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Pressemitteilung

Darf es ein bisschen mehr sein? Zwei Richterinnen für das Bundesverfassungsgericht gewählt

Pressemitteilung vom 11.11.2010

Von den drei heute neu gewählten Richter(inne)n des Bundesverfassungsgerichts sind zwei weiblich. Endlich. Denn Frauen waren in dieses Amt schon länger nicht mehr vorgedrungen, zuletzt Prof. Dr. Gertrude Lübbe-Wolff 2002. Es folgten neun Richter. Durchaus vorhandene Kandidatinnen waren u.a. zu unerfahren, wahlweise zu jung – ein gegen männliche Kandidaten, Jahrgang 1968, durchaus nicht verwendetes Argument, siehe die letzte Wahl Anfang 2010.

Der Deutsche Juristinnenbund (djb) gratuliert seinem Mitglied Prof. Dr. Susanne Baer, LL.M. und Monika Hermanns zu ihrer Wahl als Richterinnen des Bundesverfassungsgerichts.

Die Professorin für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin Susanne Baer wird im Januar als Nachfolgerin von Prof. Dr. Brun-Otto Bryde Richterin im Ersten Senat. Monika Hermanns, seit 2004 Richterin am Bundesgerichtshof im VIII. Zivilsenat folgt am 16. November 2010 im Zweiten Senat des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Lerke Osterloh nach, deren Amtszeit bereits abgelaufen ist.

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