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Pressemitteilung

djb zum Internationalen Frauentag

Pressemitteilung vom 07.03.2014

Morgen, am 8. März, wird der "Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden" weltweit von Frauenorganisationen begangen. Er geht auf einen Vorschlag der deutschen Sozialistin Clara Zetkin zurück, die auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz 1910 die Einführung eines internationalen Frauentages zum Kampf für das Frauenwahlrecht vorschlug.

Inzwischen, mehr als 100 Jahre später, sind wir weiter. Gesetzliche Diskriminierung gibt es nicht mehr – den vielen engagierten Frauen, die sich dafür über Jahrzehnte hinweg eingesetzt haben, sei Dank. Jetzt geht es darum, tatsächliche Chancengleichheit herzustellen, z.B. im Job: Gleiches Geld für gleiche Arbeit. Gleiche Karrierechancen. Partnerschaftlichkeit in der Familie als Voraussetzung dafür.

Damit es nicht bei schönen Worten und Absichtserklärungen der Politikerinnen und Politiker an einem Tag im Jahr bleibt, ist eine kontinuierliche Arbeit in Richtung tatsächlicher Gleichstellung und Chancengleichheit von Frauen und Männern nötig. Ein Durchbruch ist die Vereinbarung zur Einführung einer Frauenquote von 30 Prozent für neu zu besetzende Aufsichtsräte börsennotierter und voll mitbestimmter Unternehmen ab 2016 per Gesetz. Der djb fordert die Einführung einer Frauenquote von mindestens 40 Prozent für Führungspositionen, Vorstände und Aufsichtsräte. „Gerechtigkeit braucht klare Regeln, denn freiwillig wird nicht geteilt“, so djb-Präsidentin Ramona Pisal. Die zügige Umsetzung, die Bundesminister Maas zugesagt hat, werden wir gerne konstruktiv begleiten.

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