Städte und Verkehrsinfrastrukturen wurden jahrhundertelang von Männern für Männer geplant. Frauen haben andere Nutzungs- und Mobilitätsbedürfnisse, die bisher im Bestand und in der Planung wenig Berücksichtigung finden. Wie kann der öffentliche Raum durch Stadt- und Verkehrsplanung geschlechtergerecht gestaltet werden? Welche Anknüpfungspunkte und Verbesserungsmöglichkeiten gibt es im Recht? Welche Hindernisse und Herausforderungen bestehen in der Praxis? Welche Forderungen hat der djb zur geschlechtergerechten Stadt- und Verkehrsplanung?
All diese Fragen möchten wir am Montag, den 17. November 2025 ab 19:00 Uhr mit drei Expertinnen aus rechtlicher, raumplanerischer und politischer Perspektive diskutieren: Prof. Dr. Kristin Pfeffer (Professur für Öffentliches Recht, Hochschule der Akademie der Polizei), Prof. Dr. Brigitte Wotha (Professur für Raumplanung, Fachhochschule Kiel) und Hannah Schifko (Behörde für Verkehr und Mobilitätswende, Freie und Hansestadt Hamburg). Moderieren wird Prof. Dr. Dana-Sophia Valentiner (Professur für Öffentliches Recht, Helmut-Schmidt-Universität).
Stattfinden wird die Podiumsdiskussion im Schrödersaal (An der Alster 40, Hamburg). Die Veranstaltung steht Interessierten aller Geschlechter offen (eine djb-Mitgliedschaft ist nicht erforderlich).
Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an LV.Hamburg@djb.de.
Veröffentlichungen des djb zur geschlechtergerechten Stadt- und Verkehrsplanung:
djb Policy Paper: Straßenverkehrsrecht und Straßenrecht geschlechtergerecht gestalten