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Pressemitteilung

Zwei Juristinnen für den Berliner Verfassungsgerichtshof gewählt

Pressemitteilung vom 09.03.2012

Das Abgeordnetenhaus des Landes Berlin wählte am 8. März 2012 mit Sabine Schudoma die neue Präsidentin und mit Anke Müller-Jacobsen eine neue Richterin für den Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin. Der djb gratuliert seinen beiden Mitgliedern, der Präsidentin des Sozialgerichts Sabine Schudoma und Rechtsanwältin Anke Müller-Jacobsen zu ihren neuen Ämtern.

Die Amtszeiten der bisherigen Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs, Margret Diwell, und von Richterin am Verfassungsgerichtshof Dr. Christina Stresemann waren im letzten Sommer abgelaufen. Zwischenzeitlich wurde das Berliner Abgeordnetenhaus neu gewählt.

Sabine Schudoma, geb. 1959 in Berlin, ist Mutter von zwei Kindern. Nach ihrer Ausbildung zur Diplom-Verwaltungswirtin und Tätigkeit bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte studierte sie Rechtswissenschaften an der FU Berlin. Seit 1986 ist sie im Berliner Justizdienst und seit 1989 als Sozialrichterin tätig. In den Jahren 1992 und 1993 war sie an die Senatsverwaltung für Justiz abgeordnet und bereits 1995 war sie beim Landessozialgericht Berlin tätig. Das Amt der Vizepräsidentin des Berliner Sozialgerichts wurde ihr im Jahr 2001 übertragen. Am 7. Mai 2004 wurde sie als neue Präsidentin des Berliner Sozialgerichts in der Invalidenstraße (Mitte) eingeführt.

Anke Müller-Jacobsen, geb. 1958 in Leverkusen, studierte von 1978 bis 1981 zunächst Germanistik, ab 1981 dann Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Nach dem Ersten (1988) und Zweiten (1991) Staatsexamen in Berlin ließ sie sich 1991 dort als Rechtsanwältin nieder und spezialisierte sich auf Steuerstrafrecht und Wirtschaftsstrafrecht. Sie ist Vizepräsidentin der Rechtsanwaltskammer Berlin, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des Deutschen Anwaltvereins e.V. und Mitglied des Strafrechtsausschusses der Bundesrechtsanwaltskammer.

Die Richterinnen und Richter des Berliner Verfassungsgerichtshofs sind ehrenamtlich tätig und werden für eine einmalige Amtszeit von sieben Jahren gewählt.

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