Pressemitteilung: 11-03


Neue Wege in der Gleichstellungspolitik. djb begrüßt den Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung

Pressemitteilung vom

Mit dem gestern veröffentlichten Sachverständigengutachten für den Ersten Bundesgleichstellungsbericht ist die Gleichstellungspolitik auf einem guten Weg. Die Fragen der Gleichstellung werden erstmals auf Bundesebene umfassend wissenschaftlich behandelt. Neu ist auch der Blick auf die Lebensverläufe von Frauen und Männern - mit deutlichen Ergebnissen. "Ich freue mich, dass sich so viele Erkenntnisse und Empfehlungen des Gleichstellungsberichts mit denen des Deutschen Juristinnenbundes (djb) decken", sagt Jutta Wagner, die Präsidentin des djb. "Das bestätigt auch uns in unserer Arbeit, und es wird uns ein Anliegen sein, die Umsetzung der Empfehlungen aktiv zu begleiten."

Die Bundesregierung ist nun aufgefordert, den Ausbau der Angebote für Kindererziehung und Unterstützung der Frauen und Männer bei der Pflege Angehöriger weiter voranzubringen und in ihrer Arbeits- und Sozialpolitik dafür zu sorgen, dass familiäre Sorgetätigkeiten und Erwerbsarbeit besser miteinander vereinbar sind. Der djb unterstützt mit großem Nachdruck die Empfehlung, die Minijobs abzuschaffen und die Präsenz von Frauen in den Führungsetagen der Betriebe zu stärken. Mit erfreulicher Deutlichkeit spricht der Bericht sich außerdem dafür aus, Sorgearbeit in der Familie nicht länger über die Ehe abzusichern.

Der Bericht ist abrufbar auf der Webseite der Geschäftsstelle
Gleichstellungsbericht
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