Nicht von schlechten Eltern – Das Abstammungsrecht im rechtspolitischen Fokus


An der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr in Hamburg diskutieren wir mit Dr. Lucy Chebout die dringendsten Reformbedarfe im geltenden Abstammungsrecht sowie den aktuellen Stand der rechtspolitischen Vorhaben und gerichtlichen Verfahren.

Wer sind die rechtlichen Eltern eines Kindes? Welche Rolle spielen das Geschlecht der Eltern, die leibliche Abstammung oder der Wille zur Elternschaft für die rechtliche Zuordnung? Wie viele Elternteile verträgt das Kindeswohl und wie wandelbar ist Familie?

Dr. Lucy Chebout (Verfassungsrichterin in Berlin und Vizepräsidentin des Deutschen Juristinnenbundes e.V.) hat als Rechtsanwältin zahlreiche Familien in den #nodoption-Verfahren bis vor das Bundesverfassungsgericht begleitet. In ihrer Dissertation „Aufgedrängte Natürlichkeit“ hat sie die Bedeutung von leiblicher Abstammung und Geschlecht im Recht der Eltern-Kind-Zuordnung und damit verbundene Diskriminierungen wissenschaftlich aufgearbeitet.

Am 10. März 2026 diskutieren wir ab 18:00 Uhr an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr in Hamburg die dringendsten Reformbedarfe im geltenden Abstammungsrecht sowie den aktuellen Stand der rechtspolitischen Vorhaben und gerichtlichen Verfahren.

Organisiert wird die Veranstaltung vom Forschungsnetzwerk ReproGerecht und der Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität in Kooperation mit dem Landesverband Hamburg des Deutschen Juristinnenbunds e.V.

Bitte bringen Sie einen gültigen Personalausweis mit.

Veranstaltungsdetails


Veranstaltungsort: Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg
Veranstalter: ReproGerecht, LV Hamburg

10.03.2026 - 18:00 Uhr

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