Welche Berufswege können sich nach dem Jurastudium ergeben? Muss es am Ende die ordentliche Gerichtsbarkeit oder die Kanzlei sein? Welche Möglichkeiten gibt es, Beruf und Familie zu vereinbaren?
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Juristische Lebenswege“, die der LV Hamburg gemeinsam mit dem Gleichstellungsreferat der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg organisiert, berichten verschiedene Jurist*innen über ihren beruflichen und persönlichen Werdegang. Die Referent*innen kommen dabei aus den unterschiedlichsten Bereichen. Diese Diversität der Lebensläufe ist besonders spannend, gerade, wenn sie sich sehr weit vom Erwartbaren entfernen. Die Veranstaltungen richten sich insbesondere an Studentinnen und Referendarinnen, denen so schon in der juristischen Ausbildung Einblicke in verschiedene Berufsfelder ermöglicht werden sollen.
Am Donnerstag, den 7.11.2024, von 12.30 bis 13.30 Uhr wird Dr. Anna-Katharina Friese-Okoro in Räumen der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg (Rothenbaumchaussee 33, 20148 Hamburg) von ihrem Werdegang berichten. Sie ist Rechtsanwältin und Partnerin in der globalen Anwaltskanzlei Hogan Lovells. Sie hat Rechtswissenschaften in Würzburg und Dublin, Irland, studiert. Nach der Fertigstellung ihrer Promotion und Beendigung des Referendariats in Hamburg und Shanghai, China, hat Frau Dr. Friese‐Okoro sich für ihren Berufseinstieg bei Hogan Lovells entschieden und hat dort alle Karrierestufen bis zur Partnerin durch‐ laufen. Dort ist sie – mittlerweile in Teilzeit – im Patentrecht tätig und ist in diesem sehr männerdominierten Bereich oft die einzige Frau im Raum. Frau Dr. Friese‐Okoro ist verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter.
Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und bitten um eine Anmeldung unter: forms.office.com/e/gGGfDxCYhn