De mulieribus*
Sehr frei nach Cicero** wollen wir Sie, unser djb-Mitglied, anregen, über die Frauen nachzudenken. Nicht über die Frauen im Allgemeinen - sondern über ihre Stellung im Gemeinwesen (damit ist der Bezug zu Cicero hergestellt) und darüber, was sie selbst zur Verbesserung dieser Stellung beitragen können. Drei Beiträge sollen das Thema „aufreißen". In Form und Aussage verschieden beschreiben sie zusammen genommen die Lage recht eindrücklich.
Der erste Beitrag („Die Unmöglichkeit von Frauenpolitik") ist ein gekürztes Vortragsmanuskript und 13 Jahre alt. Unser Mitglied Heide Pfarr hat seinerzeit an der Frankfurter Universität gesprochen. Hat sich seitdem Entscheidendes durch Gender Mainstreaming geändert?
Der zweite Beitrag („Warum es schwierig ist, die Welt zu retten") ist dem neusten Buch der Journalistin Ursula Ott mit dem Titel „Schöner scheitern" entnommen. Sie erklärt die Idee, mit anderen Frauen für eine bessere Welt zu kämpfen, vorerst für gescheitert. Vorerst.
Denn: der dritte Beitrag weist möglicherweise den Weg in diese bessere Welt. Er ist nicht im Heft abgedruckt, sondern auf der djb-Website nachzulesen http://www.djb.de/Reden-und-Interviews/061112-Welskop-Deffaa/. Es handelt sich um die Rede der Abteilungsleiterin Gleichstellung im BMFSFJ (unseres Mitglieds) Eva-Maria Welskop-Deffaa anlässlich der Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrates am 12. November 2006 in Erkner. Thema: „Brauchen wir einen neuen Feminismus? - Akzente der Gleichstellungspolitik des BMFSFJ".
Viel Freude bei der Lektüre. (CR)
