Veranstaltungsrückblick


Veranstaltungsrückblick Berlin


2020

Februar 2020

19. Februar 2020, 19:00 Uhr
im Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

"Mediation - im laufenden Rechtsstreit. Ein Widerspruch oder ein Instrument zur strukturellen Änderung der Streitkultur?"

Referentinnen:

- Frau Anne Ruth Moltmann-Willisch, Richterin am Berliner Landgericht, Koordinierungsstelle der Güterichter

- Frau Ingrid Krause-Windelschmidt, Rechtsanwältin und Mediatorin

- Frau Helga Dittmann-Pietsch, Juristin und Mediatorin

Obwohl das Mediationsverfahren im Verfahrensrecht verankert ist (§§ 252 Abs.3 Nr. 1, 278 a ZPO, § 54 a ArbGG, § 36 a FamFG) und seit dem 21.Juli 2012 durch ein eigenes Gesetz auch begrifflich geregelt, bleibt es (noch?) eine große Herausforderung Richterinnen und Richter, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte und Parteien davon zu überzeugen, dass es im juristischen Kontext sowohl des Gerichts, als auch außerhalb, gute Möglichkeiten für eine mediative Lösung gibt.

Wir freuen uns sehr, als Referentin Frau Anne Ruth Moltmann-Willisch, Richterin am Berliner Landgericht, Koordinierungsstelle der Güterichter begrüßen zu dürfen.

Frau Moltmann-Willisch ist seit 1984 Richterin und hat 2004 eine Mediationsausbildung gemacht – seither beschäftigt sie das Thema Mediation. Seit 2006 führt sie regelmäßig Mediationen in Konflikten durch, die schon bei Gericht gelandet sind und verfügt mit etwa 90 Verfahren pro Jahr über einen breiten Erfahrungsschatz. Ihre Tätigkeit als Ausbilderin von Richterinnen und Richtern in Sachen Mediation lässt sie immer wieder neu über das Thema nachdenken.

Im Anschluss an den Vortrag 

von Frau Moltmann-Willisch werden unsere djb Kolleginnen, Frau Rechtsanwältin und Mediatorin Ingrid Krause-Windelschmidt und Frau Helga Dittmann-Pätsch, Juristin und Mediatorin einen Blick auf die Mediation werfen; Frau Krause-Windelschmidt aus der anwaltlichen Perspektive insbesondere im Bereich des Familienrechts und Frau Helga Dittmann-Pätsch als ehrenamtliches Mitglied im ver.di Team für Konflikt- und Mobbingberatung.

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend!

Darüber hinaus möchten wir die Gelegenheit nutzen, Sie auf die von Frau Kerstin Guse-Manke gestartete Online-Petition aufmerksam zu machen.

Die Online-Petition soll den Antrag auf Änderung des Landesgleichstellungsgesetztes (LGG) unterstützen, nach dem das LGG nunmehr auch für Berliner Richterinnen gelten soll. Der Antrag soll am 16.01.2020 in der 1. Lesung beim Abgeordnetenhaus behandelt, und die Petition dem Abgeordnetenhaus übergeben werden. Unterzeichnen können Sie die Petition unter folgendem Link: https://www.openpetition.de/petition/online/landesgleichstellungsgesetz-in-berlin-aendern-sofort. Dort finden Sie auch weiterführende Informationen.

2019

Oktober 2019

16. Oktober 2019, 19:00 Uhr
im Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

"Der Vorstand des djb Landesverbandes Berlin berichtet"

Verschiedene Mitglieder des Vorstands des Landesverbands Berlin werden an diesem Abend einen Einblick in die Vorstandstätigkeit sowie in ihren persönlichen verbands- sowie berufsbezogenen Werdegang geben. Wir möchten diesen Abend nutzen, uns mit Ihnen auszutauschen, miteinander zu diskutieren und zu netzwerken.

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend!

August 2019 - nur mit Anmeldung!

20. August 2019, 19:00 Uhr
Rotes Rathaus (Großer Festsaal)

- Sommerempfang -

Festrednerin: Prof. Dr. Eva Inés Obergfell, Vizepräsidentin für Lehre und Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin

Grußwort: Dr. Dirk Behrendt, Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung

Einladungen an unsere Mitgliederinnen sind wie gewohnt per Post erfolgt.

Juni 2019

19. Juni 2019, 19:00 Uhr
im Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

"Digitaler Wandel aus frauenpolitischer Perspektive"

Referentinnnen:

  • Dr. Linda Kuschel, LLM (Harvard) ist Juniorprofessorin an der Bucerius Law School in Hamburg und hat dort den ganz neu eingerichteten Lehrstuhl für „Recht und Digitalisierung“ inne. Sie wird uns berichten können, welche Fragen die Digitalisierung für die Rechtswissenschaft bereithält.
  • Saskia Ostendorff ist Rechtsanwältin und Gründerin ihrer eigenen Kanzlei für Internetrecht, 3D-Druck und Künstliche Intelligenz. Außerdem ist sie Gründerin der Initiative und Plattform Open Legal Data, mit der sie sich für den freien Zugang zu juristischen Informationen im Netz einsetzt.
  • Dr. Birte Gall ist als Volkswirtin Geschäftsführerin von asgaro. Sie berät mit ihrem Unternehmen und ausgewiesenem digital know how u.a. Kanzleien bei der digitalen Transformation. Wir sind gespannt, auf welche Herausforderungen sie dort trifft.

Die Panelistinnen werden zunächst die Gelegenheit haben, in kurzen Impulsen ihre Perspektive auf die Digitalisierung darzustellen. Sodann werden wir in eine moderierte Podiumsdiskussion einsteigen, in der wir insbesondere die frauenpolitische Perspektive beleuchten werden.

Der Diskussionsabend ist zum einen die perfekte Vorbereitung auf unseren diesjährigen Bundeskongress zum Thema "Digitaler Wandel: frauen- und rechtspolitische Herausforderungen" (zur Anmeldung hier). Auf der anderen Seite soll er aber auch gerade denjenigen, die nicht in Halle dabei sein können, die Möglichkeit geben, am Puls der Diskussion zu bleiben.

Mai 2019

15. Mai 2019, 19:00 Uhr
im Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

"Netzwerkabend oder Wie es wirklich ist"

Wir freuen uns sehr, Frau Dr. Anna Hochreuter, Abteilungsleiterin in der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Frau Diana Nadeborn, Strafverteidigerin und Gründerin ihrer eigenen Kanzlei für Allgemeines Strafrecht, Wirtschaftsstrafrecht und IT-Strafrecht und Frau Prof. Dr. Johanna Wolff LL.M. eur. (KCL), Juniorprofessorin für Öffentliches Recht an der Freien Universität zu Berlin für unser Panel gewonnen zu haben.

... Wie ist es eigentlich als Professorin unter lauter Professoren? ... Wie durchbricht man die gläserne Decke und wird Abteilungsleiterin? ... Woher nimmt man den Mut zur Selbstständigkeit? ...

Die drei Frauen werden persönliche Einblicke in ihren Lebensweg geben und Rede und Antwort stehen zu getroffenen und vielleicht bereuten Entscheidungen, zu bedeutenden Zufällen, zu Herausforderungen und Hindernissen, zum Vorbilder haben und Vorbild sein, zu den Sonnenseiten und den Schattenseiten des jeweiligen Berufs und zu vielem mehr!

Der Abend wird organisiert von den Jungen Juristinnen des Landesverbandes Berlin, ist aber für alle Mitglieder gedacht, um ei

April 2019

17. April 2019, 19:00 Uhr
Sozietät Rechtsanwälte Redeker Sellner Dahs, Leipziger Platz 3, 10117 Berlin

"RBG - Ein Leben für die Gerechtigkeit"

Ruth Bader Ginsburg hat die Welt für amerikanische Frauen verändert. Die heute 85-jährige Richterin stellte ihr Lebenswerk in den Dienst der Gleichberechtigung und derjenigen, die bereit sind, dafür zu kämpfen. 1993 wurde sie als zweite Frau an den Supreme Court der USA berufen und hält dort eisern die Stellung. Die beiden Regisseurinnen Betsy West und Julie Cohen zeigen in RBG - EIN LEBEN FÜR DIE GERECHTIGKEIT den außergewöhnlichen Aufstieg der stillen, aber unnachgiebigen Kämpferin.“ (http://www.kochmedia-film.de/kino/details/view/film/rbg_ein_leben_fuer_die_gerechtigkeit/)

Wir starten mit etwas Fingerfood und Getränken, anschließend wird der Film gezeigt. Anmeldung per Email erforderlich.

März 2019

20. März 2019, 19:00 Uhr
im Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

„Digitalisierung ein Gender-Thema?"

Referentin: Claudia Zimmermann-Schwartz, Ministerialdirigentin a.D., Vizepräsidentin des djb und Vorsitzende des Arbeitsstabs Digitales des djb

Frau Zimmermann-Schwartz wird über die Arbeit des Arbeitstabs berichten, einen Abriss zu seinen Themen und einen Ausblick auf den diesjährigen djb-Bundeskongress zum Thema "Digitaler Wandel: frauen- und rechtspolitische Herausforderungen" geben.

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend!

Februar 2019

20. Februar 2019, 19:00 Uhr
im Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

„Lage der Justiz in Polen"

Referentin: Dr. Johanna Guttzeit, Familienrichterin am AG Pankow/Weißensee, Juristin mit deutschem und polnischem Abschluss

Nach Wahlen in 2015 wird das Justizsystem in Polen durch die Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) grundlegend umgebaut. Wegen der Eingriffe in die Justiz hatte die EU-Kommission bereits  Anfang 2016 ein Rechtsstaatsverfahren gegen Polen eingeleitet. 2017 folgten jedoch weitere Änderungen. Auch wenn insbesondere nach der EuGH-Eilentscheidung vom 19.10.2018 - C-619/18 R nunmehr einige Justizreformen rückgängig zu machen sind, sind die weiteren Entwicklungen für den Rechtsstaat unklar.

Wir freuen uns sehr, als Referentin Dr. Joanna Guttzeit begrüßen zu dürfen.Frau Dr. Guttzeit ist Familienrichterin am Amtsgericht Pankow/Weißensee, im Dienst seit 2009, und verfügt sowohl über einen polnischen als auch über einen deutschen juristischen Abschluss. 2015 bis 2017 war sie beim EGMR in Strasbourg abgeordnet, wo sie Rechtsgutachten u. a. auch in Verfahren gegen Deutschland und Polen erstellte.

Januar 2019

16. Januar 2019, 19:00 Uhr
im Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

„Herausforderungen an die Rechtsberatung im Bereich des EU- Beihilferechts"

Referentin: Oriana Corzilius, djb-Vizepräsidentin und Syndikusrechtsanwältin im Bereich Recht der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Frankfurt am Main

Ob Rettungen von Kreditinstituten während der Finanzkrise, Steuersubventionen für milliardenschwere Unternehmen wie Amazon und Apple oder die Aufrechterhaltung des Betriebs (unrentabler) Regionalflughäfen durch staatliche Unterstützung – das EU-Beihilfenrecht ist in allen Bereichen des Wirtschaftslebens präsent und die Beihilfenkontrolle der Europäischen Kommission hat enorme Bedeutung für sowie Auswirkungen auf die Wirtschaftspolitiken der Mitgliedstaaten in der EU.

Wir freuen uns sehr, als Referentin unsere djb-Vizepräsidentin Oriana Corzilius begrüßen zu dürfen.Frau Corzilius ist Syndikusrechtsanwältin im Bereich Recht der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Frankfurt am Main. Zuvor war sie als Rechtsanwältin im Brüsseler Büro der Sozietät Redeker Sellner Dahs und als Bundesbankrätin in Frankfurt am Main tätig.

Sie wird anhand medienwirksamer Vorfälle aus den letzten Jahren einen Überblick über Inhalt und Bedeutung des Beihilfenrechts geben, die Aufgaben und Kompetenzen der Kommission mit den entsprechenden Folgewirkungen skizzieren sowie einen Fokus auf die Herausforderungen der Rechtsberatung an der Schnittstelle von Recht, Wirtschaft und (Standort-)politik legen. Letztere resultieren aus der Gemengelage der (meist) divergierenden Interessen von Mitgliedstaat, Kommission und Unternehmen, die außerhalb der rechtlichen Beratung und der Vertretung vor der Kommission bzw. den nationalen oder europäischen Gerichten stets in den Blick genommen werden müssen.

Überdies wird sie uns einen Einblick in die Arbeit des Bundesvorstandes geben. Insbesondere wird sie über die Tätigkeit des Präsidiums und der Kommissionen sowie über die Gründung der Netzwerke „Erste Führungsebene“ und „Juristinnen im Wirtschafts- und Steuerstrafrecht“ berichten.

2018

Der Deutsche Juristinnenbund feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen. Wir Berlinerinnen haben das große Glück, zahlreiche Past-Präsidentinnen sowie auch die Präsidentin „vor Ort bzw. in der Nähe“ zu haben. Deshalb hat der Landesverband Berlin beschlossen, anlässlich dieses Ereignisses in diesem Jahr eine Sonderreihe von Veranstaltungen unter dem Motto „70 Jahre djb - Meilensteine des djb - Berliner und Brandenburger Past-Präsidentinnen und die Präsidentin berichten persönlich“ zu organisieren. Die Past-Präsidentinnen sowie die Präsidentin werden jeweils zu einem bestimmten Thema, das sie in ihrer jeweiligen Amtszeit intensiv beschäftigt hat, berichten. Sie werden dabei aus ihrer ganz persönlichen Sicht erzählen, welche Strategie sie verfolgten, inwiefern sie fachliche Unterstützung durch die djb Kommissionen erhielten, welche Fortschritte und welche Rückfälle sie erlebten. Damit werden sie uns einen ganz persönlichen Einblick in das „Herz“ des djb ermöglichen – wie werden Themen vorangebracht, wie funktioniert die eigentliche Arbeit, was wurde über die Jahrzehnte in welcher Art und Weise, mit welcher Mühe erreicht.

Im Anschluss an jede Veranstaltung wird eine Diskussion stattfinden, in der wir unter anderem das Thema aus der heutigen Perspektive beleuchten wollen – wo stehen wir, was gibt es noch zu tun, wo wollen wir hin?

Wir haben für unsere Sonderreihe die Past-Präsidentinnen Jutta, Wagner, Ramona Pisal, Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit, Ursula Raue, Magret Diwell sowie die derzeitige Präsidentin Prof. Maria Wersig gewinnen können – bereits an dieser Stelle unseren ganz herzlichen Dank dafür!

Dezember 2018

12. Dezember 2018, 19:00 Uhr
im Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

Mitgliederversammlung und Weihnachtsfeier

Am 12. Dezember 2018 wird die Mitgliederversammlung mit anschließender Weihnachtsfeier stattfinden. In diesem Jahr steht die Wahl des Vorstandes des Landesverbandes an. Es werden gewählt:

  • die 1. Vorsitzende,
  • die 2. Vorsitzende
  • die Schatzmeisterin,
  • die Schriftführerin
  • sowie bis zu acht Beisitzerinnen.

Wenn Sie Interesse haben, in den kommenden zwei Jahren im Vorstand des Berliner Landesverbandes mitzuwirken und die Tätigkeit des Landesverbandes mitzugestalten, melden Sie sich gerne bei mir. Gerne beantwortet der aktuelle Vorstand auch Fragen zu Art und Umfang des jeweiligen Aufgabenfeldes.

November 2018

21. November 2018, 19:00 Uhr
im Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

Past- und Ehrenpräsidentin Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit
„Gäbe es den djb nicht, müssten wir ihn noch heute erfinden.“

Am 21. November 2018 wird die Sonderreihe zum 70-jährigen Jubiläum des Deutschen Juristinnenbundes mit dem Bericht unserer Past- und Ehrenpräsidentin Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit ihren Abschluss finden.

Sie wird uns über ca. 10 Jahre Vorstandstätigkeit, mehr als 20 Jahre Kommissionsarbeit und mehr als 60 Jahre Mitgliedschaft berichten. Im Anschluss daran, wird es die Möglichkeit einer ausführlichen Diskussion und Fragerunde geben.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf einen spannenden Abend!

September 2018

Wir freuen uns, Sie nach der Sommerpause zu der nächsten Veranstaltung unserer Sonderreihe „70 Jahre djb - Meilensteine des djb – Past-Präsidentinnen und die Präsidentin berichten persönlich“ einladen zu dürfen. Am 19. September 2018, 19:00 Uhr werden wir unsere

Past-Präsidentin Jutta Wagner
im Buchhändlerkeller (Carmerstr. 1, 10623 Berlin) begrüßen. Sie wird uns zu dem Thema
„Ein Frauen-Dinner und seine Folgen - Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung“

berichten. Weitere Informationen zu dem von Jutta Wagner initiierten Projekt des djb erhalten Sie unter https://www.djb.de/themen/hv-projekt/2009-2014/.

Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns jetzt schon auf Ihr Kommen und auf einen spannenden Abend!

Juli 2018

Wir freuen uns sehr, Sie zu unserer Juli-Veranstaltung mit dem Thema

breaking.through - Vorbilder durch Porträts
am 18. Juli 2018im Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin,19:00 Uhr, einladen zu dürfen.

Die Präsenz von Vorbildern und "role models" ist in der internetbestimmten Öffentlichkeit wichtiger und wirkungsvoller denn je. Das Projekt "breaking.through" ist eine vom djb unterstützte Plattform, auf der erfolgreiche Juristinnen in Interviews vorgestellt und ihre Erfahrungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die sehr persönlichen Porträts von Professorinnen, Großkanzlei-Anwältinnen, aber auch von der Justizministerin geben einen spannenden Einblick in Leben und frauenpolitische Ansichten der Juristinnen.

Wir freuen uns sehr, dass Clara zu Löwenstein, Lisa Gahleitner und Nora Wienfort das Projekt "breaking.through" vorstellen und auf dessen Ziele, Konzeptionierung und Umsetzung eingehen werden. Gespannt sein können Sie zudem auf persönliche Highlights aus Interviews mit verschiedenen erfolgreichen Juristinnen.

Wer bereits einen Einblick in das Projekt nehmen möchte, sei herzlich eingeladen: https://www.breakingthrough.de/

Juni 2018

Termin für unseren diesjährigen Sommerempfang:
Donnerstag, den 14. Juni 2018, 19:00 Uhr.

Mai 2018

Am Mittwoch, den 16. Mai 2018, 19:00 Uhr im Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin,
Past-Präsidentin und Ehrenpräsidentin Ursula Raue

„Der djb und die neuen Kolleginnen aus der ehemaligen DDR"

Sie berichtet über ihre Tätigkeit als Vorsitzende des „Arbeitsstabes DDR-Kontakte“ sowie der in ihrer Amtszeit  gemachten Erfahrungen mit den Lebensentwürfen der Kolleginnen aus der ehemaligen DDR berichten. Im Anschluss daran, wird es die Möglichkeit einer ausführlichen Diskussion und Fragerunde geben.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf einen spannenden Abend!

April 2018

18. April 2018, 19:00 Uhr
im Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

Past-Präsidentin Ramona Pisal
„(M)ein Leben im Laufschritt – unterwegs für den djb, ein Netzwerk mit Einfluss“

Frau Pisal wird uns über ihre Präsenz und erfolgreiche Lobbyarbeit für Frauenrechte sowie ihre praktische Durchsetzung im Spannungsfeld von Beruf und Ehrenamt, Privatperson und Politik berichten. Im Anschluss daran, wird es die Möglichkeit einer ausführlichen Diskussion und Fragerunde geben.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen spannenden Abend!

März 2018

In unserer Sonderreihe von Veranstaltungen unter dem Motto

„70 Jahre djb - Meilensteine des djb – Past-Präsidentinnen und die Präsidentin berichten persönlich“ freuen wir uns sehr, am 21. März 2018, 19:00 Uhr im Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin, unsere Präsidentin Prof. Dr. Maria Wersig begrüßen zu dürfen.

Sie wird uns unter dem Titel „Viel erreicht – noch viel zu tun!“ über die für den djb in den kommenden Jahren anstehenden Themen berichten. Im Anschluss daran, wird es die Möglichkeit einer ausführlichen Diskussion und Fragerunde geben.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein! Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf einen spannenden Abend!

Februar 2018

Mi 21. Februar 2018, 19:00 Uhr im Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin,
VB or not VB – Ist das wirklich die Frage?

Das Jurastudium ist gekennzeichnet durch enormen Leistungsdruck und eine hohe Abbrecherquote. In Justiz und Verwaltung fehlt der juristische Nachwuchs. Gleichzeitig ist die juristische Ausbildung elitär und exklusiv. Ein Großteil der Studierenden kommt aus Akademiker-Familien. Und auch wenn mittlerweile mehr als die Hälfte der Studierenden Frauen sind, ist der Anteil von Ausbilderinnen und Prüferinnen nach wie vor gering. Ausgebildet wird anhand stereotyper Fallgestaltungen, in denen mehrheitlich Männer die Protagonisten und Frauen nur „Beiwerk“, Geliebte oder Sekretärinnen, sind.

Was macht gute Juristinnen aus? Welche Ausbildung sollten Studentinnen und Referendarinnen erhalten, um möglichst gute Juristinnen werden zu können? Und welche Rolle spielt der djb dabei?

Zu diesen und weiteren Fragen möchten wir gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen. Der djb-Arbeitsstab „Ausbildung und Beruf“ wird zunächst ausgewählte Ansätze und Projekte aus der eigenen Arbeit vorstellen. Anschließend freuen wir uns auf Austausch und Diskussion mit (jeweils auch angehenden und ehemaligen) Studentinnen, Referendarinnen, Lehrenden und Prüferinnen und allgemein Interessierten. 

Informationen zum Arbeitsstab „Ausbildung und Beruf“ finden Sie hier: https://www.djb.de/verein/Kom-u-AS/AS/, das Projekt „Juristenausbildung. Üble Nachlese“ hier: https://juristenausbildung.tumblr.com/ 

Januar 2018 - ABGESAGT! 

-   Leider müssen wir unsere geplante Veranstaltung mit der Past-Präsidentin Jutta Wagner leider kurzfristig absagen. Die Veranstaltung wird verschoben; der Termin wird rechtzeitig mitgeteilt.
Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten!   -

17. Januar 2018, 19:00 Uhr im Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin,

70 Jahre djb - Meilensteine des djb - Berliner und Brandenburger Past-Präsidentinnen und die Präsidentin berichten persönlich“:

„Ein Frauen-Dinner und seine Folgen - Aktionärinnen fordern Gleichberechtigung“
Rechtsanwältin und NotarinJutta Wagner, Präsidentin von 2005 bis 2011,

Weitere Informationen zu dem von Jutta Wagner initiierten Projekt des djb erhalten Sie unter https://www.djb.de/themen/hv-projekt/2009-2014/.

2017

Dezember 2017  

Weihnachtsfeier

Mittwoch, den 13. Dezember 2017 (Achtung: ausnahmsweise am 2. Mi im Monat) 
um 19:00 Uhr im Buchhändlerkeller, Carmerstraße 1, 10623 Berlin

Für Ihr leibliches Wohl wird wie immer gesorgt sein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen – ob als Mitglied oder Interessentin –, auf die Gespräche und das Netzwerken, auf einen schönen Abend mit Ihnen allen!

November 2017  

Kinoabend im Kantkino

Mittwoch, 15.11.2017

Gezeigt wird der Kinofilm „Suffragette – Taten statt Worte“. Die Vorführung beginnt um 19:00 Uhr. Treffpunkt ist spätestens um 18:45 Uhr im Vorraum des Kinos.

Der Film erzählt von der im Jahr 1903 von Emmeline Pankhurst (gespielt von Meryl Streep) in Großbritannien gegründeten ‚Women’s Social and Political Union‘, einer bürgerliche Frauenbewegung, die in den folgenden Jahren sowohl durch passiven Widerstand, als auch durch öffentliche Proteste bis hin zu Hungerstreiks auf sich aufmerksam machte. Sie kämpfte für die allgemeine Gleichstellung der Frau, insbesondere das Wahlrecht. Die sogenannten „Suffragetten“ waren teilweise gezwungen, in den Untergrund zu gehen und ein gefährliches Katz und Maus-Spiel mit dem immer brutaler zugreifenden Staat zu führen. Es waren größtenteils Arbeiterfrauen, die festgestellt hatten, dass friedliche Proteste keinen Erfolg brachten. In ihrer Radikalisierung riskierten sie alles zu verlieren – ihre Jobs, ihre Kinder und ihr Leben. Fesselnd wie ein Thriller erzählt der Film die spannende und inspirierende Geschichte ihres Kampfes um Würde und Selbstbestimmung. (www.suffragette-film.de/story)

18. Oktober, um 19.00 Uhr im Buchhändlerkeller, Carmerstraße 1, 10623 Berlin mit einem äußerst aktuellen Thema in den Herbst:

Oktober 2017  

„Vor der COP23 in Bonn: Geschlechtergerechtigkeit in der internationalen Klimapolitik 2.0“

Mittwoch, 18. Oktober, Buchhändlerkeller

Wir freuen uns sehr, dass wir als Referentin Frau Nanna Birk gewinnen konnten. Frau Birk hat einen Master of Science in International Development Studies. Sie ist seit 2014 bei LIFE e.V. tätig als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin im Bereich internationale Klimapolitik und begleitet die internationalen Klimaverhandlungen seit 2014. LIFE e.V. ist Beobachterorganisation bei den UN-Klimaverhandlungen und Gründungsmitglied der Women & Gender Constituency, eine der neun Interessensgruppen in den UN-Klimaverhandlungen. Aktuell leitet sie das Projekt „Not without us! Geschlechtergerechtigkeit für die internationale Klimapolitik“, bei dem Aktivistinnen aus dem globalen Süden unterstützt werden, ihre lokalen Anstrengungen für Klima- und Geschlechtergerechtigkeit in die UN-Klimaverhandlungen einzubringen.

Der diesjährige Weltklimagipfel findet vom 6. bis 17. November 2017 unter der Präsidentschaft von Fidschi in Bonn statt, Standort des Sekretariats der Klimarahmenkonvention (UNFCCC). Diese internationale Konferenz der Vereinten Nationen (UN), die so genannte Vertragsstaatenkonferenz (englisch: Conference of the Parties, COP) versammelt sich zum 23. Mal (daher die Abkürzung COP23).

Während die Ausarbeitungen für die Umsetzung des Pariser Abkommens von 2015 im Mittelpunkt stehen werden, gilt die COP23 auch in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit als sehr wichtig, da zum ersten Mal ein sogenannter Gender Action Plan verabschiedet werden soll. Ein Zeichen dafür, dass während der letzten Jahren Geschlechtergerechtigkeit als grundlegendes Prinzip für Klimapolitik zunehmend Aufmerksamkeit erhält. Nach ein paar Fakten zum Zusammenhang von Geschlechtergerechtigkeit und Klima wird uns Frau Birk Fortschritte in den internationalen Verhandlungen dazu erläutern und vor allem eine Aussicht auf die kommende COP23 in Bonn geben.

Juli 2017  

„Sommermempfang“

Festrednerin: Frau Dr. Franziska Giffey, Neuköllner Bezirksbürgermeisterin, Kreisvorsitzende der SPD Neukölln

Donnerstag, den 06. Juli 2017 um 19:00 Uhr im Heimathafen Neukölln

Für alle, die nicht dabei waren, hier ein Kurzbericht:

Der traditionelle Sommerempfang des Berliner Landesverbandes fand dieses Jahr am 6. Juli 2017 im Heimathafen Neukölln statt. Ca. 230 djb-Mitglieder und Gäste aus Gesellschaft und Politik trotzten den widrigen Verkehrsbedingungen in der Karl-Marx-Straße und fanden sich für den feierlichen Empfang in dem Theater ein.

Sabine Wildfeuer, die Vorsitzende des Landesverbandes Berlin, verwies in ihrer Begrüßung auf die schillernde Geschichte des Saalbau Neukölln. Bereits im Jahre 1876 als Lokal eröffnet, beherbergte der Saalbau Neukölln ab 1904 mit dem renommierten Rixdorfer Stadttheater eines der ersten städtisch subventionierten Theater Preußens. Im Jahr 2009 entschloss sich eine Gruppe von 10 Frauen, allesamt Künstlerinnen, den seit den 60-iger Jahren leer stehenden Saalbau Neukölln unter dem Namen „Heimathafen Neukölln“ zu übernehmen. Der Heimathafen steht seitdem für neues Volkstheater in Berlin. Er hat ein vielfältiges Programm aus Schauspielproduktionen, Musiktheater, Konzerten, Lesungen und gibt damit dem Bezirk Neukölln eine neue Plattform. Der Theatersaal hat mit den samtenen, tiefroten Bühnenvorhängen, den Balkonen an der Seite und den prunkvollen Kronleuchtern über das letzte Jahrhundert nichts an Charme und Atmosphäre verloren und bereitete dem Sommerempfang so ein ganz besonderes, unvergessliches Ambiente.

Die diesjährige Festrede hielt Dr. Franziska Giffey, Bezirksbürgermeisterin von Neukölln, einem Bezirk mit 330.000 Einwohnern aus über 160 Nationen. Die SPD-Politikerin ist Neuköllnerin von Herzen und nahm die Gäste mit auf einen imaginären Spaziergang über die Sonnenallee. Dabei berichtete sie von den Herausforderungen, die die Einwanderung in das multikulturelle Neukölln mit sich bringt und verwies dabei insbesondere auf den Wert der Bildung von Kindern und Jugendlichen jeder Nationalität und Religion. Sie legte dabei den Fokus auf die jungen Mädchen und Frauen, denen Bildung und Integration zu einem selbstbestimmten Leben verhelfen soll. Mit ihrem Spaziergang, den sie immer wieder mit humorvollen Anekdoten ausschmückte, zeichnete sie ein hoffnungsvolles, buntes und durchweg positives Bild von ihrem Bezirk.

Die erfrischende und kurzweilige Rede von Frau Dr. Giffey bot reichlichen Gesprächsstoff und stellte so die perfekte Einleitung in den darauffolgenden Teil des Sommerempfanges dar. Bei lauen sommerlichen Temperaturen nahm so ein munterer Abend seinen Verlauf. Noch bis nach Einbruch der Dunkelheit saßen die Gäste bei einem Glas Wein und Häppchen vom Buffet im Sommergarten des Heimathafen Neukölln und ließen den rundum gelungen Sommerempfang gemeinsam ausklingen.

Mai 2017  

„Frauenrechte in der Türkei“

Referentin: Frau Prof. Dr. Zeynep Kivilcim

Mittwoch, den 17. Mai 2017 um 19:00 Uhr im Buchhändlerkeller, Carmerstraße 1, 10623 Berlin

Zu Gast wird sein Frau Prof. Dr. Zeynep Kivilcim. Frau Kivilcim ist Professorin für Völkerrecht und lehrte als solche von 2000 bis 2016 an der Universität Istanbul. Derzeit ist Frau Kivilcim Gastprofessorin an der Universität Göttingen und der Humboldt-Universität und lehrt und forscht zu den Themen Zwangsmigration, Syrische Flüchtlinge, Menschenrechte, jeweils mit geschlechtsspezifischer Perspektive.

Frau Kivilcim wird mit uns über die derzeitige politische Situation in der Türkei und deren Auswirkungen auf die Rechte der Frauen sprechen und diskutieren.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme, intensive Diskussion und darauf, im Anschluss an den offiziellen Teil des Abends gemeinsam mit Ihnen Netzwerken zu können.

März 2017  

„Hidden Figures“ – ein Gespräch mit Sharon Oboshie Doku

Referentin: Frau Prof. Dr. Silke Laskowski

Mittwoch, den 15. März 2017 um 19:00 Uhr im Buchhändlerkeller, Carmerstraße 1, 10623 Berlin

Sharon Oboshie Doku ist Rechtsanwältin im Bereich Corporate und Finance bei der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer in Frankfurt (http://www.freshfields.com/profiles/Sharon_Oboshie_Doku/?Region=germany&language=de). Ihre Ausbildung begann allerdings in den USA: Sie hat am Harvard College Chemie, Physik und Deutsch und studiert und anschließend am Georgetown University Law Center ihr Jurastudium und den Master of Laws am European Tax College abgeschlossen. Angesichts des fortschreitenden Bestrebens des amerikanischen Präsidenten, das politische und rechtliche System der USA neu zu definieren, wollen wir diesmal einer Stimme Raum geben, die in den USA aufgewachsen und ausgebildet ist. Viel wichtiger noch verkörpert sie das, wofür viele Amerikanerinnen und Amerikaner immer noch unbeirrt streiten: Diversität.

Wir hoffen auf einen spannenden Vortrag zu „hidden figures“, Diversität innerhalb der Diversität und „legal cross-sectionality“. Anschließend besteht wie üblich die Möglichkeit, den Abend gemeinsam bei einem Glas Wein ausklingen zu lassen.

Februar 2017  

„Aktionsbündnis Parité in den Parlamenten: Gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen in unserer repräsentativen Demokratie"

Referentin: Frau Prof. Dr. Silke Laskowski

Mittwoch, den 15. Februar 2017 um 19:00 Uhr im Buchhändlerkeller, Carmerstraße 1, 10623 Berlin

Frau Prof. Dr. Silke Laskowski ist Professorin für das Fachgebiet Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht mit Schwerpunkt Umweltrecht an der Universität Kassel. Sie vertritt das „Aktionsbündnis Parité in den Parlamenten“ im Rahmen einer Popularklage beim Bayerischen Verfassungsgerichtshof, um die Verfassungswidrigkeit der Bayerischen Wahlgesetze feststellen zu lassen. Das Aktionsbündnis fordert paritätisch besetzte Wahllisten und Wahlkreise für die Bundestagswahlen, die Landtagswahlen, Kommunalwahlen und für die Wahl des Europäischen Parlaments. Ziel ist es, durch eine 50:50-Aufstellung von Kandidatinnen und Kandidaten ein gerechtes Geschlechterverhältnis in den Parlamenten zu ermöglichen.

Nach dem Vortrag können Fragen gestellt und rege diskutiert werden. Anschließend besteht wie üblich die Möglichkeit, den Abend gemeinsam bei einem Glas Wein ausklingen zu lassen. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend!

Januar 2017  

"Altersvorsorge - heute für morgen. Passt unser soziales Sicherungssystem noch zur Arbeitswelt 4.0?"

Referentinnen: Frau Eva M. Welskop-Deffaa und Frau Christel Riedel

Mittwoch, den 18. Januar 2017 um 19:00 Uhr im Buchhändlerkeller, Carmerstraße 1, 10623 Berlin

Das Thema Alterssicherung betrifft uns alle. Egal, ob wir in einem berufsständischen Versorgungswerk versichert sind, als Beamtin oder als Beitragszahlerin in der gesetzlichen Rentenversicherung - heute für morgen vernünftig vorzusorgen, ist nicht nur eine individuelle, es ist vor allem auch eine politische Aufgabe.

Wir freuen uns, dass wir als Referentinnen unsere Mitglieder Frau Eva M. Welskop-Deffaa und Frau Christel Riedel gewinnen konnten. Frau Welskop-Deffaa ist Mitglied im Bundesvorstand der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und dort zuständig für das Ressort Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Ab dem 1.7.2017 wird sie (als erste Frau) in den Vorstand des Deutschen Caritasverbandes wechseln. Seit 2013 ist Eva Welskop-Deffaa ehrenamtlich Mitglied im Bundesvorstand der Deutschen Rentenversicherung. Von 2006 bis 2012 war sie Leiterin der Abteilung Gleichstellung im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Rechtsanwältin Christel Riedel ist Ihnen als Vorsitzende der djb-Kommission K 4 (von 2005 bis 2009) bekannt. Sie war von 2011 bis 2015 Projektleiterin des Forums Equal Pay Day.

„Es geht um vorausschauende Reformen der Alterssicherung, die zum Arbeitsmarkt der Zukunft passen und den Anforderungen der Geschlechter- und Generationengerechtigkeit ebenso entsprechen wie denen der Beitrags- und Leistungsgerechtigkeit,“ sagen die beiden djb-Kolleginnen.

2016

Januar 2016

„Vormundschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“
am 20. Januar 2016 im Buchhändlerkeller, Carmerstraße 1, 10623 Berlin um 19:00 Uhr.

In Berlin werden in diesem Jahr ca. 4.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge erwartet. Nach einem Aufnahmeverfahren wird für diese Kinder ein Vormund eingesetzt. Vormund können Jugendämter, aber auch ehrenamtliche oder berufliche Einzelvormünderinnen und -vormünder werden. Frau Ulrike Schwarz vom Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. (BumF, siehe auch www.b-umf.de) wird über die Arbeit für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge berichten. Der BumF setzt sich als eingetragener Verein mit Sitz in Berlin seit 1998 für die Rechte von Jugendlichen ein, die ohne sorgeberechtigte Begleitung nach Deutschland kommen.

Frau Schwarz wird uns auch verschiedene Projekte des Vereins vorstellen, insbesondere zur kindeswohlorientierten Aufnahme von unbegleiteten Minderjährigen durch Qualifizierung, Wissen und Netzwerkbildung (KIWA) sowie zur Situation von „begleiteten“ Minderjährigen und jungen volljährigen Flüchtlingen. Daneben wird die Gelegenheit bestehen, sich über ehrenamtliche Vormundschaften für Flüchtlingskinder in Berlin zu informieren und auszutauschen.

Februar 2016

„Digital Single Market – neue Entwicklungen im Europäischen Urheberrecht“
am 17. Februar 2016 im Buchhändlerkeller, Carmerstraße 1, 10623 Berlin um 19:00 Uhr.

Mit ihrer im vergangenen Jahr vorgelegten Strategie für einen digitalen Binnenmarkt in Europa will die Europäische Kommission das EU-Urheberrecht binnenmarktkonformer gestalten und es an neue technologische Realitäten anpassen. Neben der Gewährleistung von Portabilität bei Online-Inhaltediensten nimmt die Kommission u.a. auch den streitträchtigen Bereich der urheberrechtlichen Schranken in den Fokus ihrer Reformüberlegungen.

Wir freuen uns sehr, dass wir für dieses Thema unser Landesverbands-Mitglied Frau Prof. Dr. Eva Inés Obergfell als Referentin gewinnen konnten. Frau Obergfell ist Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin und leitet dort den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung. Sie wird über die verschiedenen Facetten dieser europäischen Reformstrategie für das Urheberrecht berichten und hierzu vor dem Hintergrund der Urheberrechtsrichtlinie (Richtlinie 2001/29/EG zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft) auch kritisch Stellung nehmen.

März 2016  
- Gemeinsame Veranstaltung des Landesverbände Berlin und Brandenburg -

„Frauen in Roben — auf dem Weg nach oben“
am 16. März 2016 um 19:00 Uhr im Buchhändlerkeller, Carmerstraße 1, 10623 Berlin

Referentin:
Frau Bundesanwältin beim BGH Eva Schübel, Gleichstellungsbeauftragte des Generalbundesanwalts und Mitglied der Kommission 5 des djb (Verfassungsrecht, Öffentliches Recht, Gleichstellung)

Während der Anteil der Richterinnen in der Justiz insgesamt bei etwa 40 % liegt, ist dies bei Führungspositionen in der Justiz bei weitem nicht der Fall. Der Anteil der Richterinnen beim Bundesgerichtshof liegt zum Beispiel noch immer unter 25 Prozent. Der djb verfolgt daher mit seinem Projekt „Frauen in die Roten Roben" das Ziel, dass bei den Bundesrichterwahlen 50% Frauen vorgeschlagen und auch gewählt werden. Ziel ist es aber auch, gleiche Karrierechancen für Staatsanwältinnen und Richterinnen in der Landesjustiz zu erreichen. Daran fehlt es vor allem für Frauen (und auch die wenigen Männer) mit Familienaufgaben.

Die Initiatorin des djb Projektes Eva Schübel wird im ersten Teil der Veranstaltung ihre vielfältigen Aktivitäten vorstellen und Karrieretipps geben. Anschließend wird die Gelegenheit bestehen, über Thema „Chancengleichheit in der Justiz“ zu diskutieren und sich auszutauschen.

April 2016  

„Macht und Geld - Geschlechterungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt“
am 20. April 2016 um 19:00 Uhr im Buchhändlerkeller, Carmerstraße 1, 10623 Berlin

Referentin:
Frau PD Dr. Elke Holst, Forschungsdirektorin Gender Studies im Vorstandsbereich des DIW Berlin

In ihrem Vortrag „Macht und Geld - Geschlechterungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt“ wird Frau Holst uns anhand verschiedener wissenschaftlicher Analysen darstellen, welche Daten und Fakten bei der Betrachtung der Geschlechterungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt relevant sind, warum es insbesondere in Bezug auf Führungspositionen so langsam voran geht und was die Frauen auf der einen und die Unternehmen auf der anderen Seite tun können, um gleiche Karrierechancen zu haben bzw. zu ermöglichen und den verschiedenen Hemmnissen entgegenzuwirken.

Die aktuellen Forschungsinteressen von Frau Holst liegen auf dem Gebiet der Arbeitsmarktökonomik und der Gender Economics. Aktuelle Schwerpunkte: Frauen in Führungspositionen, Gender (Pay) Gaps und Arbeitszeit. Zu ihren zahlreichen Publikationen gehören das von großer öffentlicher Resonanz begleitete jährliche DIW Managerinnen-Barometer und der Führungskräfte-Monitor des DIW Berlin. Wer sich vorab schon mal informieren möchte, findet Informationen unter: http://diw.de/gender.

Mai 2016  

„djb Netzwerkabend - Fragen, Antworten & Kontakte rund um Beruf & Karriere“
Mittwoch, den 18. Mai 2016 um 19:00 Uhr im Buchhändlerkeller, Carmerstraße 1, 10623 Berlin

An diesem Abend stehen der Erfahrungsschatz und das Netzwerk unserer djb Mitglieder im Mittelpunkt. Wir wollen nach einer kurzen Vorstellungsrunde Ihre konkreten Fragen zu Ausbildung, Berufseinstieg und Karriere im Forum oder in kleineren Gruppen diskutieren und beantworten.

Kanzlei, Justiz, Öffentlicher Dienst, Unternehmen - wie finde ich den Beruf, der zu mir passt? Welche Möglichkeiten gibt es, den Wiedereinstieg nach einer Elternzeit erfolgreich zu planen? Welche „typischen“ Frauenfallen lassen sich im Berufsleben vermeiden? Welche Fortbildung lohnt sich wirklich? Jobwechsel - wann und wie? Werfen Sie im geschützten Raum alle Fragen auf, die Ihnen „unter den Nägeln brennen“.

Wir ermuntern alle Mitglieder, den Abend aktiv mitzugestalten. Bringen Sie Ihre Fragen mit, helfen Sie anderen Kolleginnen mit Ihren Erfahrungen und Einsichten oder nutzen Sie einfach die Gelegenheit, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam diesen anregenden Abend zu gestalten und ganz bewusst zur gegenseitigen Unterstützung und Begegnung zu nutzen.

Juli 2016  

„Sommerempfang“
Montag, den 04. Juli 2016 um 19:00 Uhr im Kammergericht Berlin, Elßholzstr. 30-33, 10781 Berlin

Festrednerin:
Monika Nöhre, Unabhängige Schlichterin der Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft und Präsidentin des Kammergerichts a. D.

Grußworte:
- Sabine Schudoma, Präsidentin des Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin und
zugleich Präsidentin des Sozialgerichts Berlin
- Thomas Heilmann, Senator für Justiz und Verbraucherschutz

Anmeldung erforderlich. Die Einladungen für den traditionellen Sommermempfang gehen Ihnen wie gewohnt per Post zu.

September 2016  

„Juristinnen und Kopftuch“

Referentin: Richterin am Amtsgericht Dr. Altinsoy

Mittwoch, den 21. September 2016 um 19:00 Uhr im Buchhändlerkeller, Carmerstraße 1, 10623 Berlin

Frau Dr. Altinsoy ist Richterin am Familiengericht Tempelhof-Kreuzberg. Zunächst wird uns die stellvertretende Vorsitzende des djb Landesverbandes Dr. Jutta Glock einen Überblick über die aktuelle Rechtslage des Themas geben. Anschließend wollen wir gemeinsam mit Frau Richterin am Amtsgericht Dr. Altinsoy über die äußert kontroverse Thematik von Juristinnen mit Kopftuch in den staatsnahen Berufen (öffentliche Verwaltung, Rechtsanwaltschaft als Organ der Rechtspflege, Gericht etc.) sprechen und diskutieren.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme, intensive Diskussionen und darauf, im Anschluss an den offiziellen Teil des Abends Netzwerken zu können.

 

Oktober 2016  

„Nein heißt Nein“

Referentin: Dr. Eva Högl, Mitglied des Deutschen Bundestags

Mittwoch, den 19 . Óktober 2016 um 19:00 Uhr im Buchhändlerkeller, Carmerstraße 1, 10623 Berlin

Wir diskutieren mit Dr. Eva Högl die Reform des Sexualstrafrechts.

November 2016  

Theatervorstellung:Theater RambaZamba Berlin „Der gute Mensch von Downtown“

Mittwoch, den 30. November 2016 (ACHTUNG: diesen Monat ausnahmsweise am 5. Mittwoch im Monat) um 19:00 Uhr auf dem Gelände der Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 36-39, 10435 Berlin

Wir besuchen gemeinsam die Theatervorstellung "Der gute Mensch von Downtown" im Theater RambaZamba . Das 1990 gegründete Theater Ramba Zamba ist ein integratives Theaterprojekt „für Menschen mit so genannter Behinderung“. Das Theater gilt mittlerweile als das „wichtigste integrative Theater Deutschlands“ (Mainzer Allgemeine Zeitung), „bei dem Behinderung als Stärke zu erleben ist“ (Frankfurter Rundschau). Nähere Informationen zur Ticketvorbestellung folgen.

Das Theater RambaZamba Berlin feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Es wurde von Frau Dr. Gisela Höhne und Klaus Erforth in Berlin gegründet. Dr. Gisela Höhne selbst führte seitdem in mehr als 20 abendfüllenden Stücken Regie, so auch im Stück „Der gute Mensch von Downtown“. Seit 2011 leitet Gisela Höhne das Theater allein, seit nunmehr einem Jahr zusammen mit Jacob Höhne und Esther Ningelgen. Für ihre Arbeit erhielt Frau Dr. Gisela Höhne 2002 den Berliner Verdienstorden und wurde 2014 mit dem bedeutenden Caroline-Neuber-Preis der Stadt Leipzig ausgezeichnet. Dr. Gisela Höhne wird als Expertin zu zahlreichen Kongressen eingeladen, um über ihre Theaterarbeit zu berichten. Unter der Intendanz von Dr. Gisela Höhne, Jacob Höhne und Esther Ningelgen spielt das Theater aktuell ca. 80 bis 100 Vorstellungen im Jahr.

In dem Theaterstück „Der gute Mensch von Downtown“, das wir am 30. November besuchen werden, spielt u. a. Eva Mattes, eine der renommiertesten Theater- und Filmschauspielerinnen mit. Sie werden sie alle kennen – sie hat seit 1966 in ca. 200 Kinofilmen, Fernsehfilmen und Theaterinszenierungen in Haupt- und Nebenrollen gespielt und wurde mit zahlreichen Auszeichnungen und Preisen geehrt.

Wir haben ein Kartenkontingent für Sie vorreserviert. Wenn Sie als Mitglied unseres Landesverbandes an diesem besonderen Theaterabend teilnehmen wollen, schreiben Sie schnellstmöglich, spätestens bis zum 15. November 2016 eine E-Mail an meine Mitarbeiterin Frau Stephanie Rothe, mit der E-Mail-Adresse

rothe@redeker.de

und melden Sie sich verbindlich an. Eine Karte kostet 16,00 €.

Die Karten werden in der Reihenfolge des Eingangs Ihrer Anmeldungs-E-Mail vergeben. Soweit Karten verfügbar sind, bestätigen wir Ihre Anmeldung, benennen Ihnen das Bankkonto des djb Landesverbandes und bitten Sie um Überweisung des Eintrittspreises.

Die Vorstellung des Theaterstücks „Der gute Mensch von Downtownam 30. Novemberbeginnt um 19:00 Uhr. Bitte seien Sie pünktlich, wir treffen uns spätestens um 18.45 Uhr vor dem Theatereingang in der Kulturbrauerei Berlin (ein nachträglicher Einlass ist leider nicht möglich). Der Eingang ist erreichbar über die Knaackstraße 97 oder Sredzkistraße 1 (genauere Angaben unter http://www.theater-rambazamba.org/meta/lageplan/).

In der Pause haben wir einen kleinen Umtrunk für Sie vorbereitet, sodass die Möglichkeit zum Netzwerken und zum Austausch besteht. Zudem wird die Möglichkeit bestehen, sich mit der Regisseurin Dr. Gisela Höhne über das Bühnenstück auszutauschen.

Dezember 2016  

„Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl und anschließender Weihnachtsfeier"

Mittwoch, den 14. Dezember 2016 (ACHTUNG: diesen Monat ausnahmsweise am 2. Mittwoch im Monat) um 19:00 Uhr im Buchhändlerkeller, Carmerstraße 1, 10623 Berlin

Wenn Sie Interesse haben, in den kommenden zwei Jahren im Vorstand des Berliner Landesverbandes mitzuwirken und die Tätigkeit des Landesverbandes mitzugestalten, melden Sie sich gern bei uns vorab.

2015

 

JANUAR 2015

Mittwoch, den 21. Januar 2015, Zeit: 19:00 Uhr,
Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

"35 Jahre Mitgliedschaft im djb, Rückblick und Ausblick in Einem"

Wir werden den Beginn des neuen Jahres zum Anlass nehmen, inne zu halten und zurückzuschauen auf die Entwicklungen der vergangenen vier Jahrzehnte im djb und haben dabei die große Freude, die Kolleginnen Ute Freifrau von Rechenberg und Renate Augstein als Ehrengäste begrüßen zu dürfen. Beide sind seit nunmehr 35 Jahren Mitglied im djb. Wir möchten die Gelegenheit wahrnehmen, uns zusammen mit Ihnen darüber auszutauschen, was in diesen Jahren erreicht wurde und was an großen Aufgaben noch vor uns steht.

Februar 2015

Mittwoch, den 18. Februar 2015, Zeit: 19:00 Uhr,
Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

"Erfolgsmodell Mediation? – ein Praxisbericht"

Mediation als Konfliktbeilegungsform war in den letzten Jahren in aller Munde – und das längst nicht mehr nur im Familienrecht, sondern immer häufiger in anderen Rechtsgebieten, insbesondere auch im Allgemeinen Zivil- und im Wirtschaftsrecht.

Wir freuen uns, dass Rechtsanwältin und Mediatorin Sabine Hufschmidt uns über Ihre Erfahrungen mit Mediation in der anwaltlichen Berufspraxis berichten wird. Das 2012 in Kraft getretene Mediationsgesetz könnte auf eine gewisse Etablierung des Verfahrens der Mediation hindeuten - aber ob die Mediation als Konfliktbeilegungsverfahren wirklich ein Erfolgsmodell ist, wollen wir mit Ihnen an diesem Abend diskutieren.  Die Entwicklung der Mediation in Deutschland in den letzten Jahren soll dabei ebenso Gegenstand der Diskussion sein wie die Frage, welche Tätigkeitsfelder und Marktchancen es für Juristinnen im Bereich der Mediation gibt.

Vorab haben wir am 18. Februar 2015 die Ehre, mit der Kollegin Rechtsanwältin Antje Karin Pieper ein weiteres Mitglied für ihre 35-jährige Mitgliedschaft im djb zu ehren.

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend und darauf, viele von Ihnen – ob mit und ohne Mediationserfahrung – begrüßen zu dürfen, um miteinander zu diskutieren.

März 2015

Mittwoch, den 18. März 2015, Zeit: 19:00 Uhr,
Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

"Prostituiertenschutzgesetz – Fluch oder Segen?"

Die Frage, ob der Ankauf sexueller Dienstleistungen durch Freier nach dem schwedischen Vorbild auch in Deutschland unter Strafe gestellt werden sollte oder ob die betroffenen Frauen besser durch andere Maßnahmen geschützt werden sollten, wird auch unter Frauen kontrovers diskutiert. Einige sind der Ansicht, dass Prostitution generell verboten und durch konsequente Strafverfolgung bekämpft werden sollte. Andere sind hingegen der Meinung, dass die Legalisierung der Prostitution dem Schutz der Sexarbeiterinnen dient und deshalb weiterhin aufrechterhalten werden sollte. Vielmehr sollte eine weitere Regulierung des Prostitutionsgewerbes erfolgen, um einheitliche und transparente Anforderungen an Betreibende von Prostitutionsstätten, Standards für gute Arbeitsbedingungen und den Schutz der sexuellen Selbstbestimmung der im Prostitutionsgewerbe tätigen Frauen zu etablieren.

Wir wollen mit Ihnen weiter diskutieren und freuen uns deshalb sehr, dass die Vorsitzende der Kommission `Recht der sozialen Sicherung, Familienlastenausgleich` Dr. Maria Wersig uns über die Arbeit des für das Thema gebildeten djb Arbeitsstabes sowie den derzeitigen Stand des Gesetzgebungsverfahrens berichten wird.

Wir freuen uns auf einen interessanten und konstruktiven Abend zusammen mit Ihnen.

April 2015

Mittwoch, den 15. April 2015, Zeit: 19:00 Uhr,
Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

"Lohn für gleichwertige Arbeit - (K)eine Selbstverständlichkeit?!"
Referentin: Frau Christel Riedel, Projektleiterin der Initiative Equal Pay Day

Nach einer aktuellen Einkommensstatistik verdienen Frauen in Deutschland im Schnitt immer noch 22 % weniger als Männer. Der durchschnittliche Bruttolohn pro Stunde von Frauen liegt bei € 15,83, während Männer € 20,20 erhalten. Die Differenz blieb damit im 5. Jahr in Folge unverändert. Am diesjährigen Equal Pay Day am 20. März 2015 erklärte die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, sie wolle noch im Jahr 2015 ein Gesetz zur gleichen Bezahlung von Frauen und Männern auf den Weg bringen. Mit diesem Gesetz solle insbesondere mehr Transparenz geschaffen werden, denn nur so könne man überprüfen, ob der Grundsatz „gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit“ eingehalten werde. Der Initiative Equal Pay Day, gegründet in Deutschland im Jahr 2008, ist es zu verdanken, dass sich mittlerweile viele Frauen (und auch Männer) aus allen gesellschaftlichen Gruppierungen für das Thema Entgeltgleichheit einsetzen und das Anliegen so nunmehr auch Beachtung auf politischer Ebene findet.

Veranstaltungsbericht von Juliane Steffens, Vorstand djb-LV Berlin:

Ein Fünftel des Jahres umsonst?

Können wir Ungleichbehandlung messen? Ja – können wir, erklärt Christel Riedel uns Berliner Juristinnen bei der Veranstaltung „Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit – (K)eine Selbstverständlichkeit?“ am 15. April im Buchhändlerkeller. Sie geht sogar noch einen Schritt weiter: Alle alltäglichen, besonderen, lohnbezogenen und nicht lohnbezogenen Diskriminierungen bringt diese eine Zahl auf den Punkt: 22 Prozent. Das ist die Lohnlücke, die zeigt, wieviel weniger Bruttostundenlohn Frauen in Deutschland bekommen als ihre männlichen Kollegen.

Christel Riedel ist Projektleiterin der Initiative „Equal Pay Day“, deren Ziel darin besteht, Männern und Frauen, die gleichwertige Arbeit leisten, den gleichen Lohn zu zahlen. Als Riedel übersetzt, was die 22 % Lohnlücke für jede Einzelne von uns bedeuten kann, wird es stiller im Raum. Ein Fünftel des Jahres arbeiten Frauen in Deutschland also umsonst. Noch deutlicher wird es mit dem Blick auf die Vorsorgeleistungen: Die 22 Prozent Lohnlücke wachsen beständig zu einer Rentenlücke von 57 % an.

Was sind die Ursachen dieser Misere? Natürlich die üblichen Verdächtigen wie das Ehegattensplitting, eine dürftige Kinderbetreuung, die oft nicht gleichermaßen beanspruchte Elternzeit und die viel beschworene Teilzeitfalle. Aber Riedel und ihre Mitstreiterinnen wendeten sich in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt „Transparenz“ nicht gegen das Sichtbare und Bekannte, sondern gegen die unsichtbare Entgeltdiskriminierung. Jede von uns könnte theoretisch gegenüber ihren männlichen Kollegen benachteiligt sein – das Problem ist: Wir wissen es nicht. Im Dunkeln tappen wir, weil Deutsche bekanntlich nicht nur Geldthemen meiden, sondern unsere Kollegen erst recht nicht mit uns an der Kaffeemaschine über ihren Gehaltscheck sprechen. Lohnspiegel, die mittlerweile sehr detaillierte branchen- und regionsscharfe Daten liefern, seien ein erster wichtiger Schritt, betont Riedel, und lobt ausdrücklich den Tarifspiegel der Hans-Böckler-Stiftung (http://www.boeckler.de/wsi-tarifarchiv_2275.htm). In anderen Bereichen befördere das Internet jedoch prekäre Beschäftigungsverhältnisse; die Ausweitung von Online-Vermittlungsplattformen für geringbezahlte Tätigkeiten verfolgt Riedel mit Sorge.

Die Diskussion ihre Vortrages legte einen juristischen wunden Punkt der undurchsichtigen Lohnverhältnisse frei: Durch die ohnehin schon geringe Anzahl konkreter – bekannter – Entgeltdiskriminierungen hält sich auch die Zahl der Klägerinnen in Grenzen. Äußerst selten gelinge es daher, einen Fall zu finden, dessen Sachverhalt und Beweislage sich eignen, ihn vor die Arbeitsgerichte zu bringen und „durchzufechten“. Zunächst ist aber der Gesetzgeber an der Reihe, denn er hat schon angekündigt, mit einem „Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit“ die Gehaltslücke angehen zu wollen. Die Initiative Equal Pay hat sich jedenfalls für das nächste Jahr zur Aufgabe gemacht, „frauenspezifische Berufe“ aufzuwerten – möglicherweise lässt sich das Fünftel ja gemeinsam dezimieren.

Mai 2015

Mittwoch, den 20. Mai 2015, Zeit: 17:00 Uhr,
Ort: Haftanstalt  Heidering, Ernst-Stargardt-Allee 1, 14979 Großbeeren

"Ein Blick hinter die Mauern!“ - Besichtigung der Haftanstalt Heidering

Unsere Veranstaltung im Mai 2015 bietet Ihnen - im wahrsten Sinne des Wortes - einen Blick hinter die Mauern. Wir haben die Möglichkeit, im Rahmen unserer Mai-Veranstaltung die Justizvollzugsanstalt Heidering zu besuchen, uns die Lebensverhältnisse der Gefangenen und die Arbeitswelt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer geschlossenen Männeranstalt (648 Haftplätze) anzusehen und erklären zu lassen. Die Leiterin der JVA Heidering, Frau Leitende Regierungsdirektorin Anke Stein, wird uns durch die Anstalt führen und in einem anschließenden Gespräch für Fragen zur Verfügung stehen. Dabei wird auch die Gelegenheit bestehen, den Arbeitsplatz Justizvollzug für Juristinnen kennenzulernen, mehr über die Aufgaben einer Anstaltsleiterin und über den Berliner Justizvollzug zu erfahren.

Veranstaltungsbericht von Juliane Steffens, Vorstand djb-LV Berlin:
Ein Blick hinter die Zäune der Justizvollzugsanstalt Heidering

Keine Mauer, sondern eine Doppelzaunanlage umgibt das Gelände der Justizvollzugsanstalt Heidering in Großbeeren. Und darauf sind sowohl Anke Stein, die Leiterin, als auch Susanne Gerlach  aus der Senatsverwaltung für Justiz, stolz: „Den Zivilisationsgrad einer Gesellschaft erkennt man ihren Gefängnissen“, sagt Stein. Die feinmaschigen Zäune sind technisch derart gesichert, dass sie einer Backsteinmauer in Nichts nachstehen,  aber:  Man kann die Wiesen, Felder und Solarpaneelen fern der Haftanstalt ausmachen.

Anke Stein führt an diesem Mittwoch Nachmittag knapp zwanzig DJB-Mitglieder durch die erst 2013 in Betrieb gegangene Männerhaftanstalt des Landes Berlin in Großbeeren. Vor allem sogenannte „Kurzstrafer“ verbüßen hier ihre Freiheitsstrafen von meist nicht mehr als ein bis zwei Jahren. Auch wenn die Haftanstalt keine besonderen Einrichtungen für zusätzliche Therapiebedürfnisse unterhält, stellt doch die Arbeit mit „dem normalen Durchschnittsgefangenen“ eine besondere Herausforderung dar. In der Kürze der Zeit können die Inhaftierten , die „einen ganzen Strauß von Problemen“ mitbrächten,  nur schwer auf ein Leben ohne Straftaten in der Gesellschaft vorbereitet werden, sagt Anke Stein. Die Mitwirkungsbereitschaft dieser Straftäter halte sich oft in Grenzen.

An Angeboten mangelt es in der Einrichtung freilich nicht: Sportplätze, Laufbahn, Mehrzweckhalle, Bibliothek, Computerplätze  bieten den insgesamt ca. 650 Männern zahlreiche Möglichkeiten, die Freizeit zu verbringen. Natürlich alles nur nach Anmeldung und für begrenzte Zeitfenster. In geräumigen Werkhallen, einer modernen Großküche und in den Schulräumen wird gearbeitet und gelernt. Spätestens als Stein die Gruppe in die besonders gesicherten Hafträume führt, wird jedem klar, dass die JVA Heidering  kein Weiterbildungszentrum, sondern ein Ort ist, an dem Freiheit entzogen wird. Am Ende des Rundganges durch den Gebäudekomplex blicken die Juristinnen noch einmal auf die großzügig verbauten Glaswände, die stets viel Tageslicht einfallen lassen, und die Panoramaufnahmen der Umgebung, die in großen Ringen von der Decke hängen. Auch die Mitarbeitenden, gibt Stein zu verstehen, müssten sich stets vor Augen führen, dass das Ziel ihrer Arbeit sei, den Gefangenen Perspektiven zu vermitteln: „Dies ist der beste Opferschutz, den wir als Gesellschaft leisten können.“

Juni 2015

DIENSTAG, den 30. Juni 2015, Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Landesvertretung Bremen, Hiroshimastraße 24, 10785 Berlin

Sommerempfang

Festrednerin:
Dr. Eva Högl, Mitglied des Deutschen Bundestages, Stellvertretende Vorsitzene der SPD-Bundestagsfraktion

Sie erhalten eine persönliche Einladung per Post, Teilnahme nur nach Anmeldung möglich.

Oktober 2015

vierter (!) Mittwoch im Monat, 28. Oktober 2015, Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

„Noch immer keine Untätigkeitsbeschwerde in Kindschaftssachen“

Referentin: Ehrenpräsidentin Rechtsanwältin Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit

Das Thema ist spannend, brisant und hochaktuell. Rechtsanwältin Dr. Peschel-Gutzeit fasst es vorab prägnant zusammen: „Erneut hat der EGMR in Straßburg die Bundesrepublik mit harschen Worten gerügt, weil Deutschland es noch immer nicht geschafft hat, ein Institut zu schaffen, mit welchem Gerichte die monate- und jahrelang nichts tun, endlich „auf Trab“ gebracht werden können. So hatte der EGMR bereits im Jahre 2010 ausgeführt, Deutschland sei im Verlauf der letzten 50 Jahre in mehr als 40 Entscheidungen des Gerichtshofs gerügt worden, weil der Gerichtshof immer wieder feststellen musste, dass die Dauer der Gerichtsverfahren zu Lasten der Betroffenen unerträglich sei. Der Gerichtshof hatte den deutschen Gesetzgeber aufgefordert, damals – im Jahre 2010 – binnen Jahresfrist Abhilfe zu schaffen. Doch das ist bis heute nicht geschehen! Zwar ist eine gewisse Bestimmung in das GVG eingefügt worden, dieses hat aber nicht den gewünschten  Effekt und darüber gibt es eine neue Entscheidung des EGMR vom 15. Januar 2015. Darin rügt der Europäische Gerichtshof erneut die Verletzung von Art. 13 der Menschenrechtskonvention EMRK und postuliert, der Staat müsse einen Rechtsbehelf schaffen, der auf die Besonderheiten von Kindschaftsverfahren endlich eingehe und wirksame Abhilfe schaffe.“

Freuen Sie sich mit uns auf einen spannenden Bericht unserer Ehrenpräsidentin, eine anregende Diskussion sowie einen schönen Netzwerkabend!

2014

 

JANUAR 2014
  • Mittwoch, den 15. Januar, Zeit: 19:00 Uhr,
    Ort: Schloss Glienicke – Remise, Königsstraße 36 in 14109 Berlin-Wannsee (100 Meter vor der Glienicker Brücke)

    "Neujahrsempfang" gemeinsam mit dem Landesverband Brandenburg
     

    Wir freuen uns auf den ersten gemeinsamen Neujahrsempfang mit dem Landesverband Brandenburg, zu dem wir auch im Namen von deren Präsidentin des Landessozialgerichts, Frau Monika Paulat, ganz herzlich einladen.

    Im Schloss Glienicke werden wir nicht nur mit einem Glas Sekt das neue Jahr begrüßen, sondern uns auch die wesentlichen Inhalte des Koalitionsvertrages zur Gleichstellung in Kurzfassung vergegenwärtigen.

 

FEBRUAR 2014
  • Mittwoch, den 19. Februar 2014, Zeit: 19:00 Uhr,
    Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Ausführungsbestimmungen des Landesgleichstellungsgesetzes (AV LGG)"

    Referentin: Frau Barbara Loth, Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales und Frauen


    Frau Staatssekretärin Loth wird uns einen Überblick über die wesentlichen Punkte in den Ausführungsvorschriften des Landesgleichstellungsgesetzes geben und wir haben anschließend Gelegenheit mit ihr Anregungen und Änderungswünsche zu diskutieren.

    Die Senatsverwaltung hatte die Ausführungsbestimmungen zum Landesgleichstellungsgesetz nach der Reform im Jahre 2012 im Entwurf erarbeitet. An dessen Diskussion hat sich der djb Landesverband Berlin aktiv beteiligt. So hat der djb eine entsprechende Stellungnahme zum Entwurf der Senatsverwaltung zu den Ausführungsbestimmungen bereits im Herbst 2013 abgegeben und an der Jahresveranstaltung der Senatorin Dilek Kolat am 20. Januar 2014 teilgenommen.

    Die djb Stellungnahme finden sie hier.

 

MÄRZ 2014
  • Mittwoch, den 19. März 2014, Zeit: 19:00 Uhr,
    Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Frauen & Chemie. Welche Auswirkungen haben die uns alltäglich umgebenden Plastikstoffe auf unsere Gesundheit und welche Risiken bergen sie? Gibt es die Möglichkeit, plastikfrei einzukaufen? Und wenn ja, mit welchen Konsequenzen?"

    Referentin:
    Frau Dr. Marike Kolossa-Gehring, Leiterin des FG II 1.2 "Toxikologie, Gesundheitsbezogene Umweltbeobachtung" des Umweltbundesamtes


    ACHTUNG: Die für März geplante Veranstaltung in der Botschaft der Republik Ungarn "Vergleich der Gerichtsverfassungsstrukturen zwischen Budapest und Berlin" musste leider kurzfristig abgesagt werden. Wir treffen uns daher wie sonst üblich am 19. März im Buchhändlerkeller.

APRIL 2014
  • Mittwoch, den 16. April 2014, Zeit: 19:00 Uhr,
    Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Frauenquote und ein Blick auf aktuelle Gleichstellungsthemen - aus der Perspektive Sloweniens"


    Referentin: Botschafterin von Slowenien, Ihre Exzellenz Marta Kos Marko

    Frau Botschafterin Marko wird über ihr Land Slowenien und die Thematik der Gleichstellung von Frauen und Männern in Slowenien sprechen. So gibt es beispielsweise eine sehr interessante Fraueninitiative – She XO – an der sich prominente Vertreterinnen wie beispielsweise auch die Ministerpräsidentin von Slowenien selbst engagieren. Für den Herbst in diesem Jahr haben wir im Hinblick auf das 10-jährige Jubiläum des Beitritts der jüngsten EU-Mitgliedstaaten eine Frauenkonferenz geplant, bei der Frau Botschafterin Marko die Federführung der Gestaltung dieser Konferenz übernommen hat. Dabei wird Sie vom Deutschen Juristinnenbund Landesverband Berlin und auch vom Verband Deutscher Unternehmerinnen unterstützt. Wir freuen uns, aktuelle Gleichstellungsthemen wie die Frauenquote mit Blick aus Osteuropa und frischen Impulsen diskutieren zu können.
 
JUNI 2014
  • Dienstag, den 2. Juni 2014

    SOMMEREMPFANG


    Die gesonderte Einladung für den Sommerempfang wird im Mai versandt.
AUGUST 2014
  • Donnerstag, den 28. August 2014, Zeit: 19:00 Uhr,
    Ort:rbb, Masurenallee 8-14, 14057 Berlin

    "Förderung der Frauen in allen beruflichen Positionen im rbb – Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf  - der rbb als Vorzeigeunternehmen in der Flexibilisierung von Arbeitszeitmodellen"

    Der rbb hat die höchste Frauenquote in Führungspositionen in der ARD. Wir werden hören, was der rbb seit Jahren in der Personalstrategie plant und in der Personalentwicklung erfolgreich umsetzt.
    Die Intendantin Frau Reim wird selbst dabei sein und von Frau Dr. Heser, Abteilungsleiterin Personalstrategie und -entwicklung, sowie Herrn Singelnstein, dem rbb-Chefredakteur, begleitet, sodass wir sicher sind, einen wirklich rein praxisorientierten Vortrag zur Flexibilisierung der Arbeitszeiten zu hören, und wir natürlich dann die entsprechenden Aspekte miteinander diskutieren können.
     
SEPTEMBER 2014
  • Mittwoch, den 17. September 2014, Zeit: 19:00 Uhr,
    Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Sichtbar werden"

    Referentin:
    Frau Sylvia Gennermann als Coach und RedeLUST®- Trainerin für Führungskräfte und UnternehmerInnen

    Im Mittelpunkt des Abends stehen Fragen um die Struktur der Selbstpräsentation und den Einsatz der Körpersprache als Instrument der Kommunikation. Egal in welcher beruflichen Ausprägung Juristinnen tätig sind, sie überzeugen ihr Gegenüber immer auch durch Ausdruckskraft, Stimme und Tonlage. Ein stimmungsvoller Abend ist uns also garantiert.
     
OKTOBER 2014
  • Mittwoch, den 15. Oktober 2014, Zeit: 19:00 Uhr,
    Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Ein Jahr Gesetz zur Reform der elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern"

    Referentinnen:
    - Christiane Abel, Vizepräsidentin und Richterin am Familiengericht Amtsgericht Tempelhof - Kreuzberg
    - Natascha Wesel, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht und Richterin am Verfassungsgerichtshof zu Berlin
    - Silvia Groppler, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht

    Seit gut einem Jahr gibt es eine gesetzliche Grundlage für die Übertragung der gemeinsamen elterlichen Sorge auf die nicht verheirateten Eltern eines Kindes, auch gegen den Willen eines Elternteils. Auch kann dem Vater - anders als bisher - auf dessen Antrag auch ohne oder gegen den Willen der Mutter die alleinige elterliche Sorge übertragen werden. Das Gesetz ist das Ergebnis eines politischen Kompromisses. Wir wollen beleuchten, wie die anwaltliche und gerichtliche Praxis mit diesem Gesetz umgeht. ir freuen uns auf eine lebhafte Diskussion über die Zukunft der elterlichen Sorge und die Betreuung von Kindern in "Trennungsfamilien" im Spannungsfeld der Rechte von Eltern und Kindern.Egal ob Sie Familienrecht als Schwerpunkt Ihrer beruflichen Tätigkeit haben oder nicht, es wird sicherlich wieder ein sehr spannender Abend werden.
     

November 2014

  • Mittwoch, den 19. November 2014, Zeit: 19:00 Uhr,
    Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Status von (Syndikus-)Anwälten in Gefahr –
    Die Auswirkungen des BSG-Urteils zur Rentenversicherungspflicht"


    Die Verunsicherung ist groß, nachdem das Bundessozialgericht am 03.04.2014 (Az. B 5 RE13/14 u.a.) entschieden hat, dass Syndikusanwälte nicht von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung befreit sind. Nicht nur Unternehmensjuristen fragen sich, ob sie weiterhin im Versorgungswerk der Rechtsanwälte bleiben können und was das Urteil für die Karriereplanung bedeutet. Auch Anwälte in Kanzleien und junge Juristen, die den Sprung in eine Rechtsabteilung oder zu einem anderen nichtanwaltlichen Arbeitgeber wagen wollen, sind von dem Urteil unmittelbar betroffen. Und ist das Urteil nicht vielleicht übertragbar auf angestellte Anwälte in Kanzleien? Droht am Ende sogar die Spaltung der Anwaltschaft?

    Wir wollen an diesem Abend die unübersichtliche Interessen- und Faktenlage beleuchten und mit Ihnen die praktischen und berufspolitischen Auswirkungen des BSG-Urteils diskutieren.

    Daher freuen wir uns besonders, dass wir Dr. Vera Hoffmann, Rechtsanwältin und Vizepräsidentin der Rechtsanwaltskammer Berlin, an diesem Abend als Gesprächspartnerin begrüßen dürfen. Frau Dr. Hoffmann wird uns u.a. von der Arbeit und Position der Rechtsanwaltskammer zu diesem brisanten Thema berichten und einen Einblick in das aktuelle Ringen von Politik und Verbänden um eine neue berufsrechtliche Regelung geben können. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend!

DEZEMBER 2014
  • Mittwoch, den 17. Dezember 2014, Zeit: 19:00 Uhr,
    Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Vorstandswahlen und Weihnachtsfeier"

2013

JANUAR 2013
  • Mittwoch, den 16. Januar 2013, Zeit: 19:00 Uhr,
    Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Die Cloud, Offshore und IT-Services on demand
    - Einblicke in die Tätigkeit einer Syndika eines großen, internationalen Technologieunternehmens"

    Referentin: Frau Alexandra Schramm, Capgemini

 

FEBRUAR 2013
  • DIENSTAG, den 26. Februar 2013, Zeit: 19:00 Uhr

    Ort: Commerzbank, Pariser Platz 1 am Brandenburger Tor

    "Lesung: Selbstverständlich gleichberechtigt - Eine autobiographische Zeitgeschichte"

    Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit liest aus ihrem neuen Buch.
    Begrenzte Platzzahl. Näher Informationen zur Anmeldung erhalten Sie per Email in einem der nächsten Rundbriefe.

 

MÄRZ 2013
  • Mittwoch, den 20. März 2013, Zeit: 19:00 Uhr,
    Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Die Frau als Familienernäherin"

    Referentin: Frau Sonja Gerdes, Referentin in der Abteilung Gleichstellung, Chancengleichheit des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

    Frau Gerdes wird über die Ergebnisse des gemeinsamen Projekts mit dem DGB-Vorstand zu den  Arbeits- und Lebensbedingungen von Familienernährerinnen berichten und die in einer "roadmap"  erarbeiteten Handlungsempfehlungen vorstellen.

    Wir dürfen gespannt sein, da taucht z.B auch die Frage auf, ob die Ernährerinnen bei der Familienarbeit vom Partner entlastet werden, also ein Rollenwechsel stattfindet? Dies und vieles Andere wünschen sich die Frauen.

    Moderiert wird dieser Abend von unserem Mitglied des Landesvorstandes Alexandra Goy.

 

APRIL 2013
  • Mittwoch, den 24. April 2013, Zeit: 17:00 Uhr, Ort: Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund in Berlin, Jägerstraße 1-3, 10117 Berlin

    "Steuerrecht - Juristinnen fragen, Politikerinnen antworten“

    Viele von Ihnen kennen die Veranstaltungsreihe „Juristinnen Fragen – Politikerinnen und Politiker antworten“ schon. Ich denke gerade dieses Thema der Gleichstellung und Familienförderung im Steuerrecht gibt uns Gelegenheit, uns über die einkommenssteuerrechtliche Behandlung der verschiedenen Varianten des Zusammenlebens mit und ohne Kinder nachzuvollziehen und im Rahmen der Diskussion die Sonderrolle Deutschlands im europäischen Raum kritisch zu beleuchten. Ich freue mich daher ganz besonders, dass wir in diesem Monat unsere Veranstaltung nicht nur zu diesem ganz herausragenden Thema, das dankenswerterweise die Kommission Recht der sozialen Sicherung und Familienlastenausgleich des djb gemeinsam mit der Bundesgeschäftsstelle plant und durchführt, haben.

    Bitte beachten Sie den geänderten Veranstaltungsort bei der Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg in Berlin Mitte. Infolgedessen fällt ein Treffen im Buchhändlerkeller in diesem Monat aus.

    Bitte beachten Sie unbedingt, dass im Hinblick auf den Veranstaltungsort eine vorherige Anmeldung und zwar unter dieser genannten Frist bis zum Donnerstag, den 11. April 2013, über die Geschäftsstelle notwendig ist.

    Das genaue Programm und die Namen der Podiumsteilnehmer und –teilnehmerinnen entnehmen Sie bitte unserer djb-Webseitehttp://www.djb.de/Veranstaltungen/2013/130424/

 

MAI 2013
  • Mittwoch, den 15. Mai 2013, Zeit: 19:00 Uhr,
    Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Die parlamentarische Arbeit im NSU-Untersuchungsausschuss"

    Referentin:
    Dr. Eva Högl, Mitglied des Deutschen Bundestages


    Es ist uns eine große Ehre, dass unser djb-Mitglied und zugleich Abgeordnete des Deutschen Bundestages aus dem Wahlkreis in Berlin Mitte, Dr. Eva Högl, in ihrer Funktion als stellvertretende Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses von ihrer Arbeit berichten wird. Wir haben daher ganz bewusst den vertraulichen Gesprächskreis mit dem Veranstaltungsort im Buchhändlerkeller gewählt.

 

JUNI 2013
  • Mittwoch, den 12. Juni 2013, Zeit: 19:30 Uhr,
    Ort: Commerzbank, Gartensaal mit Terrasse, Pariser Platz 1 am Brandenburger Tor

    "SOMMEREMPFANG"

    Rednerin: Dr. Sigrid Nikutta – Vorstandsvorsitzende der BVG –

    Einladungen an unsere Mitglieder erfolgen im Mai per Post.
SEPTEMBER 2013
  • Mittwoch, den 18. September 2013, Zeit: 19:00 Uhr,
    Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Tätigkeitsbericht der Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft"

    Referentin:
    Dr. Renate Jaeger, Schlichterin bei der Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft,

    Es ist uns eine ganz besondere Ehre und ein großes Vergnügen, dass die Schlichterin bei der Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft, Dr. Renate Jaeger, uns den zweiten Tätigkeitsbericht der Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft vorstellen wird.
    Frau Dr. Jaeger, die Sie alle nicht nur als Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und als Richterin des Bundesverfassungsgerichtes, sondern auch als engagierte Juristin und Mitglied unseres Juristinnenbundes kennen, schildert die Weiterentwicklung und Konsolidierung der Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft. Die Schlichtungsstelle ist in jeder Hinsicht gewachsen, konnte mit steigernder Erfahrung stringente und transparente Verfahrensabläufe entwickeln, thematische Schwerpunkte bilden und Prioritäten setzen. Die Schlichtungsstelle intensiviert damit für die Rechtsanwaltschaft die alternative Streitbeilegung. Wir dürfen uns daher an diesem Abend über eine sicherlich äußerst informative Darstellung der Tätigkeiten der Schlichtungsstelle und eine sich daran anschließende Diskussion freuen.

 

OKTOBER 2013
  • Mittwoch, den 23. Oktober 2013, Zeit: 19:00 Uhr,
    Ort: La Batea, Krumme Straße 42 in 10627 Berlin-Charlottenburg; Filmbeginn 20:30 im Kant-Kino um die Ecke, Kantstraße 54, 10627 Berlin-Charlottenburg

    exklusiver djb KINOABEND: "No!"
     

    Die Oktoberveranstaltung wird ein Filmabend, der uns dieses Mal ein wenig die Verhältnisse in Lateinamerika näherbringt.

    Beginn ist um 19.00 Uhr im lateinamerikanischen Restaurant La Batea, Krumme Straße 42 in 10627 Berlin-Charlottenburg. Dort warten nicht nur leckere Nachos auf uns, noch viel spannender ist, dass uns unser Mitglied Frau Cecilia Juretzka, die längere Zeit in Mexiko gelebt und gearbeitet hat, von ihren Erlebnissen dort berichten und damit auf die Thematik des dann folgenden Films No! einstimmen wird.


    No! zeigt die Situation in Chile im Jahr 1988. Auf internationalen Druck lässt Diktator Pinochet ein Referendum über die Fortführung seiner Präsidentschaft durchführen: Das SI bestätigt ihn weitere acht Jahre im Amt, das NO öffnet den Weg zu freien Wahlen. Alle Prognosen sagen den Sieg Pinochets voraus, der Staat und Medien mit eiserner Hand kontrolliert.


    Was dann passiert, werden wir uns ab 20.30 Uhr "um die Ecke" im Kantkino in der Kantstraße 54, 10627 Berlin-Charlottenburg anschauen können. Wegen der begrenzten Zeit im La Batea wies die dortige Küche darauf hin, dass die Bestellung warmer Abendessen nicht möglich sein wird. Mit den für uns bereit gestellten Nachos werde man sich aber besonders viel Mühe geben.

    Für diesen Abend steht nur ein begrenztes Kartenkontingent zur Verfügung, so dass eine Anmeldung notwendig ist. Bei der Vergabe der Plätze ist der Eingang der E-Mail entscheidend. Anmeldungen sind ab sofort per Email möglich.


    Leider kommen wir nicht umhin, für diesen Abend mit ungewöhnlichem Programm einen Teilnahmebeitrag in Höhe von 10 € pro Teilnehmerin zu nehmen. Die Zahlung ist auf das Konto 720 018 080, Berliner Sparkasse (BLZ 100 500 00), RAin Natascha Wesel vorzunehmen. Nach entsprechender Anmeldung erfolgt eine Zusage per E-Mail. Die Zusage verpflichtet zur Zahlung des Beitrages. Sollten Sie selbst kurzfristig verhindert sein, können Sie eine Ersatzteilnehmerin benennen.

    Und hier noch ein paar weiterführende Links als Vorgeschmack:

    http://www.labatea-berlin.de
    http://www.yorck.de/kinos/detail/100132/Kant%20Kino
    http://www.no-derfilm.de/zum_film.php

 

NOVEMBER 2013
  • Mittwoch, den 20. November 2013, Zeit: 19:00 Uhr,
    Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Frauen in der Außen- und Sicherheitspolitik"

    Referentinnen:
    Frau Dr. Andrea Despot, die Stellvertretende Vorsitzende, sowie Frau Maria-Theresia Hugo, eine der Gründerinnen von WIIS.de
     

    Die Referentinnen werden uns die deutsche Sektion von WIIS, Women in International Security, einem amerikanischen Verein zur Förderung von Frauen in der Außen- und Sicherheitspolitik vorstellen.

    Die deutsche Gruppe von WIIS gründete sich vor zehn Jahren, um als überparteilicher und gemeinnütziger Verein WIIS.de Frauen in der Außen- und Sicherheitspolitik sichtbar zu machen, Netzwerke zu schaffen und beim Informationsaustausch zu helfen.

    Frau Dr. Andrea Despot, die Stellvertretende Vorsitzende, sowie Frau Maria-Theresia Hugo, eine der Gründerinnen von WIIS.de, werden dazu sicherlich so manches zu berichten wissen

 

DEZEMBER 2013
  • Mittwoch, den 11. Dezember 2013, Zeit: 19:00 Uhr,
    Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Weihnachtsfeier"

2012

DEZEMBER 2012
  • Mittwoch, den 12. Dezember 2012, Zeit: 19:00 Uhr, Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Weihnachtsfeier und Vorstandswahlen des Landesverbandes"

    Wir dürfen Sie ganz herzlich zur letzten Veranstaltung in diesem Jahr
    einladen. Wir werden im Rahmen der Mitgliederversammlung nicht nur einen kurzen Rechenschafts- und Kassenbericht abgeben, sondern insbesondere auch einen neuen Landesvorstand für die nächste Amtszeit von 2 Jahren für unseren Landesverband in Berlin wählen. Sollten Sie selbst Interesse an einer Mitarbeit im Landesverband haben, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie vorher Kontakt zu uns aufnehmen könnten. Selbstverständlich können Sie sich auch spontan am Abend der Mitgliederversammlung zur Wahl stellen. Unser Landesvorstand besteht aus maximal 10 Mitgliedern. Möglicherweise haben Sie Interesse und
    Zeit, sich für unsere Verbandstätigkeit ehrenamtlich zu engagieren, worüber wir uns sehr freuen.

    Im Anschluss an die Mitgliederversammlung und die Wahlen findet unsere Weihnachtsfeier statt, zu der selbstverständlich auch alle Interessentinnen ganz herzlich eingeladen sind.

 

NOVEMBER 2012
  • Mittwoch, den 12. November 2012, Zeit: 19:00 Uhr, Ort: Landesvertretung Hamburg, Jägerstr. 1, 10789 Berlin

    "Die Entwicklung der ungarischen Rechtsprechung im Lichte des
    Europarechts"


    Referentin: Frau Dr. Czukor-Farsang, Oberrichterin in Budapest

    Es ist uns im djb eine ganz besondere Ehre und wir bedanken uns in besonderer Weise bei Frau Dr. Czukor-Farsang, dass Sie in Berlin für uns diesen Vortrag halten wird. Sicherlich stellt sich dabei für uns auch die Gelegenheit zu weiterführenden Fragen und Diskussionen in Bezug auf die ungarische Rechtsprechung.

    Als besonderen Veranstaltungsort haben wir dankenswerter Weise die Landesvertretung Hamburg in der Jägerstraße 1 gewinnen können. Nach dem Vortrag und der Diskussion erwartet uns ein kleiner Imbiss mit Getränken.

    Wir haben zu dieser Veranstaltung ein begrenztes Platzkontingent, so dass ich bei Interesse Sie bitten darf, sich verbindlich via Email.

 

OKTOBER 2012
  • Mittwoch, den 17. Oktober 2012, Kantkino, Kantstraße 54,
    ab 19:30 Uhr, Filmbeginn: 20:00 Uhr

    KINOFILM "Der Sturm"

    An diesem Termin findet für dem djb eine Aufführung eine Aufführung des Films „Sturm" im Kantkino statt. Der Kinofilm von Hans-Christian Schmids aus dem Jahre 2009 ist ein packender Politthriller über eine junge Anklägerin am Kriegsverbrechertribunal in Den Haag, die einem jugoslawischen Völkermörder den Prozess macht.

    Eine gesonderte Einladung erfolgt rechtzeitig. Aufgrund der begrenzten
    Teilnehmerzahl ist hier eine vorherige Anmeldung erforderlich.

 

SEPTEMBER 2012
  • Mittwoch, den 5. September 2012, Zeit: 19:00 Uhr, Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin
    +++ statt 3. Mittwoch im September (wg djt s.u.) +++

    "Juristinnen machen Karriere in Berlin"

    Referentin: Staatssekretärin Barbara Loth, Staatssekretärin der Senatsverwaltung, Arbeit, Integration und Frauen des Landes Berlin

    Wir freuen uns auf einen aktiven Gedankenaustausch zur Förderung von Frauen in den Führungspositionen und Aufsichtsratsmandaten, insbesondere in Berlin. Wir wollen durch die Diskussion mit Frau Loth nicht nur eine fachliche Zusammenarbeit aufbauen und verstärken, sondern auch einen inhaltlichen Austausch innerhalb unseres Netzwerkes verstärken. Gerade mit einer aktiven Diskussion zwischen dem DJB-Landesverband und der Staatssekretärin können wir die Transparenz im Verfahren von Stellenbesetzungen bei Führungspositionen maßgeblich fördern. Wir wollen so das Engagement des Deutschen Juristinnenbundes, sich für mehr Frauen in Vorständen und
    Aufsichtsräten einzusetzen, auch auf Landesebene voranbringen.
    Wir sprechen damit Sie alle als Juristinnen in allen Berufsbildern an.
    Fühlen Sie sich als DJB-Mitglieder, als Interessentinnen und auch unabhängig von Ihrer beruflichen Position und der Dauer der Berufserfahrung von unserer Einladung angesprochen. Uns sind alle willkommen, die neugierig auf dieses Thema sind.

    Wir erhoffen uns von diesem Abend nicht nur Vorschläge von Ihnen allen,
    sondern auch Anregungen, um die weitere Vorgehensweise zur Förderung von Frauen in Führungspositionen in Berlin gemeinsam voran bringen zu können.

    Wir bitten Sie noch zu beachten, dass unser Treffen am dritten Mittwoch des Monats im September im Hinblick auf den Deutschen Juristentag in München ausfällt. Denn hier ist unser Engagement als Deutscher Juristinnenbund zum Gutachten von Professor Habersack
    zur Thematik der staatlichen und halbstaatlichen Eingriffe in die Unternehmensführung gefragt. In diesem Gutachten stellt Professor Habersack die These auf, dass die Quotenregelung ein bedenklicher Fremdkörper im Aktienrecht sein könne. Hier gilt es seitens des DJB auf jeden Fall Position zu beziehen. Sollten Sie Interesse an der Unterstützung des DJB-Teams in München haben, sprechen uns bitte an.

 

JUNI 2012
  • Dienstag, den 12. Juni 2012

    SOMMEREMPFANG


    Die gesonderte Einladung für den Sommerempfang wird im Mai versandt.

 

MAI 2012
  • Montag, den 9. Mai 2012, 18.00 Uhr, RBB Berlin
    Masurenallee 8-14, 14057 Berlin

    "RBB hautnah"
    - Tour durch die Radio- und Fernsehstudios und anschließende Diskussion mit dem Chefredakteur der Sendung "Klartext" -

    Da wir eine begrenzte Teilnehmerinnenzahl haben, bitten wir um verbindliche vorherige Anmeldung per E-Mail. Es gilt die Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung. Sollte die Veranstaltung ausgebucht sein, werden wir Ihnen dies vorher schriftlich mitteilen.

    Treffpunkt: 18:00 Uhr im Foyer des Haupteingangs des Fernsehzentrums in der Masurenallee 16-20 (direkt am Fuß des RBB-Hochauses).

    Wir machen dann um 18:00 Uhr eine Tour durch die Radio- und Fernsehstudios für die Dauer von ca. 1 Stunde. Abschluss dieser Tour ist die Besichtigung des Studio A, in dem die Sendung „Klartext" aufgezeichnet wird. Nach dieser Besichtigung werden wir im Sitzungsraum im 14. Obergeschoss vom Chefredakteur der Klartext-Redaktion empfangen und können über medienrechtliche Fragen diskutieren.

    Unser herzlicher Dank gilt unserem Vorstandsmitglied, der Leiterin der Intendanz des Rundfunk Berlin-Brandenburg, Susann Lange, für diese Einladung.

 

MÄRZ 2012
  • Montag, den 19. März 2012, 18.00 Uhr, Kammergericht Berlin
    Elßholzstr. 30-33, 10781 Berlin-Schöneberg (U-Bahnhof Kleistpark)

    Festakt „Die djb-Bundesgeschäftsstelle in Berlin: 10 Jahre nach dem Umzug“

    Begrüßung:Ramona Pisal, Präsidentin des djb, Berlin

    Grußworte:
    - Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesministerin, Berlin
    - Thomas Heilmann, Senator für Justiz und Verbraucherschutz, Berlin
    - Monika Nöhre, Präsidentin des Kammergerichts, Berlin

    Reden:
    - Prof. Dr. Ursula Nelles, 1. Vorsitzende des djb von 1997 bis 2001, Rektorin der Universität Münster
    - Juliane Kirchner, Rechtsanwältin, Augsburg

    anschließend: Empfang

    Es gibt einen Grund zu feiern: Genau 10 Jahre ist es her, dass die djb-Bundesgeschäftsstelle von Bonn nach Berlin gezogen ist. Wir laden Sie herzlich zu unserer Festveranstaltung. Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es hier.
     
FEBRUAR 2012
  • Mittwoch, den 15. Februar 2012, Zeit: 19:00 Uhr, Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    „Die internationale rechtliche Zusammenarbeit aus Sicht des Bundesjustizministeriums“


    Referentin:
    Frau Annette Böringer, für das Bundesministerium der Justiz Oberstaatsanwältin beim Bundesgerichtshof und Leiterin des Referats Internationale rechtliche Zusammenarbeit; Rechtsstaatsdialoge

    Frau Böringer wird uns erläutern, was das Bundesjustizministerium in diesem Bereich unternimmt und wird uns Einzelheiten über die internationale rechtliche Zusammenarbeit erläutern. Der Deutsche Juristinnenbund, vertreten durch unsere Präsidentin Ramona Pisal, ist im Kuratorium der Deutschen Stiftung für internationale rechtliche Zusammenarbeit i.V. vertreten. Die IRZ Stiftung unterstützt Partnerstaaten bei der Reformierung ihres Rechtssystems und Justizwesens. Frau Böringer wird als Leiterin des Referats im BMJ sicherlich Spannendes zu berichten haben und hier können wir Juristinnen uns persönlich einbringen.

 

JANUAR 2012
  • Mittwoch, den 18. Januar 2012, Zeit: 19:00 Uhr, Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Karrierechancen für Juristinnen im Baurecht, Gesellschaftsrecht und Wettbewerbsrecht!"

    Referentin:
    Frau Janne Partikel, Vorsitzende Richterin am Landgericht Berlin

    Frau Partikel wird mit uns nach einem Impulsreferat die besonderen Chancen in diesem männerdominierten Rechtsgebieten diskutieren. Gerade beispielsweise das Wettbewerbsrecht ist ein abwechslungsreiches Gebiet, das immer wieder einen hohen aktuellen Bezug hat und häufig Fälle aus der Werbung eine durchaus spannende Materie darstellt.

2011

DEZEMBER 2011
  • Mittwoch, den 14. Dezember 2011, Zeit: 19:00 Uhr, Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Weihnachtsfeier"

    Vorweihnachtliches Beisammensein und Netzwerken - feiern Sie mit uns! Der Landesvorstand Berlin freut sich auf Sie!

 

NOVEMBER 2011
  • Mittwoch, den 16. November 2011, Zeit: 18:30 Uhr (pünktlich)
    Ort: Botschaft von Finnland, Rauchstrasse 1, 10787 Berlin

    „Gleichstellung von Frauen in Finnland"

    Referentin: Botschafterin Päivi Luostarinen

    Frau Botschafterin Luostarinen ist selbst Juristin und wird uns einen Vortrag zur Gleichstellung von Frauen in Finnland halten. Anschließend haben wir die Möglichkeit mit der Botschafterin zu diskutieren. Ganz herzlichen Dank sagen wir auch für die Einladung zum anschließenden Glas Wein in der Botschaft!

    Da aufgrund der Räumlichkeiten die Teilnehmerinnenzahl begrenzt ist, möchte ich Sie bitten, sich mit einer E-Mail unter Namensnennung und Adressdaten kurzfristig anzumelden. Es gilt das Prioritätsprinzip für den Eingang Ihrer E-Mail-Anmeldung.

 

OKTOBER 2011
  • Mittwoch, den 19. Oktober 2011, Zeit: 19:00 Uhr, Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Compliance Regeln - Darstellung von Compliance im Unternehmen und dessen Gestaltungsspielraum im Rahmen der Umsetzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes"

    Referentin:
    Prof. (Asoc.) Dr. Jutta Glock, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Arbeitsrecht

    Prof. (Asoc.) Dr. Jutta Glock wird Ihnen in einem kurzen Referat den Inhalt und den Gestaltungsrahmen von Compliance Regeln vorstellen und dabei mit Ihnen die Möglichkeiten diskutieren, die Gleichstellung in Frauen zu fördern und Geschlechterdiskriminierung zu vermeiden. Gerade hier ist ein besonderer Gestaltungsspielraum für uns Juristinnen gegeben.

 

SEPTEMBER 2011
  • Kongress Potsdam

 

JUNI 2011
  • Montag, den 20. Juni 2011,
    Zeit: voraussichtlich 18:00 oder 19:00 Uhr
    Ort: Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Hardenbergstraße 31, 10623 Berlin (S-/U-Bahn: Zoo)

    Sommerempfang

    Nähere Informationen folgen. Die Einladung geht allen Mitgliedern rechtzeitig per Post zu.

 

MAI 2011
  • Mittwoch, den 18. Mai 2011, Zeit: 19:00 Uhr, Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Die femministische Bewegung in der Türkei"

    Referentin: Pinar Selek, Soziologin und Autorin

    Frau Selek gilt als eine der führenden antimilitaristischen, feministischen Friedensaktivistinnen der Türkei und wird uns einen spannenden Einblick in die femministische Bewegung in der Türkei und ihre These „Wie Feminismus eine Grundlage bieten kann, um die Logik des Krieges in der Türkei zu überwinden" geben.

 

APRIL 2011
  • Mittwoch, den 20. April 2011, Zeit: 19:00 Uhr, Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "DauerberennerEntgeltgleichheit"

    Referentin:
    Gisela Ludewig, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht, Mitglied der djb Kommission „Arbeits-, Wirtschafts- und Gleichstellungsrecht"

    Frau Ludewig wird ein Referat zum hochaktuellen politischen Thema der Entgeltgleichheit zu halten. Denn dieses Thema ist nicht nur wieder durch den EQUAL PAY DAY am 25. März 2011 von hoher politischer Brisanz, sondern auch ein zentrales Arbeitsthema des Deutschen
    Juristinnenbundes in diesem Jahr.

 

MÄRZ 2011
  • Mittwoch, den 16. März 2011, Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin

    „Das Konfliktmanagement der Berliner Polizei -
    die Konfliktkommission beim Polizeipräsidenten"

    Referentin: Frau Christine Gerlach, Führungskraft der Berliner Polizei, Leiterin der Konfliktkommission und Diplom-Psychologin

    Die Konfliktkommission der Berliner Polizei kann unabhängig von der Vorgesetztenhierarchie als Anlaufstelle von allen Beschäftigten der Behörde in Anspruch genommen werden, die wegen eines Konfliktes
    mit Vorgesetzten, Mitarbeiterinnen und / oder Mitarbeitern subjektiv kein Vertrauen mehr in die übliche Verfahrensweise der Konfliktlösung haben bzw. diese für gescheitert halten. Grundsatz der Arbeit der Konfliktkommission ist die der "friedensrichterlichen Vermittlung, nicht die einer Schiedsstelle".

    Nach der Vorstellung der Arbeit der Konfliktkommission durch Frau Gerlach wird es sicher genügend Diskussionsstoff über die Chancen und Risiken des beruflichen Konfliktmanagements geben.

 

FEBRUAR 2011
  • Mittwoch, den 16. Februar 2011,
    Zeit: 18:00 Uhr
    Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin

    „Hart erkämpft, leichtfertig verspielt"

    Lesung und Diskussion mit Bascha Mika und Jutta Allmendinger

    In ihrem neuen Buch "Die Feigheit der Frauen" diagnostiziert die ehemalige taz-Chefredakteurin Bascha Mika beim weiblichen Geschlecht "Selbstbetrug" und das sich Fügen in die selbstverschuldete Unmündigkeit. Warum schaffen es die Frauen nicht, die Strukturen in die Luft zu jagen, die sie benachteiligen? Warum halten sich alte Rollenmuster so hartnäckig? Warum bleiben so viele Frauen weit hinter ihren Möglichkeiten zurück? Diese und viele Fragen mehr versucht Frau Mika in ihrem Buch zu beantworten.

    Die WZB-Präsidentin Jutta Allmendinger hat sich mit ähnlichen Fragen befasst und beschreibt in ihrem Buch "Verschenkte Potenziale", die Erwerbsverläufe von Frauen in Deutschland. Mit Bascha Mika diskutiert sie darüber, wie es 100 Jahre nach dem ersten Internationalen Frauentag um die Gleichstellung in Deutschland bestellt ist - in den Köpfen, Konferenzsälen und Kinderzimmern.

    Die Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung finden Sie im hier. Bitte melden Sie sich per Antwortkarte bzw. Telefax oder per E-Mail der Friedrich-Ebert-Stiftung an. Bitte berücksichtigen Sie, dass die Friedrich-Ebert-Stiftung keine Anmeldebestätigung versendet.

 

JANUAR 2011
  • Mittwoch, den 19. Januar 2011, Zeit: 19:00 Uhr, Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    „Neues vom Unterhaltsrecht"

    Referentin: Frau Ingeborg Rakete-Dombek, Vorsitzende des Familienrechtsausschusses DAV, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht und langjähriges djb Mitglied

    Wir freuen uns, dass uns Frau Rakete-Dombek ein Kurzreferat über die Neuerungen im Unterhaltsrecht hält und wir anschließend die Möglichkeit haben, mit ihr als ausgewiesener Expertin des Familienrechts zu diskutieren.

2010

 

DEZEMBER 2010
  • Mittwoch, den 15. Dezember 2010, Zeit: 19:00 Uhr, Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    Vorstandswahlen für den Landesverband Berlin undvorweihnachtliches Treffen

    Wir freuen uns zum Jahresabschluss auf das vorweihnachtliche Beisammensein! Vorher wird allerdings noch der neue Vorstand des Landesverbandes für die nächsten zwei Jahre gewählt. Nähere Informationen hierzu hat der letzte Mitglieder-Rundbrief enthalten.

 

NOVEMBER 2010
  • Mittwoch, den 25. November 2010, Zeit: 17:00 Uhr, Ort: Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund, Mohrenstraße 64, 10117 Berlin

    Entgeltgleichheit: Juristinnen fragen – Politikerinnen antworten

    Entgelt(un)gleichheit: Der deutsche "Gender Pay Gap" von 23,2Prozent

    Überall in Europa verdienen Frauen weniger als Männer. In den Mitgliedstaaten der Europäischen Union betrug der geschlechtsbezogene Einkommensunterschied (Gender Pay Gap) im Jahr 2008 im Durchschnitt 18 Prozent. In Deutschland liegt er derzeit sogar bei 23,2 Prozent und damit fast bei einem Viertel. Unter den 27 EU-Mitgliedstaaten lag Deutschland damit 2008 weit hinten auf Platz 24. Für den Gender Pay Gap gibt es verschiedene Gründe. Einer davon ist Entgeltdiskriminierung, also der Verstoß gegen den Rechtsanspruch auf gleiches Entgelt für Männer und Frauen bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit. Dies steht im Widerspruch sowohl zum Grundgesetz als auch zum Unionsrecht sowie dem deutschen AGG. Dennoch hat diese klare rechtliche Lage bisher wenig geändert. Es bedarf offensichtlich unterstützender rechtlicher Maßnahmen. Vorschläge hierzu liegen vor; sie reichen von der Schaffung von Informations- und Auskunftsrechten der Beschäftigten und ihrer Vertretungen bis hin zu einem Verfahrensgesetz, das die tariflichen und betrieblichen Akteurinnen und Akteure wirksam in die Pflicht nimmt.
     

    Programm

    - Begrüßung Jutta Wagner, Präsidentin des djb, Berlin

    - Statement Johanna Arenhövel, Beauftragte für die Gleichstellung von Frau und Mann beim Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Erfurt

    - Vortrag Rechtsanwältin Prof. Dr. Marlene Schmidt, Frankfurt am Main
     

    Auf dem Podium

    - Andrea Voßhoff MdB Rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-BT-Fraktion, Mitglied im BT-Rechtsausschuss

    - Christel Humme MdB Sprecherin der Arbeitsgruppe Gleichstellungspolitik der SPD-BT-Fraktion, Stellv. Vorsitzende des BT-Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

    Sibylle Laurischk MdB Mitglied der FDP-BT-Fraktion, Vorsitzende des BTAusschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

    - Cornelia Möhring MdB Frauenpolitische Sprecherin der BT-Fraktion Die Linke, Mitglied im BT-Ausschuss für Familien, Senioren, Frauen und Jugend

    - Ekin Deligöz MdB Stellv. Vorsitzende der BT-Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied im BT-Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

    - Prof. Dr. Heide Pfarr (Moderation) Wissenschaftliche Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts in der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf
     

    ca. 19.30 Uhr: Imbiss im Dachgeschoss der Landesvertretung

 

OKTOBER 2010
  • Mittwoch, den 20. Oktober 2010, Zeit: 19:00 Uhr, Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Stalking Opferhilfe Berlin"

    Referentin: Frau Schumacher, Vorsitzende des Vereins Stalking Opferhilfe Berlin

    Frau Schumacher wird uns an diesem Abend von den Zielen und den Inhalten der Arbeit aus dem Bereich von Stalking berichten und wir können mit ihr Praxisfragen diskutieren.

 

SEPTEMBER 2010
  • Mittwoch, den 23. September 2010, Zeit: 19:00 Uhr, Ort: Spanische Botschaft

    Die Umsetzung des spanischen Gleichstellungsgesetzes in derPraxis

    - im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Botschaft für Frauen" - Gleichstellung im internationalen Vergleich Erfahrungen, Modelle und Erfolgsrezepte aus anderen Ländern -

    Frau Dr. Capitolina Diaz Martinez, Soziologieprofessorin und Leiterin der Abteilung für internationale Beziehungen des spanischen Gleichstellungsministeriums wird über die aktuelle Situation in Spanien berichten. Das spanische Gleichstellungsgesetz ist eines der vorbildlichsten seiner Art und die spanische Regierung treibt die Gleichstellung energisch voran. Im 17-köpfigen spanischen Kabinett unter Ministerpräsident Zapatero gibt es 9 Frauen, die wichtige Ressorts wie z.B. Verteidigung oder Wirtschaft und Finanzen innehaben. Der EWMD Berlin-Brandenburg organisiert in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Juristinnenbund, dem Berliner Landesfrauenrat und der Botschaft von Spanien diese Veranstaltung.
    Bitte merken Sie sich diesen Termin vor und erzählen Sie anderen davon, nach den Sommerferien schicken wir Ihnen Einladung mit weiteren Informationen.

 

AUGUST 2010
  • Dienstag, den 17. August 2010
    Mittwoch, den 18. August 2010 - AUSGEBUCHT
    Montag, den 23. August 2010

    jeweils von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
    Treffpunkt: vor dem Eingang der CO Galerie im alten Postfuhramt Oranienburger/Ecke Tucholskystraße)

    Stadtführung "Jüdische Geschichte/Jüdinnen/JüdischeJuristinnen"

    Frau Dr. Ladwig-Winters, eine Berliner Historikerin, die solche Führungen bereits für die jüdische Volkshochschule mehrfach durchgeführt hat, ist bereit, uns Juristinnen durch Berlin zu führen.

    Die Führung kostet 8,- Euro pro Person. Die Teilnehmerinnenzahl ist pro Führung auf maximal 20 begrenzt. Es gilt also wie immer das Motto: Wer sich zuerst meldet, ist auch dabei. Bei Interesse an dieser Stadtführung verbindliche Anmeldung via E-Mail an info@agpkanzlei.de
  • SAMSTAG, 28. August 2010, Zeit: 10:00-18:00 Uhr, Ort: djb Geschäftsstelle, Anklamer Str. 38, 10115 Berlin)

    Seminar "Keine Angst vor Vorstellungsgesprächen!

    Anmeldung erorderlich - nähere Informationen zu den Inhalten des Seminars und Modalitäten der Anmeldung erhalten sie hier.

 

JUNI 2010
  • DONNERSTAG, 10. Juni 2010, Zeit: 19:00 Uhr, Ort: Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund, Mohrenstraße 64, 10117 Berlin (Haltestelle U2 Mohrenstraße)

    Sommerempfang

    Festrednerin: Frau Marion Walsmann, ehemalige Thüringer Justizministerin und heutige Thüringer Finanzministerin

    Eine gesonderte Einladung zum diesjährigen Sommerempfang des djb Landesverbandes Berlin in der Landesvertretung Thüringen geht unseren Mitgliedern rechtzeitig zu.

 

MAI 2010
  • Mittwoch, den 26. Mai 2010, Zeit: 19:00 Uhr, Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Frauen sind anders - ihre Gefängnisse auch!"

    Referentin: Claudia Köhler, stellvertretende Leiterin der Justizvollzugsanstalt Frauen in Berlin

 

APRIL 2010
  • DIENSTAG, den 20. April 2010, Zeit: 18:30 Uhr, Ort: FreieUniversität Berlin, Raum 1122, Bo 3 (Erdgeschoss),
    Boltzmannstraße 3, 14195 Berlin-Dahlem (Haltestelle U3 - Thielplatz) mit anschließendem Stammtisch ab ca. 20.00 Uhr im nahe gelegenen Cafe Luise, Königin-Luise-Straße 40-42, 14195 Berlin

    "Juristinnen in der Wirtschaft"

    Referentinnen:
    - Thekla Haupt, Personalleiterin UFA Film & TV Produktion GmbH
    - Annette Karstedt-Meierrieks, Referatsleiterin Wirtschaftsverwaltungsrecht, Öffentliches Auftragswesen, Datenschutzrecht, DIHK
    - Dr. Beatrice Kramm, Geschäftsführende Gesellschafterin, Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft mbH
    - Alexandra Wagner, Rechtsanwältin, Krause Lammer Wattenberg

    Die Veranstaltung aus der Reihe "Alternative Berufsbilder im Recht" richtet sich nicht nur an Studentinnen, Referendarinnen und Berufseinsteigerinnen, sondern natürlich in gleicher Weise an alle beruflich etablierten Mitglieder des Landesverbandes. Wir hoffen, insbesondere auch Frauen, die ebenfalls Erfahrungen als Juristinnen in der Wirtschaft haben, sich an dieser Diskussion beteiligen. Wir laden Sie daher zu dieser Veranstaltung ebenfalls ganz herzlich ein. Auch wenn Sie nicht an der Diskussion in der Universität teilnehmen, sind Sie, im Anschluss an die Veranstaltung ab ca. 20:00 Uhr zum Stammtisch im Cafe Luise herzlich willkommen. Dort haben wir einen Tisch reserviert und können die anregenden Gespräche fortsetzen.

 

MÄRZ 2010
  • Mittwoch, den 17. März 2010, Zeit: 19:00 Uhr, Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Sag mir wo die Frauen sind: Aktionärinnen fordernGleichberechtigung im Topmanagement"

    Referentin:
    Prof. Dr. Victoria Koch-Rust, Leiterin der Fachgruppe "Frauen in Führungspositionen" der djb Kommission "Arbeits- Gleichstellungs- und Wirtschaftsrecht
     
  • Montag, den 08. März 2010, Zeit: 17:00, Ort:
    Auguste-Viktoria-Strasse 64, 14199 Berlin-Schmargendorf

    Enthüllung einer Gedenktafel für Dr. Marie Munk

    Es sprechen:
    Frau Jutta Wagner, Präsidentin des Deutscher Juristinnenbund e.V.
    Frau Lara Dämmig, Vorsitzende Bet Debora
    Frau Monika Thiemen, Bezirksbürgermeisterin Charlottenburg-Wilmersdorf
    Frau Elke Fernholz (Saxophon)
    Frau Alexandra Goy, Rechtsanwältin und Notarin
    Frau Miriam Rado, Rechtsanwältin, Referentin der CDU/CSU Bundestagsfraktion

    Der djb und Bet Debora laden Sie ein, an der Enthüllung der Gedenktafel für Dr. Marie Munk teilzunehmen. Dr. Marie Munk (1885 Berlin - 1978 Cambrigde/MA) war Mitbegründerin des "Deutschen Juristinnen-Vereins" und kämpfte für die Zulassung von Frauen zu allen juristischen Berufen. Sie ware eine der ersten deutschen Rechtsanwältinnen und Richterinnen. In der Auguste-Viktoria-Straße 64 wohnte sie mit ihrer Mutter in den letzten Jahren vor der Emigration.

 

FEBRUAR 2010
  • Mittwoch, den 17. Februar 2010, Zeit: 19:00, Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    „Auf Augenhöhe oder Wie Frauen begannen, die Welt zuverändern“

    Referentin:
    Frau Heli Ihlefeld-Bolesch

    Wir freuen uns auf Frau Heli Ihlefeld-Bolesch, die für uns eine Lesung aus ihrem Buch mit dem Titel „ Auf Augenhöhe oder Wie Frauen begannen, die Welt zu verändern“ halten wird. Dies wird sicherlich ein interessanter Abend nicht nur durch die Lesung sondern mit dem persönlichen Bericht von Frau Ihlefeld-Bolesch.

    Denn sie hat nach dem Studium der Volkswirtschaft und Soziologie als politische Journalistin und als Kolumnistin die Anfangsjahre der Bonner Republik unter Adenauer, Erhard und Brandt erlebt. 1975 übernahm sie die persönliche Pressearbeit für die erste Frau im Staate, Bundestagspräsidentin Annemarie Renger. Danach leitete sie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Bundespost. Als die Deutsche Bundespost in die Unternehmen Post, Telekom und Postbank geteilt wurde, leitete sie auf eigenen Wunsch die Gleichstellungsarbeit im Konzern Deutsche Telekom und ein Team von 30 Frauen. Ihr Ziel eine auf Augenhöhe von Männern und Frauen beruhende veränderte Unternehmenskultur zu erreichen, verfolgte sie konsequent durch erfolgreiche und beispielhafte Maßnahmen und Gründungen innerhalb und außerhalb der Telekom. Heute ist sie als Coach und Beraterin vorzugsweise in Sachen Gleichstellung und Qualität tätig.

    In ihren Erinnerungen „Auf Augenhöhe“ beschreibt sie ihren Weg von der Kriegskindheit über die politische Berichterstattung bis zu ihrem Engagement für die Gleichstellung.

 

JANUAR 2010
  • Mittwoch, den 21. Januar 2010, Zeit: 19:00, Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Aktuelle Rechtsprechung zu verhaltensbedingten Kündigung"

    Referentin: Vorsitzende Richterin am Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg Frau Daniele Reber

    Frau Reber wird uns anhand einiger zuletzt in den Medien geschilderten Kündigungsfällen in das Thema einführen. Wir laden Sie alle herzlich ein, an der sich anschließenden Diskussion über die obergerichtliche Rechtsprechung rege teilzunehmen.

2009

 

DEZEMBER 2009
  • Mittwoch, den 16. Dezember 2009, Zeit: 19:00, Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    Weihnachtsfeier

 

NOVEMBER 2009
  • Mittwoch, den 18. November 2009, Zeit: 19:00, Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Geschlechtergerechtigkeit in der internationalen Klimapolitik“

    Referentin: Frau Ulrike Röhr, Projektleiterin von Genanet, Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit

    Im Dezember findet in Kopenhagen die UN-Klimakonferenz statt, bei der weltweite Vereinbarungen zum Klimaschutz getroffen werden sollen.
    Genderaspekte wurden bei den Klimadebatten in der Vergangenheit kaum berücksichtigt. Es wächst aber die Aufmerksamkeit dafür, dass Gerechtigkeit ein wesentliches Element eines zukünftigen Abkommens sein muss. Wie kann Gerechtigkeit in der Klimapolitik hergestellt werden, und welche Rolle spielt dabei die Geschlechtergerechtigkeit?

    Diesen Fragen wird Ulrike Röhr vom internationalen Netzwerk GenderCC - Women for Climate Justice und Projekleiterin von genanet in ihrem Referat nachgehen. Genanet setzt sich nachhaltig sich dafür ein, dass Geschlechteraspekte in Forschung, Politik und in die alltägliche Arbeit der Umweltverbände integriert werden.

 

OKTOBER 2009
  • Mittwoch, den 21. Oktober 2009, Zeit: 19:00, Ort: Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1, 10623 Berlin

    "Frauen in der Bundeswehr – Verbindung zwischen Karriere undWehrübung“

    Referentin:
    Direktorin Ilka Hartmann, Commerzbank Berlin

    Im Zuge der Chancengleichheit erscheint es durchaus bemerkenswert, dass auch Frauen an Wehrübungen im Bereich der Luftwaffe, dem Heer und der Marine der Bundeswehr teilnehmen können. Frau Hartmann ist nicht nur eine erfahrene Führungskraft, die seit Jahrzehnten in der Commerzbank als Direktorin insbesondere für das internationale Geschäft tätig ist, sondern auch nunmehr an einer Wehrübung für Persönlichkeiten des politischen und öffentlichen Lebens sowie Führungskräften der Wirtschaft teilgenommen hat. Frau Hartmann wird uns an diesem Abend einen Einblick in die Inhalte einer solchen Wehrübung, die Ziele und das Ergebnis aus eigener Erfahrung geben. Spannend ist für uns Frauen aus dem Juristinnenbund die Möglichkeiten auch in diesem Bereich der Chancengleichheit zu kennen.

 

AUGUST 2009
  • SAMSTAG, den 29. August 2009, Zeit: ganztägig, Ort: djb Geschäftsstelle, Anklamer Str. 38, 10115 Berlin

    Tagesseminar "Berufsorientierung für Juristinnen"

    Geleitet wird das Tagesseminar von der Trainerin Alexandra Kramm. Eine Einladung mit Anmeldedetails wurde ca. einen Monat vorher verschickt werden.

 

SEPTEMBER 2009
  • Mittwoch, den 16. September 2009
    17:00- ca. 19.00 Uhr, Ort: Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin
    ab 19:00 Uhr, Restaurant/Biergarten Zollpackhof, Elisabeth-Abegg-Str. 1, 10557 Berlin


    „Führung im Bundeskanzleramt"

    Auf vielfachen Wunsch bietet der djb Berlin im Rahmen seiner monatlichen Veranstaltung im September die Möglichkeit der Teilnahme an einer Führung im Bundeskanzleramt. Da die Zahl der Teilnehmerinnen an der Führung auf 30 Plätze begrenzt ist, wird eine baldige Anmeldung  via Email unter estherhartwich@gmx.de empfohlen, spätestens bis zum Ablauf des 21. August 2009.

    Für diejenigen, die noch Spaß an einem Ausklang danach haben oder an diesem Tag erst zu diesem Zeitpunkt dazustoßen möchten, ist  ab 19:00 Uhr im Restaurant "Zollpackhof" gegenüber des Bundeskanzleramtes auf der anderen Seite der Spree, an der Brücke Richtung Hauptbahnhof, ein Tisch für uns reserviert.

 

JUNI 2009

15. Juni 2009, 19:00 Uhr, Ort: Landesvertretung Rheinland-Pfalz, In den Ministergärten 6, 10117 Berlin

SOMMEREMPFANG

Festrednerin: Frau Ruth Jacoby, Botschafterin Schwedens in der Bundesrepublik Deutschland

Der traditionelle Sommerempfang findet dieses Jahr in der LandesvertretungRheinland-Pfalz statt.

MAI 2009

18. Mai 2009, 19:00 Uhr, Ort: Buchhändlerkeller

„Stellenbesetzung von Führungspositionen in Berliner Betrieben"

Impulsreferat von Prof. Asoc. Dr. Jutta Glock, Vorsitzende des Berliner Landesverbandes des djb, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht und anschließend Diskussionsrunde.

Es geht um die derzeitige Praxis in den Berliner Betrieben, Führungspositionen auf Vorstandebene bzw. auch auf der Aufsichtsratsseite ohne Stellenausschreibung zu besetzen und dabei keinerlei weibliche Führungskräfte zu berücksichtigen.

Frau Prof. Asoc. Dr. Glock hat in ihrer Funktion als Vorsitzende des Landesverbandes Berlin bereits an einer Anhörung des Berliner Abgeordnetenhauses am 30. März 2009 aufgrund einer kleiner Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen teilgenommen. Hier ging es um die rechtliche Bewertung des Vorgangs unter Berücksichtigung des Landesgleichstellungsgesetzes (LGG) und hier insbesondere des § 28 Berliner Betriebgesetz, der ausdrücklich vorschreibt, dass dasLandesgleichstellungsgesetz auch bei Organen Anwendung findet.
Die Stellungnahme des djb Landesverbandes Berlin aus dem Anhörungsverfahren können Sie hier einsehen.

Wir wollen diese Veranstaltung dazu nutzen, die Forderung des Deutschen Juristinnenbundes, Landesverband Berlin diskutieren, die wir zukünftig an die Politik im Zusammenhang mit der Stellenbesetzung vonVorstands- und Aufsichtsratspositionen richten wollen.

Das Ziel dieses Treffens ist es, die entsprechenden Forderungen unseres Landesverbandes unmittelbar in den politischen Meinungsbildungsprozess bzw. in das zukünftige Gesetzgebungs- vorhaben mit einzubringen.

Wir möchten Sie alle herzlichst einladen, sich an dieser hochaktuellen und zugleich auch politischen Diskussion zugunsten der Frauen in Führungspositionen zu beteiligen.

APRIL 2009

22. April 2009, 19:00 Uhr, Ort: Buchhändlerkeller

„Die Arbeit des Pilotarbeitskreises Kinderschutz in Mitte"

Referentin: Dr. Cornelia Müller-Magdeburg, Vizepräsidentin des Amtsgerichts Pankow-Weißensee und Monika Goral, Stellvertretende Leiterin des Jugendamtes Mitte

Mit einer harmlos klingenden Meldung in der Berliner Zeitung vom 30.03.2009 aus dem "Polizeibericht" fing es an: "Polizei stellt siebenjährigen Räuber

Wedding - Die Polizei hat am Sonntag einen erst sieben Jahre alten Räuber gestellt. Der kleine Junge hatte in Wedding eine 17-jährige Joggerin angehalten, auf sie eingeschlagen und getreten. Anschließend entriss er ihr ein Handy, berichtete die Polizei. Als ihn die Jugendliche festhielt, trat der Junge wieder auf sie ein. Passanten hielten den Siebenjährigen fest und alarmierten die Polizei, die ein "erzieherisches Gespräch" mit dem Kind führte sowie Eltern und Jugendamt informierte. Die 17-Jährige blieb unverletzt. "Früh übt sich", schrieb die Polizei zu ihrer Mitteilung über den kleinen Räuber."

Der 7-jährige Räuber aus dem Wedding (Bezirk Mitte) hat Frau RinAG Heisig sogar zu Anne Will geführt. Allerdings konnte man über Bemühungen der Jugendämter, Schulen und Familiengerichte dort wenig hören.

MÄRZ 2009

18. März 2009, 19:00 Uhr, Ort: Buchhändlerkeller

„Die Koordinierung der deutschen Europapolitik im AuswärtigenAmt"

Referentin: Frau Katharina Wolf, Regierungsdirektorin, derzeit im Auswärtigen Amt tätig
Moderation: Kathrin Otto, Oberregierungsrätin und Vorstandsmitglied im djb Landesverband Berlin

Das Auswärtige Amt vertritt Deutschland gegenüber der Welt. Und damit auch gegenüber Europa. Im Auswärtigen Amt laufen die Fäden der europapolitischen Koordinierung im Referat EU-Koordinierungsgruppe (EKR) zusammen. Zur Zeit wird die Themenpalette im Referat EKR gegenwärtig u.a. von folgenden Fragen beherscht:

- wie wird mit Finanz- und Wirtschaftskrise umgegangen und wer reagiert  wie darauf,
- wie steht es mit der europäischen Solidarität bei der Energieversorgung,- welche Position vertritt Europa bei der Vorbereitung der Kopenhagener Klimakonferenz,
- welche Folgen haben die noch ausstehenden Ratifizierungen des EU-Verfassungsvertrag / Vertrag von Lissabon.

Dauerthemen daneben sind aber auch für uns als DJB interessante Fragestellungen, wie die nach der europäischen Gleichstellungspolitik, der Arbeitszeit-Richtlinie, der Mutterschutz-Richtlinie, der Visa- und Migrationspolitik.Gegenstand der europapolitischen Koordinierung sind in der Regel konkrete Rechtssetzungsakte (insb. Verordnungen und Richtlinien). Was es mit den sonstigen Maßnahmen im Rahmen der zweiten und dritten Säule auf sich hat, wird uns unsere Referentin Frau Wolf am nächsten Mittwoch dann sicherlich auch verraten.

Aufgrund des Gesetzes über die Zusammenarbeit von Bund und Ländern in Angelegenheiten der EU (EuZBLG) arbeiten auch Länderbeamtinnen und -beamte im AA. Sie sind somit eingebunden in die europapolitische Meinungsbildung Deutschlands. Frau Katharina Wolf Regierungsdirektorin) ist seit Oktober 2008 für zwei Jahre zum AA/Referat EU-Koordinierungsgruppe (EKR) vom Freistaat Sachsen, Sächsisches Ministerium für Wirtschaft und Arbeit abgeordnet.Freuen wir uns auf einen Diskurs in die europäische Außenpolitik, dem sicherlich eine lebhafte Diskussion folgen wird.

Der ursprünglich für diesen Termin vorgesehene Vortrag "Aktuelles Gleichstellungsprogramm für 2009“
Referentin: Frau Venus-Nehring, Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Wirtschaft und Frauen wird verschoben.

FEBRUAR 2009

4. Februar 2009, 18:30 Uhr, Ort: Raum 2103 im Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6

Reihe Berufsbilder: "Juristinnen in der Politik"

Auf dem Podium:

Dr. Lore-Maria Peschel-Gutzeit, Rechtsanwältin, Vorsitzende Richterin am OLG und Justizsenatorin a.D.

Karin Schubert, Rechtsanwältin, Präsidentin des LG, Justizuministerin und Justizsenatorin a. D.

Julia Schier, M.A., Rechtsanwältin und Bundesgeschäftsführerin des Verbandes Deutscher Privatschulenverbände e.V.

Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung

Moderation: Prof. Dr. Susanne Baer, Professorin für Öffentliches Recht und Geschlechterforschung an der HU Berlin

Weitere Inforamtionen zu dieser Veranstaltung können Sie dem Einladungsschreiben und Plakat entnehmen.

JANUAR 2009

21. Januar 2009, 19:00 Uhr, Ort: Buchhändlerkeller

„Mehr Frauen in die Aufsichtsräte" - Stand der Diskussion, rechtlicheGrundlagen, Vorstellung von FidAR und Erfahrungsbericht aus derPraxis als Aufsichtsrätin

Referentinnen: Rechtsanwältin Jutta von Falkenhausen und Rechtsanwältin und Steuerberaterin Frauke Vogler, Aufsichtsrätin der Q-Cells AG

Der Deutsche Juristinnenbund setzt such seit Jahren nicht nur für die Einführung einer Quote zu Gunsten von Frauen als Mandatsträgerinnen in Aufsichtsratsgremien ein. Zugleich besteht die Forderung des Juristinnenbundes darin, dass in die Corporate Governance Kommission ein weiteres weibliches Mitglied neben der erfolgreichen Rechtsanwältin, Partnerin und Expertin in diesem Thema Frau Weber-Rey aus der Kanzlei Clifford Chance in Frankfurt berufen wird. Die Kommission des Deutschen Juristinnenbundes Arbeits-, Wirtschafts- und Gleichstellungsrechts hat dieses Thema seit 2006 intensiv bearbeitet. In diesem Zusammenhang wurde das Frauendinner in der Deutschen Bank im Oktober 2007 unter Einladung des damaligen Vorsitzenden der Kommission, Herrn Cromme, durchgeführt. Sie hatten sicherlich die Berichterstattung hierzu verfolgt.

An diesem Abend wollen wir nun den Dialog mit Ihnen zu diesem großen und interessanten internationalen Thema fortsetzen und freuen uns daher ganz besonders, dass das Vorstandsmitglied von FidAR (Frauen in die Aufsichtsräte e.V.) und unser langjähriges Mitglied, Frau Rechtsanwältin Jutta von Falkenhausen, sich bereit erklärt hat, uns zu diesem Thema Rede und Antwort zu stehen. Sie ist uns allen als langjährige Partnerin der internationalen Kanzlei WilmerHale hier in Berlin gerade auch im Kontext mit internationalen Wirtschaftsthemen sehr bekannt. Sie steht uns für die Präsentation von FidAR und natürlich auch für eine Diskussion darüber zur Verfügung. Erfreulicherweise konnte Frau von Falkenhausen in Vorbereitung dieses Treffens auch Rechtsanwältin und Steuerberaterin, Frau Vogler, in ihrer Funktion als Aufsichtsrätin der Q-Cells AG zu dieser Veranstaltung gewinnen. Sie wird mit ihren Erfahrungen aus der Praxis auf der Arbeitnehmerbank im Aufsichtsrat einer der größten Tec-DAX-Unternehmen unsere Veranstaltung zu diesem Thema sicherlich sehr bereichern.

2008

 

17. Dezember 2008: Wahl des Landesvorstandes und Weihnachtsfeier, Ort: Buchhändlerkeller um 19.00 Uhr

19. November 2008, Diskussion zur "Reform der Juristenausbildung -welche JuristInnen braucht das Land"; Referentinnen: Frau RAin Anabel von Preuschen, Geschäftsführerin der Bundesrechtsanwaltskammer und Frau Dr. Ulrike Guckes, Geschäftsführerin des Deutschen Anwaltsvereins; Moderation: Dr. Esther Hartwich, Landesvorstandsmitglied; Ort: Buchhändlerkeller um 19.00 Uhr

15. Oktober 2008: "Die Präsidentschaftswahl in den USA"; Referentin: Erster Botschaftssekretär Frau Betty Bernstein-Zabza, Referatsleiterin für innen- und außenpolitische Angelegenheiten; Ort: Buchhändlerkeller um 19:00 Uhr

23. Juni 2008: traditioneller Sommerempfang des Landesverbandes Berlin, Ort: Auferstehungskirche (Umweltforum GmbH)

21. Mai 2008: gemeinsame Veranstaltung mit dem LandesFrauenRat Berlin zum Thema: "Sexuelle Gewalt und Pornografie im Internet"; Referentin: Präsidentin Innocence in Danger e.V., Rechtsanwältin Ursula Raue

14. Mai 2008: Informationsstammtisch - Rund um die juristische Ausbildung - um 19.00 Uhr im "Cum Laude", Universitätsstr. 4, 10117 Berlin

16. April 2008: Führung durch den rbb, anschließend Diskussionsrunde zum Thema "Öffentlich-rechtlicher Rundfunk und Justiz", mit Frau Dr. Skiba, Juristin im rbb und Herrn Reinhard Borkmann, Leiter der Magazine Kontraste und Klartext

19. März 2008: "Novellierung des Berliner Vergaberechts"; Referentin: Dr. Jutta Glock, Vorsitzende des Berliner Landesverbandes des djb, siehe djb Stellungnahme 4-08, vom 25.02.2008

20. Februar 2008: Lesung aus dem Buch "Die OLG-Präsidentin - Gedenkschrift für Henriette Heinbostel"; Referentin: Margret Diwell, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht, Präsidentin des Berliner Verfassungsgerichtshofes

23. Januar 2008: djb-Berufsbilder-Veranstaltung, Thema: „Berufsbild Anwältin: Erfahrungen erfolgreicher Juristinnen“; Referentinnen: Jutta von Falkenhausen (Internationales Wirtschaftsrecht, Kanzlei WilmerHale); Gesine Reisert (Strafverteidigerin,  Kanzlei Reisert & Groppler); Natascha Wesel (Familienrecht, Bürogemeinschaft Welserstrasse); Dr. Jutta Glock (Arbeitsrecht, Kanzlei Abeln, Glock & Partner); Moderation: Prof. Dr. Susanne Baer