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Kommission Strafrecht

Vorsitzende

Dagmar Freudenberg

Staatsanwältin, Göttingen/Hannover

Arbeitsschwerpunkte

 

Gewaltschutz: (11.11.2016) Aktuelle Plakatkampagne zwischen dem 11. und 21.11.2016 in Frankfurt/Main: Beschuldigungen werden überzeichnet und Alltagssituationen gegenüber gestellt, um deren Absurdität zu verdeutlichen. "Warum hat sie sich nicht gewehrt, nicht geschrien, warum war sie alleine oder so spät unterwegs, warum hatte sie an, was sie an hatte, warum hat sie Alkohol getrunken, warum war sie überhaupt unterwegs?“ Antworten darauf finden Sie in der Plakatkampagne der Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt/M.; (24.10.2016) Die Mitmachaktion des Hilfetelefons zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen startet am 24.10.2016: Schweigen brechen heißt... mitmachen!; Länderumfrage des djb zum Stand der Umsetzung des Gewaltschutzgesetzes 2011: Die Ergebnisse wurden im Rahmen eines Seminars am 26. und 27. Oktober 2012 in Bonn präsentiert. Zwei frühere Umfragen hat die damalige djb-Kommission Gewalt gegen Frauen und Kinder 2004 und 2002 durchgeführt (Veröffentlichung der jeweiligen Ergebnisse am 1. Oktober 2004 und am 6. März 2002). "10 Jahre Schutz vor häuslicher Gewalt: Berlin - Straßburg - Greifswald oder sonstwo in Deutschland"

(8. Mai 2012) Vortrag der Kommissionsvorsitzenden Dagmar Freudenberg im Rahmen der Vortragsreihe "Das Recht der Anderen" der Regionalgruppe Greifswald im djb in Zusammenarbeit mit dem Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald. Siehe auch djb-Seminar "10 Jahre Gewaltschutzgesetz - neue Herausforderungen, 26. und 27. Oktober 2012, Bonn.

Reform des Sexualstrafrechts: diverse Veröffentlichungen, u.a. Sabine Kräuter-Stockton: Reform des Sexualstrafrechts. Nicht zu akzeptieren, in: chrismon 2015; scobel: Vergewaltigung? Was bringen neue Gesetze? v. 29.1.2015; Fischer, Frauke: Internationaler Tag gegen Gewalt gegen Frauen: Sexualstrafrecht steht vor dem Wandel, in: Weser Kurier v. 17.11.2014; Flirten heißt nicht Ja zu Sex. Staatsanwältin Freudenberg zur geplanten Reform des Vergewaltigungsparagrafen, in: Frankfurter Rundschau v. 12.11.2014; Lütticke, Markus: Nein soll Nein heißen - ohne wenn und aber, in: Deutsche Welle v. 10.11.2014; Ein Nein muss reichen - oder?, in: detektor.fm v. 10.11.2014; Gerth, Sonja/Thoma, Oliver: Unklare Rechtslage für Vergewaltigungsopfer. Die Saarbrücker Oberstaatsanwältin Sabine Kräuter-Stockton kritisiert Schutzlücken beim § 177, in: Deutschlandradio Kultur v. 6.11.2014; Geuther, Gudula: Neues Sexualstrafrecht, Verschärfung mit Nebenwirkung, in: Deutschlandfunk v. 17.9.2014; Reform des Strafrechts längst überfällig, Interview mit Dagmar Freudenberg, in: NJW-aktuell 34/2014, S. 12; Louis, Chantal: Sexualstrafrecht. Eine halbe Reform, in: EMMA, September/Oktober 2014, S. 38-39; Gajevic, Mira: Vergewaltigung konsequenter ahnden, in: Frankfurter Rundschau v. 12.9.2014; Kräuter-Stockton, Sabine: Änderung tut not! Paragraf 177 Strafgesetzbuch Reformbedarf und Reformvorschlag, in: Newsletter Frauenhauskoordinierung e.V. 2/2014; Krause, Anna-Mareike: Bestrafung von Sexualdelikten "Ein Nein muss reichen", in: tagesschau.de v. 8.8.2014; 'Nein sagen' reicht nicht – Vergewaltigungsopfer fordern neues Strafrecht, in: Kontraste v. 5.6.2014; Sexualstrafrecht sei "nicht wirksam". Juristinnen fordern Strafrechtsreform, in: tagesschau.de v. 12.5.2014; Kräuter-Stockton, Sabine: § 177 StGB – Kritik und Verbesserungsvorschläge im Vergleich mit den Regelungen in Norwegen, Schweden und England/Wales, in: djbZ 2/2013.
 

Straftaten gegen Ältere: Die djb-Fachkommission "Straftaten gegen Ältere" als Untergruppe der djb-Kommission Strafrecht arbeitet auf den Gebieten der Vermögensdelikte, begangen durch Angehörige wie durch Fremde, ebenso wie der Gewaltdelikte,die sowohl im häuslichen Umfeld als auch in Pflegeeinrichtungen begangen werden. Die Arbeitsgruppe prüft, ob angesichts der oft geringen Außenkontakte der Geschädigten die vorhandenen Kontrollmechanismen ausreichend sind und erarbeitet konkrete Vorschläge zur Verbesserung von Prävention und Intervention.
 

Europa: (22.6.2015) FRA violence against women survey: The first EU-wide survey dataset on violence against women, which interviewed 42,000 women and was conducted in 2012, has been made accessible for further use by researchers: http://fra.europa.eu/en/news/2015/fra-violence-against-women-survey-dataset-released. (20.5.2013) MEPs vote to extend protection for victims of violence to the whole of the EU. Legal measures to protect the victims of stalking, harassment and gender-based violence will be extended to the whole of the EU, thanks to new rules approved by MEPs on 22 May. This is necessary as currently legal measures issued in one country often fail to protect victims in another country, especially women and children escaping domestic violence. We talked to Antonio López-Istúriz White and Antonyia Parvanova, the two MEPs responsible for steering the legislation through Parliament. (7.12.2012 ) Review of the Implementation of the Beijing Platform for Action in the EU Member States: Violence against Women - Victim Support - EIGE’s Report delivers a full set of comparable and reliable data and an in-depth overview of the range, extent, actual use and quality of support services for women victims of violence in the 27 EU Member States and Croatia.


WHO: (21.5.2013) 66th World Health Assembly: Member states call for WHO action plan addressing interpersonal violence with a focus on violence against women and girls - Around 200 World Health Assembly participants today joined an early-morning side event on “Violence against women: health impacts and role of the health sector”. The event was organized by the Governments of Belgium, India, Mexico, the Netherlands, Norway, the United States of America, and Zambia, with support from the WHO Departments of Violence and Injury Prevention and Disability; Reproductive Health and Research; and Emergency Risk Management and Humanitarian Response. Panelists included ministers from Belgium, India, Mexico, Netherlands, the United States of America, and Zambia, and a commissioner from the African Union. The discussion highlighted how violence against women is being addressed in these countries, and how WHO can strengthen support for countries to prevent and respond to violence against women. A concluding statement, read by Ms Kathleen Sebelius, United States Secretary of Health and Human Services on behalf of the panelists, affirmed their collective commitment to addressing interpersonal violence through the further strengthening of WHO's capacity to address this important health issue, particularly for women and girls, and to propose an agenda item for the 67th World Health Assembly.
 

Futures without violence (formerly Family Violence Prevention Fund): Ending Violence Against Women and Girls Globally: A Five-Part Action Plan.
 

Frauenhäuser: Bericht der Bundesregierung vom 15.9.2012 zur Situation der Frauenhäuser, Fachberatungsstellen und anderer Unterstützungsangebote für gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder. Der Bericht enthält ein Gutachten "Bestandsaufnahme zur Situation der Frauenhäuser, der Fachberatungsstellen und anderer Unterstützungsangebote für gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder" mit empirischen Daten zum Stand der Unterstützungseinrichtungen bei Gewalt gegen Frauen sowie die Stellungnahme der Bundesregierung zum Gutachten.
 

Sexualisierte Gewalt in den Medien: Anregungen zur Berichterstattung über Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung: Broschüre der DGfPI, 2011. Deutsche und internationale Beispiele von Öffentlichkeitsarbeit zu Gender Violence: Frauennotruf Frankfurt.
 

Vergewaltigungsfälle in den USA: (14.9.2010) Statement "Rape in the United States: the chronic failure to report and investigate rape cases" of Susan B. Carbon, Director, Office on Violence Against Women, before the Subcommittee on Crime and Drugs, Committee on the Judiciary United States Senate.


 

 

Pressemitteilungen und Stellungnahmen

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