Liebe Kolleginnen,
hiermit laden wir Sie herzlich ein zu unserem Filmabend „Morgen ist auch noch ein Tag“
am Donnerstag, den 22.08.2024, um 19.00 Uhr
im Freiluftkino Frankfurt, Ludwigsstraße 18,
60327, Frankfurt am Main.
Das Freiluftkino ist im ehemaligen Polizeipräsidium und vom Hauptbahnhof aus fußläufig erreichbar oder per Tram vom Güterplatz aus (Tram 11 & 14). Der Film beginnt um 19.30. Um einen gemeinsamen Platz zu finden, treffen wir uns um 19.00 vor dem Eingang.
Nach der Vorstellung gehen wir gemeinsam zu Fuß zur Bar Shuka, um den Film zu besprechen und uns austauschen. Das Lokal befindet sich wenige Minuten fußläufig vom Kino entfernt in der Niddastraße 56 in 60329 Frankfurt am Main.
Die Tickets für die Vorstellung sind selbstständig zu erwerben über den Veranstalter.
Bitte geben Sie über den DFN-Planer an, ob Sie zum Film und dem anschließenden Get-Together kommen möchten.
Der Film läuft im Originalton (italienisch) mit deutschem Untertitel und dauert etwa 2h.
Anbei die Filmbeschreibung:
Rom, 1946 nach der Befreiung vom Faschismus. Delia (Paola Cortellesi) ist die Frau von Ivano (Valerio Mastandrea) und Mutter dreier Kinder. Zwei Rollen, in die sie sich voller Hingabe fügt. Obendrein bessert sie die Haushaltskasse mit vielen kleinen Hilfsarbeiten auf, um die Familie über Wasser zu halten. Ivano hingegen fühlt sich berechtigt, alle daran zu erinnern, wer der Ernährer ist. Nicht nur mit Worten. Körperliche und psychische Gewalt gehören für Delia zum Alltag. Bis ein mysteriöser Brief eintrifft, der ihr den Mut gibt, alles über den Haufen zu werfen und sich ein besseres Leben zu wünschen, nicht nur für sich selbst …
Autorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin Paola Cortellesi ist eine der dynamischsten und vielseitigsten Künstlerinnen Italiens. Ihr Regiedebüt proklamiert keinen Feminismus mit erhobenem Zeigefinger, sondern erzählt von den vielen kleinen Schritten auf dem langen Weg zur Emanzipation. Im Genre wechselt sie dabei immer wieder zwischen Drama und Komödie. Es ist ein lakonischer, schulterzuckender Humor, mit dem die Frauen in dieser repressiven Zeit unter dem Radar tyrannischer Männer zusammenhalten, eine leichte, geradezu beiläufige weibliche Solidarität angesichts der Übermacht des Patriachats mit seinen überkommenen Rollenvorstellungen. Vorstellungen, die sich bis heute halten.
Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und einen angeregten Austausch bei diesem spannenden Film!
Herzliche Grüße
Ihr Vorstand der Regionalgruppe Rhein-Main