Mentoring
Die Idee des Mentoring: Frauen können von Frauen lernen. Junge Frauen können von älteren Frauen lernen. Sie können sie fragen, sich fragen lassen, sich an ihnen orientieren oder sich auch von ihnen abgrenzen. Frauen können Frauen Vorbilder sein und sie können dies aktiv tun, indem sie sich als Mentorinnen zur Verfügung stellen.
Eine Mentoringbeziehung kann in einem Unternehmen, unternehmensübergreifend, in der gleichen beruflichen oder fachlichen Richtung bestehen. Sie kann aber auch fächerübergreifend eingegangen werden. Entscheidend ist, was sich eine Mentee von ihrer Mentorin wünscht. Mentoring lebt von klaren Spielregeln. Es besteht in einer befristeten Beziehung von zwei Frauen, die sich vorher über das Ziel ihrer Zusammenarbeit und die für sie geltenden Spielregeln geeinigt haben.
Mentoring ist kein Coaching, das eher die Entwicklung von individuellen Stärken zum Inhalt hat, und kein Ersatz für Netzwerkarbeit, die sich an viele andere Frauen und Männer richtet.
Der djb hat sein verbandsinternes Mentoring-Programm 2005 eingestellt.
Mentoring wird z.B. angeboten von:
- Mentoring-Programm KIM-Kompetenz im Management
Das Mentoring KIM ist ein Angebot an junge, aufstiegsorientierte Frauen aus nordrhein-westfälischen Unternehmen. Dabei sind vor allem Nachwuchskräfte aus kleinen und mittleren Betrieben angesprochen. Zur Karriereförderung können sie vom Erfahrungswissen einer weiblichen Führungskraft profitieren, die ihnen als Mentorin vermittelt wird. - Zentrum Frau in Beruf und Technik
Um die beruflichen Chancen von Schülerinnen mit Zuwanderungsgeschichte zu verbessern und sie z.B. bei der Ausbildungsplatzsuche oder Studienwahl zu unterstützen, hat das Frauen- und Integrationsministerium in Nordrhein-Westfalen ein neues Mentoring-Programm initiiert.
