und es war mir eine große Freude an dem Projekt "Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung" aktiv mitzuwirken.

Sigrid Beyer, Steuerberaterin, Berlin
 
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Foto: Aurelia Bergs
 
Ich habe dieses Projekt journalistisch begleitet und jedes Jahr eine Rednerin der Aktienversammlungen für eine Radio Sendung bei Lora München interviewt. Um dabei sein zu können, habe ich extra Aktien gekauft.

Karin Bergs, Journalistin, München
 
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Foto: privat
 
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden. Möglich sind: Bessere Infrastruktur zur Kinderbetreuung und das Verständnis in der Gesellschaft, Frauen, die Karriere machen, positiv zu sehen. Die Frauenquote kommt dann ganz von allein ohne Quotenfrauen.

Daniela Bick, LL.M., Rechtsanwältin, Osnabrück
 
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Foto: Rasmus Schübel, Schübel pictures
 
Die Profitabilität von Unternehmen mit einem hohen Frauenanteil in den Leitungs- und Aufsichtsgremien ist wissenschaftlich belegt. Warum ergreifen die 30 DAX-Konzerne und andere große Unternehmen in Deutschland nicht die Eigeninitiative, um hochqualifizierter Frauen in ihren Vorständen und Aufsichtsräten zu integrieren?

Dr. Andrea Bockey, Rechtsanwältin / Notarin, Münster

 
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Foto: privat
 
Frauen sind klug und engagiert; unsere Gleichberechtigung bringen wir allerdings nur voran, wenn wir uns angewöhnen, unser berufliches und gesellschaftliches Umfeld auch mit Humor zu betrachten.

Dr. Eugenia Bolognini, Rechtsanwältin, Aachen
 
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Foto: privat
 
Das Thema "Gleichstellung von Frauen und Männern in der Unternehmenswelt" gehört seit der Gründung des Dachverbands zu den Zielen unserer Organisation. Dieser Aspekt bildet somit eine unserer Kernforderungen in unserem Dialog mit den deutschen Aktiengesellschaften.

Johan Bösch, Jurist / Mitarbeiter, Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V., Köln
 
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Foto: privat
 
Für mich war es zur Erreichung einer Aufmerksamkeit für das Thema „Frauen in die Aufsichtsräte“ wichtig, genau dort anzusetzen, wo es hingehört: In die Hauptversammlungen deutscher Aktienunternehmen. Ich habe mich sehr gefreut, an diesem Projekt über den Zeitraum von drei Jahren teilhaben zu können und habe den Eindruck, dass wir viel bewirkt haben.

Nina Brandi, Rechtsanwältin, Köln
 
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Foto: Torsten Kollmer
 
Da Männer und Frauen gleich klug und heutzutage auch gleich gut ausgebildet sind, sollten sie auch zu gleichen Anteilen in der Verantwortung stehen – egal ob in den Unternehmen, in der Medizin oder im Journalismus. Es geht zu Lasten der Qualität, wenn kluge Frauen an der Spitze fehlen.

Annette Bruhns, SPIEGEL-Redakteurin / Vorsitzende, ProQuote Medien e.V., Hamburg
 
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Foto: privat
 
Die Selbstregulierung der Wirtschaft, die den Frauenanteil in Vorständen und Aufsichtsräten nicht wesentlich verbessert hat, dürfte auch im neuen Gewand einer „Flexiquote“ nicht viel mehr bringen. Was wir brauchen ist – endlich! – eine gesetzliche Frauenquote.

Dr. Melitta Büchner-Schöpf, Ministerialdirigentin a.D. / Unternehmerin, Berlin/Karlsruhe
 
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Foto: Sonja Thomas
 
Der djb hat bei einem wichtigen gesellschaftspolitischen Anliegen sehr professionell, kreativ und beharrlich zu einem Paradigmenwechsel beigetragen. Viele Unternehmen haben erkannt, dass es ein Vorteil ist eigene Mitarbeiterinnen für Führungsaufgaben und externe unabhängige Beraterinnen für Aufsichtsräte und Beiräte zu gewinnen. Die Aktionärinnen und Rednerinnen haben durch den Informationsaustausch auf Augenhöhe mit den Topmanagern der Deutschen Wirtschaft den Meinungsbildungsprozess maßgeblich beeinflusst und neue interessante Beziehungen geknüpft.

Ingrid Claas, Rechtsanwältin, Wiesbaden
 
 Ich bin durch eine Freundin, die in einem Großkonzern arbeitet, auf die Problematik aufmerksam geworden und sehe dort noch großen Handlungsbedarf. Daher unterstütze ich Mechtild Düsing bei ihrer Arbeit für Gleichberechtigung.

Gustav Düsing
 
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Foto: Ralf Emmerich
 
Seit Jahren [...] beschäftige ich mich mit dem Thema „Frauen in Führungspositionen. Die Reaktionen der Anwaltskollegen [...] öffneten mir die Augen dafür, mit welcher Ignoranz Männer durchweg dieses Thema behandeln und mit welcher Penetranz sie ihre Machtpositionen verteidigen. Mir wurde im Laufe der Jahre jedoch auch klar, dass eine unbeirrte Arbeit an dem Thema nach dem Motto "Steter Tropfen höhlt den Stein" durchaus Erfolg versprechend ist.

Mechtild Düsing, Rechtsanwältin / Notarin, Münster

Foto: PROBANDT Rechtsanwälte und Notar, Berlin

 
Am djb-Projekt habe ich teilgenommen, um die Gleichberechtigung in den Aufsichtsräten herzustellen.

Dr. Olga Engelking, Rechtsanwältin, Berlin


 
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Foto: privat
 
Es ist ein Armutszeugnis, dass sich Deutschland im Bereich "Frauen & Karriere" noch immer im Stadium eines Entwicklungslands befindet. Ohne konsequenten Druck wird sich nichts verändern. Deshalb unterstütze ich das djb-Projekt "Frauen in Führungspositionen – Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung".

Sabine Erber-Hass, Diplom-Volkswirtin, Bayreuth
 
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Foto: Atelier Pfleiderer, Minden
 
Meine Motivation: Mich als Frau aus der Wirtschaft in einer leitenden Position dafür einzusetzen, dass sich gesellschaftlich notwendige Änderungen endlich vollziehen und wir noch erfolgreicher arbeiten. Den Club der alten Männer aufzumischen (OBST – Old Boys Stand Together) und jungen Frauen ein Vorbild zu sein.

Susanne Fabry, MBA, Rechtsanwältin / Angestellte, Minden/Paderborn
 
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Foto: privat
 
Als Kleinaktionär kann man nicht an jeder Hauptversammlung teilnehmen. Eine angemessene Wahrnehmung meiner Interessen wird durch den djb gewährleistet.

Markus Gehrlein, Landau


 
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Foto: privat
 
Ich habe von Anfang an bei der Gestaltung und Umsetzung des Projektes der Förderung von Frauen in Führungspositionen als djb-Kommissionsmitglied mitgewirkt. Wir brauchten unbedingt die statistische Aufbereitung aller im Projekt gewonnenen Aussagen der börsennotierten Unternehmen für einen Zeitraum von vier Jahren, um den Druck auf den Gesetzgeber zur Einführung einer gesetzlichen Quote ausüben zu können.

Prof. (Asoc.) Dr. Jutta Glock, Rechtsanwältin, Berlin
 
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Foto: privat
 
Was mich motiviert hat, bei der Aktion mitzumachen ist, dass ich aufräumen wollte mit dem Vorurteil, es ginge uns nur darum irgendwelche Frauen in den Chefetagen zu haben, um den Männern das Wasser abzugraben. Es geht mir darum, den gut ausgebildeten und hochqualifizierten Frauen, bei gleicher oder besserer Eignung eine Chance zu verschaffen, in die Führungspositionen einzurücken, was häufig bei der "Männerwirtschaft" und dem "sich gegenseitig in die guten Positionen bringen", nicht möglich war.

Carmen Grebe, Rechtsanwältin, Köln
 
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Foto: Ernst & Young
 
Die kommenden Jahre werden zeigen, ob sich Unternehmen mit den Konsequenzen veränderter Rollenverständnisse und Bedürfnisse auseinandergesetzt haben und passende Antworten finden können. Antworten, die von Frauen und Männern gemeinsam gestaltet werden und die Geschlechtergleichstellung und Chancengleichheit nicht als einen Verlust an Macht, sondern als einen Gewinn an Arbeits-, Beziehungs- und Lebensqualität darstellen.

Ana-Cristina Grohnert, Managing Partner People GSA Germany-Switzerland-Austria / Partner EMEIA Financial Services, Hamburg
 
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Foto: Finanztest
 
Die Wirtschaft hatte lange genug Zeit, freiwillig mehr Frauen in Spitzenpositionen zu bringen. Jetzt hilft nur noch die Quote!

Birgit Grube, Verein der Belegschaftsaktionäre in der Siemens AG, München
 
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Foto: privat
 
Ob Quotenregelungen in Aufsichtsräten oder ganz allgemein die gleichberechtigte Teilhabe von Frau und Mann im Berufsleben; der Blick gen Skandinavien lohnt. Die dort gewonnenen Erfahrungen lassen sich für die eigene nationale Diskussion fruchtbar machen.

Melanie Regine Hack, PhD-Stipendiatin, Institutt for privatrett, Universität Oslo, Norwegen
 
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Foto: Marion Coers, Fotografie, Hannover
 
Als Mitglied des djb und von Soroptimist International ist mir das Engagement für mehr gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe von Frauen ein besonderes Anliegen. Das Projekt „Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung“ hat das öffentliche und unternehmerische Bewusstsein verändert. Es zeigen sich erste Erfolge.

Susanne Hattenkerl-Fischer, Rechtsanwältin / Steuerberaterin, Hannover
 
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Foto: Schneider, Geiwitz & Partner
 
Ich kämpfe für die Gleichberechtigung der Frauen in einflussreichen wirtschaftlichen Positionen.

Petra Heidenfelder, Rechtsanwältin, Frankfurt/Main
 
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Foto: privat
 
Als Alt-68erin habe ich gelernt, dass man das System nur mit seinen eigenen Mitteln schlagen kann. Als Anteilseignerin habe ich in einer Hauptversammlung ein Forum, meine Forderung "mehr Frauen in Führungspositionen" öffentlichkeitswirksam so zu präsentieren, dass ich nicht überhört werden kann. Daher habe ich gerne gezielt Einzelaktien gekauft, um mein Rederecht Mitstreiterinnen zur Verfügung zu stellen.

Ingeborg Heinze, Assessorin, Düsseldorf
 
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Foto: privat
 
Meine Motivation für die Teilnahme an drei Hauptversammlungen war die Wirkung die das Projekt in der Öffentlichkeit hatte. Ich habe das Projekt als Anstoß für eine breite gesellschaftliche Diskussion wahrgenommen.

Doris Hellmuth, Rechtsanwältin, Allensbach/Konstanz
 
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Foto: privat
 
Ich habe mich als Führungskraft an dem Projekt aktiv beteiligt, da Frauen ihre bisher erworbenen Rechte immer nur mit Beharrlichkeit und viel Engagement durchgesetzt haben. Viele Frauen sind gute Führungskräfte und es muss eine Selbstverständlichkeit sein, dass sie ihre Fähigkeiten als Potential für die Unternehmen in obersten Führungspositionen einsetzen können.

Astrid Henriksen
 
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Foto: Haischer & Partner GbR
 
Bis echte Gleichberechtigung erreicht wird, gibt es noch viel zu tun. Es ist unabdingbar, sich hierfür immer und immer wieder einzusetzen.

Beatrice Hesselbach, Rechtsanwältin, Villingen-Schwenningen
 
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Foto: privat
 
"Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung" ist ein einzigartiges Projekt, das mich mit seinem einfachen, aber genialen Konzept wirklich begeistert hat. Durch die bloße Macht der Fragen von uns djb-Frauen in den Hauptversammlungen der Unternehmen wurde die Männerriege in den Vorständen und Aufsichtsräten gezwungen, Farbe zu bekennen, sich der öffentlichen Debatte über mehr Frauen in Führungspositionen zu stellen und Veränderungsprozesse in Gang zu setzen.

Margarete Hofmann, djb-Vizepräsidentin / Direktorin in der EU-Kommission, Brüssel
 
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Foto: Detlef Eden
 
Die Zeit für die Quote ist reif. Die SPD hat einen Gesetzentwurf im Bundestag vorgelegt, um den Anteil von Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten großer deutscher Unternehmen zu erhöhen. Wir bleiben dran!

Dr. Eva Högl, Mitglied des Bundestages, Berlin
 
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Foto: Alexandra Markschies-Hornung
 
Solange die "gläserne Decke" existiert, gibt es keine Gleichstellung von Frauen und Männern. Es war mir deshalb eine Ehre, für dieses Projekt arbeiten zu dürfen.

Alexandra E. Hornung, Rechtanwältin / eh. Projektmitarbeiterin "Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung", Berlin
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Foto: privat
 
Auf 50 Prozent Frauen in Führungsebenen 100 Jahre warten? Dazu habe ich keine Zeit.

Jitka Hrubant, Rechtsanwältin, Stuttgart
 
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Foto: Witten-Herdecke Universität
 
Are there any alternatives for Germany to adapt formal regulations of gender balance in the boardroom? How successfull have alternatives been? When will there be a minumum of 40% of women in Aufsichträte und Vorstände? I do not think that there will be other solutions for Germany than to use formal regulations, but the regulations should be closely followed by developing boards and how they may benefit from diversity.

Prof. Dr. Morten Huse, Reinhard-Mohn-Lehrstuhlsinhaber in Unternehmensführung, Universität Witten-Herdecke
 
 Die Idee, Hauptversammlungen für Debatten über die Chancengleichheit der Geschlechter zu nutzen, hat mich begeistert. Daher habe ich das Projekt gern durch Übertragung meines Stimmrechts unterstützt.

Mechthild Immenkötter, Präsidentin, verband aktiv-unabhängiger Frauen e.V. (vaf), Bonn
 
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Foto: Berit Jaeger

 
Ich halte viel von Transparenz und direkter Kommunikation. Durch das Projekt "Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung" konnten sich die DAX-Unternehmen hinsichtlich der Beteiligung von Frauen in den Führungsebenen nicht mehr z.B. hinter Absichtserklärungen verstecken, sondern mussten sich an ihren eigenen Zahlen und Aussagen (beispielsweise aus den Vorjahren) messen lassen. Das schafft Transparenz – und damit die Grundlage für Entscheidungen.

Dr. Berit Jaeger, Rechtsanwältin, Sindelfingen
 
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Foto: privat
 
Ich bin überzeugt, dass – würden Arbeitgeber ihr Personal vorurteilsfrei auswählen – sich von ganz allein ein ausgewogenes Verhältnis von Männern und Frauen in der Belegschaft und in den Führungspositionen ergeben würde. Daher ist das tatsächlich vorliegende eindeutige Missverhältnis für mich Grund genug, darauf aufmerksam machen zu wollen. Des Weiteren hat mich interessiert, ob Arbeitgeber in der Lage sind, schlüssige Argumente für den geringen Anteil an Frauen in den Führungsetagen vorzubringen. In den von mir begleiteten Hauptversammlungen konnte ich dies nicht feststellen.

Imke Janssen, Diplom-Kauffrau, Bremen/Oldenburg
 
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Foto: privat
 
Am Projekt "Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung" habe ich teilgenommen, weil ich aktiv mithelfen wollte, unsere Gesellschaftsstrukturen zu verbessern und zukünftig neue Möglichkeiten für Frauen zu schaffen. Die gewonnenen Erfahrungen aus diesem Projekt haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, sich persönlich für Veränderungen zu engagieren.

Tatjana Jedig, Studentin, Erkelenz
 
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Foto: privat
 
Ich fand die Idee überzeugend, durch wiederholtes Nachfragen Bewusstsein zu wecken für die Benachteiligung von Frauen. Ich denke, dies ist mit dem Projekt gelungen. Jedenfalls gab es bei meinem Auftritt im zweiten Jahr sogar Applaus.

Gerda Joswig, Verwaltungsjuristin / Oberregierungsrätin, Hannover/Wennigsen
 
 Ich wollte diese geniale Idee unbedingt unterstützen. Auch weil ich den Wunsch hege, dass es für meine Nichte später einmal selbstverständlich sein wird, dass Frauen auch in Aufsichtsräten und Vorständen ausreichend vertreten sind.

Kirsten Verena Junga-Suhr, wiss. Angestellte / Rechtsassessorin, Hamburg
 
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Foto: AoN, women&work
 
Dieses Projekt hat viel bewegt. Wir konnten bei vielen Unternehmen ein Nachdenken und auch einen Wandel anstoßen. Bei manch anderen wurde offensichtlicher, wie starr die Abwehrmechanismen beim Eintritt in den Führungszirkel gestrickt sind. Wir Ingenieurinnen waren mit viel Spaß und Überzeugung dabei, denn: die qualifizierten Frauen gibt es auch in der Technik längst.

Sylvia Kegel, Diplom-Ingenieurin / Vorstandsmitglied, deutsche ingenieurinnenbund e.V. (dib), München
 
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Foto: Fotostudio Bühnemann, Brake/Unterweser
Die Idee, mit nur einer Aktie Aufsichtsräten und Vorständen kritische Fragen zur geringen Präsenz von Frauen stellen zu können, hat mich sofort begeistert. Im Februar 2010 bin ich erstmalig für den djb bei einer Hauptversammlung aufgetreten.

Birgit Kersten, Rechtsanwältin / eh. Projektmitarbeiterin "Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung", Brake/Unterweser

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Foto: privat
 

Der Staat hat nach Artikel 3 des Grundgesetzes den Auftrag, Gleichberechtigung herzustellen. Das gilt auch für die Führungsetagen und Aufsichtsräte großer Unternehmen. Andere Länder wie Frankreich oder Spanien zeigen uns, wie dieses Ziel mittels einer gesetzlich vorgegeben Quote zu erreichen ist. Eine solche Quote brauchen wir auch in Deutschland. Mit den öffentlichen Unternehmen sollten wir voran gehen.

Gabriele C. Klug, Stadtkämmerin, Köln
 
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Foto: privat

 
Meine Motivation? Die Sorge um unser Land und schlichte Wut über Egoismus und Ignoranz bei manchen Verantwortlichen, wenn es um die Besetzung von Führungspositionen mit Frauen geht.

Rowena Knöppel, Rechtsanwältin / eh. Projektmitarbeiterin "Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung", Berlin
 
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Foto: Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt
 

Zu wenige Frauen schaffen es in Führungspositionen. Wenn sich das ändern soll, müssen wir uns gut aufstellen: Wir brauchen eine gesetzliche Quote, und wir brauchen Aktive, die mit Herz und Engagement für das Thema streiten. Die Aktion "Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung" hat hierzu ihren Beitrag geleistet.

Prof. Dr. Angela Kolb, Ministerin für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, Magdeburg

 

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Foto: privat
 
Wir sollten uns nicht immer artig in die Ecke hocken und warten bis man uns ruft, sondern selbst tun. Dann klappt das auch mit der Gleichstellung.

Almuth Kollmorgen, Rechtsanwältin, Berlin
 
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Foto: privat
 
Bei unserem Projekt geht es nicht nur um Teilhabe, sondern um Macht und Einfluss – freiwillig teilt man(n) nicht.

Dr. Karin E.M. Kopp, LL.M., Oberregierungsrätin, München/Schäftlarn OT Zell
 
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Foto: privat
 
Anleger fordern zurecht, dass Frauen operative Führungsverantwortung in der 1. Reihe und in Aufsichtsgremien übernehmen. Die Franca Equity AG, Düsseldorf und seit Juli 2013 auch die Immovaria Real Estate, Berlin, sind stolz, dass bei diesen ersten Aktiengesellschaften die Mehrheit ihrer Aufsichtsratsmitglieder, nämlich 2 von 3, kompetente Frauen sind. Der Investors Communication Group e.V. ist sicher, dies ist eine zukunftsweisende Entwicklung.

Marion Kostinek, Rechtsanwältin / Vorstandsvorsitzende, Investors Communication Group e.V., Frankfurt/Main
 

 

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