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Projekte

Gleichstellungs-Check für Klein- und Mittelbetriebe
Um Arbeitgebern eine Unterstützung bei der systematischen Prüfung etwaiger Benachteiligungen bei den Arbeits- und Beschäftigungsbeschäftigungen sowie beim Entgelt zu bieten, wurden Gleichbehandlungs-Check (gb-check.de) und Entgeltgleichheits-Check (eg-check.de) entwickelt. Beide sind auf die differenzierten Strukturen und komplexen Problemlagen von größeren Unternehmen und Verwaltungen ausgelegt, um die vielfältigen Quellen von Diskriminierung aufdecken und angemessene Handlungsempfehlungen geben zu können. Aus Sicht von Vertreter*innen von KMU erscheinen die angebotenen Prüfinstrumentarien sehr komplex, nicht unmittelbar auf ihre Bedingungen zugeschnitten und aufwändig in der Handhabung. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines schlanken und niedrigschwelligen Tools, das an die Bedürfnisse von Klein- und Mittelbetrieben ausgerichtetet ist und von KMU mit geringem Aufwand angewendet werden kann.
Dazu: 10 Irrtümer zur Entgeltgleichheit

CEDAW
CEDAW (Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination against Women) ist die UN-Frauenrechtskonvention. Der CEDAW-Ausschluss ist ein Gremium aus Expertinnen und Experten aus verschiedenen Ländern, das im Staatenberichtsverfahren überwacht, ob die Mitgliedstaaten die Konvention umsetzen. Der djb beteligt sich regelmäßig an der Erarbeitung von Alternativberichten oder nimmst selbst Stellung. 

Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung
Der djb fordert einen Anteil von Frauen in Führungspositionen, Vorständen und Aufsichtsräten von mindestens 40 Prozent. Um dieses Ziel zu erreichen, nehmen Mitglieder des djb und kooperierender Verbände seit 2009 an Hauptversammlungen von börsennotierten Unternehmen in Deutschland (und 2015 auch in zehn weiteren Mitgliedstaaten der Europäischen Union) teil.

Frauen in die Roten Roben
Der djb will erreichen, dass bei jeder Wahl für jedes Bundesgericht je zur Hälfte Frauen und Männer vorgeschlagen und durchschnittlich auch zu 50 Prozent gewählt werden. Bei den Bundesrichterwahlen sollen erheblich mehr Frauen vorgeschlagen und schließlich auch gewählt werden - insbesondre dies möchte der djb mit seiner Initiative "Frauen in die Roten Roben" erreichen. Die gänzlich fehlende Transparenz beim Erstellen der Wahlvorschläge benachteiligt vor allem Richterinnen und Staatsanwältinnen.

Wahlarbeitszeit
Der djb hat einen Vorschlag für ein Wahlarbeitszeitgesetz erarbeitet. Es wurde in djbZ Heft 3/2015 veröffentlicht und im Rahmen des 41. Bundeskongresses des djb in Münster vom 24. bis 27.9.2015 diskutiert. Mittlerweile liegt eine aktualisierte Fassung vor, die die Argumente aus den Diskussionen insbesondere während des 41. Bundeskongresses berücksichtigt. Vom Konzept wurde außerdem eine Kurzfassung erarbeitet, die gerne als Referat oder zur argumentativen Unterstützung bei Diskussionen verwendet werden darf.