JuJu-Ansprechpartnerinnen in Köln


Christina Kling

Tätigkeit & Ort: Referendarin am Landgericht Aachen

Regionalgruppe: Köln

Interessenschwerpunkte und bisheriges Engagement: Meine feministische Grundhaltung wurde wesentlich durch mein Politikstudium in Stockholm geprägt, wo ich in verschiedenen feministischen Projekten engagiert war. Schwerpunktmäßig befasse ich mich mit dem Völkerrecht und dem Medienrecht, dabei besonders mit dem Kampf gegen Hetze und Hass im Netz. Ich interessiere mich aber grundsätzlich für alle Bereiche, wo das Recht als Machtinstrument Frauen grundlos schlechter stellt oder Genderrollen zementiert. Durch die feministische Brille betrachtet wird z.B. auch das Steuerrecht plötzlich hochpolitisch.

Was gefällt dir in deiner RG besonders gut? Gibt es regelmäßige Treffen? Zu welchen Veranstaltungen gehst du besonders gerne?

Wir befinden uns derzeit noch in der Gründungsphase, wodurch sich für Interessierte vielfältige Möglichkeiten bieten, sich einzubringen und eigene Ideen und Themen voranzutreiben. Bereits jetzt haben wir unzählige tolle Kölner Kolleginnen kennengelernt und ich freue mich wirklich sehr mit diesen die Juristerei zukünftig ein bisschen feministischer zu machen und sich gegenseitig zu empowern.

Gibt es in deiner RG viele Junge Juristinnen? Gibt es für sie spezifische Angebote oder könntest du dir vorstellen, solche zu organisieren? Wie können interessierte Junge Juristinnen mit dir und deiner RG in Kontakt treten?

Wenn ihr Lust habt mitzuarbeiten, könnt ihr euch jederzeit bei Laura, Friederike und mir melden. Wenn ihr gerade nicht so viel Zeit habt euch aktiv zu beteiligen, planen wir einen Newsletter, sodass ihr jederzeit über die Aktivitäten der JuJus Köln informiert seid. Unser erstes Ziel ist eine Vortragsreihe zu starten, längerfristig wollen wir gerne einen regelmäßigen Stammtisch abhalten und Workshops veranstalten.

Feministische Zirkel sind überspitzt gesagt oft Räume, in denen sich weiße Mittelschichts-Akademikerinnen darüber ärgern, dass sie mal wieder nicht den Vorstandposten bekommen haben. Uns ist bewusst, dass sich Kolleginnen, die beispielsweise einen Migrationshintergrund haben, aus Nicht-Akademikerfamilien stammen oder eine Behinderung haben, anderen Herausforderungen gegenübersehen. Wir wollen die JuJus Köln als eine Plattform verstanden wissen, die vielfältigen und intersektionalen Diskriminierungserfahrungen Raum gibt und einen Austausch ermöglicht.

Laura Peters

Tätigkeit & Ort: Doktorandin an der Uni Köln, daneben tätig als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einer Kanzlei

Regionalgruppe: Köln

Interessenschwerpunkte und bisheriges Engagement: Ich interessierte mich im Studium vor allem für internationales Recht und alternative Streitbeilegung und schreibe meine Doktorarbeit im internationalen Schiedsverfahrensrecht. In diesem Bereich sind Frauen, wie in so vielen, immer noch stark unterrepräsentiert und häufig sexistischen Vorurteilen ausgesetzt. Die Gleichstellung von Frauen in juristischen Berufen und im internationalen Kontext sind zwei der Themen, die mich beschäftigen und denen ich mich im Rahmen des djb widmen möchte.

Was gefällt dir in deiner RG besonders gut? Gibt es regelmäßige Treffen? Zu welchen Veranstaltungen gehst du besonders gerne?

Unsere Gruppe der Jungen Juristinnen ist noch jung und dadurch sehr dynamisch. Ich freue mich besonders auf den Austausch mit anderen interessierten jungen Frauen und auf die Möglichkeit, neue Vorbilder und Lebensentwürfe kennenzulernen.

Gibt es in deiner RG viele Junge Juristinnen? Gibt es für sie spezifische Angebote oder könntest du dir vorstellen, solche zu organisieren? Wie können interessierte Junge Juristinnen mit dir und deiner RG in Kontakt treten?

Zur Zeit sind bei uns verschiedene Veranstaltungsideen in der Planung, von Themenvorträgen über Interview- und Diskussionsrunden bis hin zum einem feminist fight club ist alles dabei. Sobald wieder möglich, werden wir auch informellere Treffen veranstalten, in denen wir uns frei Schnauze vernetzen und austauschen können. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich kreativ einzubringen! Schreibt uns einfach eine Email.

Friederike Erk

Tätigkeit & Ort: Doktorandin an der Universität zu Köln

Regionalgruppe: Köln

Interessenschwerpunkte und bisheriges Engagement: Ich war zunächst parteipolitisch im Bereich Gleichberechtigung aktiv und bin dann 2018 dem djb beigetreten. Seit Anfang 2021 promoviere ich bei Frau Prof. Nußberger über die Istanbul-Konvention, ein völkerrechtlicher Vertrag des Europarates zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Ich interessiere mich daher momentan insbesondere für das Thema Gesundheit von Frauen im internationalen Kontext.

Was gefällt dir in deiner RG besonders gut? Gibt es regelmäßige Treffen? Zu welchen Veranstaltungen gehst du besonders gerne?

Unsere Gruppe steht zurzeit in den Startlöchern – wir wollen uns von Corona nicht unterkriegen lassen, sondern im Rahmen des Möglichen Veranstaltungen organisieren und einen aktiven Austausch unter Jurist*innen anstoßen. Mir schwebt da ein Mix aus (natürlich aktuell vornehmlich) Zoom-Veranstaltungen mit interessanten Referent*innen, aber bald hoffentlich auch wieder Podiumsdiskussionen, feministischen Filmabenden oder Theaterbesuchen und gerne auch einfach mal Grillen im Park vor.

Gibt es in deiner RG viele Junge Juristinnen? Gibt es für sie spezifische Angebote oder könntest du dir vorstellen, solche zu organisieren? Wie können interessierte Junge Juristinnen mit dir und deiner RG in Kontakt treten?

Ich hoffe, dass Köln voller begeisterter Jurist*innen steckt, die bei uns mitmachen wollen, und wir bald eine lustige und bunte Truppe sind. Wenn du uns gerne kennenlernen möchtest, schreib uns eine Mail. Wir freuen uns auf dich!

 

Christina

Laura

Friederike