Flucht und Migration sind nichts Neues. Doch ihre Wahrnehmung hat sich in den letzten Jahren, nicht zuletzt durch den aktuellen Rechtsruck, stark gewandelt. Dies hat auch Auswirkungen auf Politik und Gesetzgebung. Die kürzlich beschlossene Verschärfung der europäischen Asylpolitik und -gesetzgebung führt zu einer drastischen Verschlechterung der ohnehin schon prekären Situation von Betroffenen. Von der politischen Grundstimmung und den Diskursen zu sogenannter „irregulärer Migration“, über die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems und deren ganz reale Konsequenzen an den Grenzen Europas, bis hin zur völker(straf)rechtlichen Bedeutung all dieser Entwicklungen wollen wir uns an diesem Abend einem hoch komplexen, viel besprochenen, aber wenig verstandenen Thema mit Ihnen widmen.
Demnach laden Sie herzlich zu unserem nächsten monatlichen Treffen ein, zum Thema: Einfluss des „Rechtsrucks“ auf die europäische Asylpolitik und Gesetzgebung.
Ort: im Buchhändlerkeller im Künstlerhof, Alt-Lietzow 12, 10587 Berlin
Datum: Mittwoch, den 20. November 2024 um 19:00 Uhr
Referentinnen: Anne Pertsch, Teresa Quadt und Dr. Zeynep Yanaşmayan
Moderation: Dilken Çelebi und Eva Ritte
Dr. Zeynep Yanaşmayan ist Sozialwissenschaftlerin und Leiterin der Abteilung Migration beim Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM).
Anne Pertsch ist Projektkoordinatorin und Mitglied des Management Boards bei Equal Rights Beyond Borders, einer griechisch-deutschen NGO für individuelle Rechtshilfe und strategische Prozessführung.
Teresa Quadt ist Doktorandin an der Universität Malta und erforscht Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Kontext von Migrationsströmen. Sie leitet das Prozessbeobachtungteam beim Syria Justice and Accountability Centre und ist Mitglied der Fachkommission Asyl bei Amnesty International Deutschland.
Für einen besseren Überblick über die Teilnehmerinnenzahl bitten wir um Anmeldung an djb-lvberlin@kaergel.com.
Herzliche Grüße
Georgia von der Wettern