Marie-Elisabeth-Lüders-Preis


Preisträgerinnen 2009 bis 2019

2019

DR. CARA RÖHNER

studierte Rechtswissenschaft und Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt/Main sowie ein Semester an der Université de Bordeaux und dem IEP Bordeaux. Im Jahr 2011 erwarb sie den Bachelor of Arts der Politikwissenschaft. Im März 2014 bestand sie das Erste Staatsexamen (gut), Schwerpunkt Grundlagen des Rechts.

Zwischen 2014 und 2017 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Thomas Vesting, Professur für Öffentliches Recht, Recht und Theorie der Medien, Goethe-Universität Frankfurt/Main. Seit 2017 ist sie Rechtsreferendarin am Landgericht Frankfurt/Main; neben dem Referendariat arbeitete sie bis Juli 2019 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Plagemann Rechtsanwälte in Frankfurt/Main im Bereich des Sozial- und Medizinrechts. Dr. Cara Röhner war von 2016 bis 2018 Herausgeberin des Grundrechte-Reports. Seit 2017 ist sie Mitglied des djb. (Stand 9/2019)

Sie promovierte im August 2018 mit der Arbeit „Ungleichheit und Verfassung. Vorschlag für eine relationale Rechtsanalyse“ (summa cum laude) am Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt/Main bei Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg und Prof. Dr. Anna Katharina Mangold, LL.M. (Cambridge). Für diese Arbeit wurde ihr der Marie-Elisabeth-Lüders-Preis des djb verliehen. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Anna Katharina Mangold, Europa-Universität Flensburg.

2017

DR. FREDERIKE MISSELWITZ

studierte Rechtswissenschaft mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Sozialrecht an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. und der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Nach der Ersten Juristischen Staatsprüfung 2011 begann sie ihr Promotionsstudium und arbeitete am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht, Zivilprozessrecht und Rechtstheorie bei Prof. Dr. Christian Fischer, Fried-rich-Schiller-Universität Jena. Ab 2014 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Abbe-Institut für Stiftungs-wesen, Jena und übernahm dort die Schriftleitung der Zeitschrift für Stiftungs- und Vereinswesen (ZStV). Von 2014 bis 2015 absolvierte sie die berufsbegleitende Ausbildung „Mediation und Konfliktmanagement“. Dr. Frederike Misselwitz ist Mitglied im Deutschen Juristinnenbund e.V. sowie im Thüringer Referendarverein und engagierte sich von 2010 bis 2015 auf dem Deutschen Mediationstag. (Stand 9/2017)

2016 promovierte Dr. Frederike Misselwitz „magna cum laude“ zum Dr. iur. mit der Arbeit „Marie Luise Hilger. Zum Leben und Wirken einer Arbeitsrechtlerin im 20. Jahrhundert“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Für diese Arbeit wurde ihr der Marie-Elisabeth-Lüders-Preis des djb verliehen. Die Laudatio hielt Claudia Wemheuer, Richterin am Bundesarbeitsgericht, Erfurt.

2015

DR.IN BERIT VÖLZMANN

hat Rechtswissenschaft an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und der Universität zu Köln studiert. Nach dem Ersten Staatsexamen im Jahr 2009 war sie mehrere Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Karl-Nikolaus Peifer im Institut für Medienrecht und Kommunikationsrecht an der Universität zu Köln tätig. 2013 verbrachte sie einen dreimonatigen Forschungsaufenthalt in Kapstadt, Südafrika. Sie promovierte 2009 von 2014.

Seit 2013 absolviert Berit Völzmann das Referendariat mit Stationen in Köln, Bonn und Berlin. Sie ist seit 2012 Ratsmitglied von GeStiK – Gender Studies in Köln, einer zentralen, wissenschaftlichen Einrichtung zur Förderung der Gender Studies an allen Fakultäten an der Universität zu Köln. Seit 2013 ist sie Kernmitglied bei Pinkstinks und setzt sich mit dem Verein insbesondere auch für die Umsetzung des von ihr in ihrer Dissertation entwickelten Normvorschlags ein. Zu den Forschungsgebieten von Berit Völzmann gehören vor allem das Lauterkeitsrecht, das Verfassungsrecht und die Legal Gender Studies. (Stand 9/2015)

Ihre Dissertation „Geschlechtsdiskriminierende Werbung. Zur Rechtmäßigkeit eines Verbots geschlechtsdiskriminierender Werbung im UWG“ wurde mit dem Marie-Elisabeth-Lüders-Preis ausgezeichnet. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Julia Zinsmeister, Fachhochschule Köln.

2013

DR. NORA MARKARD, MA

hat Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin und der Université de Paris I - Panthéon-Sorbonne studiert. Auf das Erste Staatsexamen folgte 2002-2003 ein MA in International Peace and Security am King's College London. Im Anschluss war sie mehrere Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Susanne Baer, LL.M. an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig, wo sie 2010 an der Gründung der Humboldt Law Clinic beteiligt war. Sie promovierte 2005-2008 mit Förderung der Friedrich-Ebert-Stiftung, die 2007 auch einen kurzen Forschungsaufenthalt an der University of Michigan ermöglichte. 2008-2010 absolvierte sie das Referendariat in Berlin und London und wurde 2011 summa cum laude promoviert.

Seit 2011 ist Nora Markard wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich 597 „Staatlichkeit im Wandel“ im Teilprojekt A2 „Die Judizialisierung der Streitbeilegung im internationalen Recht“ an der Universität Bremen, wo sie auch Mitglied des Frauenbeauftragten- und Antidiskriminierungskollektivs ist. 2012-2013 absolvierte sie einen vom DAAD geförderten Forschungsaufenthalt an der Columbia Law School zur Vorbereitung ihrer verfassungsrechtlichen Habilitation.

Zu den Forschungsgebieten von Nora Markard gehören das Migrationsrecht, das Völkerrecht, das — auch vergleichende — Verfassungsrecht und die Legal Gender Studies. (Stand 9/2013)

Ihre Dissertation „Herausforderungen an die Flüchtlingskonvention: Gewalt gegen die Zivilbevölkerung in ´neuen Kriegen´“, die mit dem Marie-Elisabeth-Lüders-Preis ausgezeichnet wurde, erhielt 2012 bereits den Humboldt-Preis. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Margarete Schuler-Harms, Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr, Hamburg.

2011

PROF. DR. FRAUKE BROSIUS-GERSDORF, LL.M.

hat Rechtswissenschaft an den Universitäten Hamburg und Edinburgh studiert. Nach ihrer Promotion im Jahr 1997, LL.M. im Jahr 1998 und dem Zweiten Juristischen Staatsexamen im
Jahr 2000 war sie zunächst einige Jahre in Bonn und Berlin als Rechtsanwältin u.a. in einer internationalen Kanzlei tätig. Im Jahr 2004 ging sie als Wissenschaftliche Assistentin an die Juristische
Fakultät der Universität Potsdam (Lehrstuhl Prof. Dr. Hartmut Bauer). Einen Ruf auf eine Professur für Öffentliches Recht der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ausschlagend, nahm sie im Oktober 2010 einen Ruf der Leibniz Universität Hannover auf eine W3-Professur für Öffentliches Recht an. Seither bekleidet sie dort an der Juristischen Fakultät den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insbesondere Sozialrecht, Öffentliches Wirtschaftsrecht und Verwaltungswissenschaft. Seit Juli 2011 ist sie Dezentrale Gleichstellungsbeauftragte.

Zu den Forschungsgebieten von Prof. Dr. Brosius-Gersdorf, LL.M. gehören vor allem das Sozialrecht, das Kommunalrecht, das Öffentliche Wirtschaftsrecht, das Öffentliche Ehe- und
Familienrecht und das Recht der Geschlechtergleichstellung. (Stand 9/2011)

Sie habilitierte im Mai 2010 mit der Arbeit „Demografischer Wandel und Familienförderung“, die mit dem Marie Elisabeth Lüders-Preis des djb ausgezeichnet wurde. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Margarete Schuler-Harms, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg.

2009

DR. PHIL. MARION RÖWEKAMP

studierte Geschichte und Jura an den Universitäten Heidelberg, München, der Humboldt Universität in Berlin und der Columbia Universität, New York. 2005 erschien ihr Buch „Juristinnen. Lexikon zu Leben und Werk“, das vom Deutschen Juristinnenbund herausgegeben wurde. Ihre rechtswissenschaftliche Promotion, eine Biographie über Marie Munk, sozusagen der dritte Band der „Juristinnen-Trilogie“ steht kurz vor dem Abschluss. Seit Anfang September arbeitet sie als John F. Kennedy Fellow am Center for European Studies in Harvard an ihrer Habilitation „Die Ordnung der Familie im Recht 1749-1933.“ (Stand 9/2009)

Nach dem Zweiten Juristischen Staatsexamen 2006 in Berlin, promovierte sie im Juli 2008 "summa cum laude" mit der Arbeit über "Professionalisierung und Emanzipation. Die kurze Berufsgeschichte der ersten deutschen Juristinnen (1900-1945)" an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Für diese Arbeit wurde ihr vom djb der Marie Elisabeth Lüders-Preis verliehen. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Sybille Raasch, Universität Hamburg.