Inhalt:
djb-Kongress 2007 in Erfurt ▪ Heimliche Vaterschaftstests ▪ AGG-Expertinnen ▪
Oral History ▪ "Aktion-Gleichheitsartikel" des LSVD ▪ Referendarstage ▪ Veranstaltungstipps
djb-Kongress 2007 in Erfurt ▪ Heimliche Vaterschaftstests ▪ AGG-Expertinnen ▪
Oral History ▪ "Aktion-Gleichheitsartikel" des LSVD ▪ Referendarstage ▪ Veranstaltungstipps
Liebe Kolleginnen,
endlich gibt es einmal wieder richtig gute Nachrichten aus der Justiz: Unser Mitglied Marion Eckertz-Höfer ist die zukünftige Präsidentin des Bundesverwaltungsgerichts. Darüber hinaus hat der Richterwahlausschuss am 29. März 2007 unsere Mitglieder Nicola Behrend, Dr. Ulrike Bumke, Dr. Ruth Düring und Maren Thomsen zu Richterinnen an den obersten Bundesgerichten gewählt. Herzliche Glückwünsche von hier aus!
Last but not least haben wir die neue Berliner Justizsenatorin Gisela von der Aue und die Justizministerin des Landes Sachsen-Anhalt Prof. Dr. Angela Kolb als neue Mitglieder gewonnen.
Die Unterhaltsreform war in aller Munde und der djb ein gefragter Ansprechpartner. Meine Vorgängerin im Amt der Präsidentin, Margret Diwell, nahm anlässlich der mündlichen Anhörung vor dem Bundestagsausschuss im letzten Herbst ausführlich Stellung. Dass die Reform einige Mängel hat, haben sowohl ich als auch die Vorsitzende der djb-Kommission "Zivil-, Familien- und Erbrecht, Recht anderer Lebensgemeinschaften", Dr. Angelika Nake, in zahlreichen Interviews erläutert.
Mit unserer Pressemitteilung zu der Frankfurter Familienrichterin, die einen Beschluss mit dem Koran begründet hat, waren wir in allen Medien präsent und haben hoffentlich dazu beigetragen, dass so etwas nie wieder vorkommt.
Ihre Jutta Wagner
Präsidentin
endlich gibt es einmal wieder richtig gute Nachrichten aus der Justiz: Unser Mitglied Marion Eckertz-Höfer ist die zukünftige Präsidentin des Bundesverwaltungsgerichts. Darüber hinaus hat der Richterwahlausschuss am 29. März 2007 unsere Mitglieder Nicola Behrend, Dr. Ulrike Bumke, Dr. Ruth Düring und Maren Thomsen zu Richterinnen an den obersten Bundesgerichten gewählt. Herzliche Glückwünsche von hier aus!
Last but not least haben wir die neue Berliner Justizsenatorin Gisela von der Aue und die Justizministerin des Landes Sachsen-Anhalt Prof. Dr. Angela Kolb als neue Mitglieder gewonnen.
Die Unterhaltsreform war in aller Munde und der djb ein gefragter Ansprechpartner. Meine Vorgängerin im Amt der Präsidentin, Margret Diwell, nahm anlässlich der mündlichen Anhörung vor dem Bundestagsausschuss im letzten Herbst ausführlich Stellung. Dass die Reform einige Mängel hat, haben sowohl ich als auch die Vorsitzende der djb-Kommission "Zivil-, Familien- und Erbrecht, Recht anderer Lebensgemeinschaften", Dr. Angelika Nake, in zahlreichen Interviews erläutert.
Mit unserer Pressemitteilung zu der Frankfurter Familienrichterin, die einen Beschluss mit dem Koran begründet hat, waren wir in allen Medien präsent und haben hoffentlich dazu beigetragen, dass so etwas nie wieder vorkommt.
Ihre Jutta Wagner
Präsidentin
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djb-Kongress 2007 in Erfurt
Wie verhalten sich die gleichstellungspolitischen Instrumente des Gender
Mainstreaming und des Managing Diversity zueinander? Sind es alternative, gar
konkurrierende Gleichstellungsstrategien? Welche Rolle soll das Antidiskriminierungsrecht
innerhalb dieser neuen Handlungsansätze übernehmen? Oder haben wir
in der Gleichstellungspolitik einen Paradigmenwechsel fort von der Gleichstellung
durch rechtsförmige Instrumente hin zur Gleichstellung durch sozialwissenschaftlich
und betriebswirtschaftlich fundierte Instrumentarien und Handlungsstrategien?
Mit diesen Fragen wird sich der djb auf seiner Tagung und Mitgliederversammlung vom 20. bis 22. September 2007 im Hotel Radisson SAS in Erfurt befassen. Verantwortlich für die Gestaltung des hochinteressanten und mit herausragenen Namen besetzten Tagungsprogramms ist die Kommission "Arbeits-, Gleichstellungs- und Wirtschaftsrecht" unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Sibylle Raasch.
Das nächste Heft der aktuellen informationen 2/2007 wird die Anmeldungsunterlagen enthalten. Die Zimmerkontingente im Kongresshotel Radisson SAS und im IBIS Erfurt sind begrenzt. Wenn Sie eine Teilnahme planen, sollten Sie sich möglichst bald um eine Zimmerreservierung unter dem Stichwort "Juristinnenbund" kümmern.
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Mit diesen Fragen wird sich der djb auf seiner Tagung und Mitgliederversammlung vom 20. bis 22. September 2007 im Hotel Radisson SAS in Erfurt befassen. Verantwortlich für die Gestaltung des hochinteressanten und mit herausragenen Namen besetzten Tagungsprogramms ist die Kommission "Arbeits-, Gleichstellungs- und Wirtschaftsrecht" unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Sibylle Raasch.
Das nächste Heft der aktuellen informationen 2/2007 wird die Anmeldungsunterlagen enthalten. Die Zimmerkontingente im Kongresshotel Radisson SAS und im IBIS Erfurt sind begrenzt. Wenn Sie eine Teilnahme planen, sollten Sie sich möglichst bald um eine Zimmerreservierung unter dem Stichwort "Juristinnenbund" kümmern.
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Heimliche Vaterschaftstests
Am Dienstag, den 13. Februar 2007 entschied der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts über
die Frage, ob ein heimlicher Vaterschaftstest, bei dem DNA-haltiges Körpermaterial
des Kindes ohne dessen Zustimmung und ohne Zustimmung der sorgeberechtigten
Person genetisch untersucht worden ist, in einem gerichtlichen Vaterschaftsanfechtungsverfahren
verwertet werden darf. Der BGH in Zivilsachen hatte die Verwertbarkeit mit
Urteil vom 12. Januar 2005 verneint. Diese Entscheidung bestätigte das
BVerfG, es hält jedoch die Einführung eines Feststellungsverfahrens
zur isolierten Klärung der Abstammung für notwendig.
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Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz AGG
Zur Unterstützung von Klagen nach dem AGG möchte der djb Anfragenden
gerne Hinweise auf versierte Anwältinnen geben. Wir haben vor, eine Liste
kompetenter djb-Anwältinnen in der Datenbank der Geschäftsstelle
zu erstellen. Wenn Sie Rechtsanwältin sind und Interesse haben, solche
Fälle zu übernehmen, melden Sie sich bitte bei der Geschäftsstelle.
Auch kundige Referentinnen zum AGG werden immer wieder gesucht. Die Kommission "Arbeits-, Gleichstellungs- und Wirtschaftsrecht" kann die große Nachfrage nicht mehr alleine bewältigen. AGG-Expertinnen, die an einer Vernetzung interessiert sind, melden sich bitte per E-Mail bei der Geschäftsstelle.
Auch kundige Referentinnen zum AGG werden immer wieder gesucht. Die Kommission "Arbeits-, Gleichstellungs- und Wirtschaftsrecht" kann die große Nachfrage nicht mehr alleine bewältigen. AGG-Expertinnen, die an einer Vernetzung interessiert sind, melden sich bitte per E-Mail bei der Geschäftsstelle.
Oral-History
Der djb ist in Person von Martina Bosch seit einiger Zeit mit der Erstellung
eines (online-)Archivs beschäftigt. In diesem Zusammenhang waren zur
Dokumentation der djb-Geschichte bereits Interviews mit langjährigen Mitgliedern
des djb in der Diskussion. Ein Projekt, das der Bundesvorstand mangels Zeit
und ehrenamtlicher Arbeitskraft auf die Zeit nach Fertigstellung des online-Archivs
verschoben hatte.
Jetzt nimmt der djb teil an einem vom BMFSFJ geförderten Projekt "Erinnerungen bewahren" des Archivs der Deutschen Frauenbewegung. Im Rahmen dieses Oral-History-Projektes werden zunächst einzelne Interviews mit Verbandsmitgliedern durchgeführt. Ergebnis der Interviews ist auch ein Leitfaden, der vom djb anschließend für weitere Interviews genutzt werden kann.
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Jetzt nimmt der djb teil an einem vom BMFSFJ geförderten Projekt "Erinnerungen bewahren" des Archivs der Deutschen Frauenbewegung. Im Rahmen dieses Oral-History-Projektes werden zunächst einzelne Interviews mit Verbandsmitgliedern durchgeführt. Ergebnis der Interviews ist auch ein Leitfaden, der vom djb anschließend für weitere Interviews genutzt werden kann.
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"Aktion Gleichheitsartikel" des
Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland
Mit einer Unterschriftenaktion möchte der LSVD darauf hinwirken, dass
in den Katalog der gegen Diskriminierung zu schützenden Merkmale des Art.
3 Abs. 3 Satz 1 GG auch das Merkmal "sexuelle Identität" aufgenommen
wird. Ein erster Versuch in diese Richtung fand in der sogenannten kleinen
Verfassungsreform 1993/1994 noch keine parlamentarische Mehrheit. Die EU-Antidiskriminierungsrichtlinie
2000/78/EG verlangt inzwischen zumindest, dass die sexuelle Identität
(Orientierung) in Beschäftigung und Beruf gegen Diskriminierung zu schützen
ist. Seit 2006 schützt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) zumindest
im Arbeitsrecht und Teilen des Zivilrechts gegen eine Diskriminierung wegen
der sexuellen Identität. Der djb unterstützt die Initiative, auch
für die sexuelle Identität einen umfassenden Diskriminierungsschutz
auf Verfassungsebene zu verankern.
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Referendarstage Bonn
Rechtsreferendarinnen können ihre Wahlstage oder Verwaltungsstage beim
BMFSFJ in Bonn – speziell im Referat 515 (Internationale Jugendpolitik)
bei Barbara Wurster machen. Der Bereich ist speziell zuständig für
die multilaterale jugendpolitische Arbeit der Bundesregierung. Zahlreiche nationale
und Europa-Rechtsfragen sind berührt. Die Stage gibt zugleich Einblick
in die Arbeit der Bundesverwaltung.
Bewerbungen sind zu richten an: BMFSFJ, Personalreferat, z.H. Frau Dahl, Rochusstr. 8-10, 53123 Bonn.
Bewerbungen sind zu richten an: BMFSFJ, Personalreferat, z.H. Frau Dahl, Rochusstr. 8-10, 53123 Bonn.
Veranstaltungstipps
Die Regionalgruppe
Bonn des Deutschen Juristinnenbundes lädt ein zu einem Vortrag von Dr. h.c.
Renate Jaeger, Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
in Straßburg zum Thema: "Der Europäische Gerichtshof für
Menschenrechte – zwischen Erfolg und Kollaps" am Donnerstag, den
19. April 2007, 18:00 bis ca. 19:30 Uhr im Haus der Geschichte der Bundesrepublik
Deutschland, Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn.
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Der 7. Kongress der European Women Lawyers Association (EWLA) in Kooperation mit den "Juristinnen Schweiz – Femmes Juristes Suisse – Giuriste Svizzera – Giuristas Svizra" zum Thema "Equal Opportunities for All From Women Lawyers' Perspective" findet am 11. und 12. Mai 2007 in Zürich, Schweiz statt.
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Zum ersten Mal wird der Global Summit of Women 2007 in Deutschland, in Berlin, stattfinden. Seit 16 Jahren treffen sich die GlobeWomen einmal im Jahr zum Austausch und Netzwerken. Tagungsort des Global Summit of Women vom 14.-16. Juni 2007 in Berlin ist das Hotel Intercontinental.
Unter hoher politischer Aufmerksamkeit werden ca. 1.100 Frauen in Top-Führungspositionen aus Wirtschaft, Verwaltung, Nichtregierungsorganisationen und Politik sowie Unternehmerinnen, Existenzgründerinnen, angestellte Businessfrauen und Netzwerkerinnen aus Verbänden und Frauenorganisationen aus aller Welt erwartet. Unter dem Motto "The Global Marketplace: Opportunities and Challenges" stehen in diesem Jahr zwei Themen an prominenter Stelle der Konferenzagenda: die Förderung des Management-Nachwuchses und die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen (Corporate Social Responsibility).
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Der 7. Kongress der European Women Lawyers Association (EWLA) in Kooperation mit den "Juristinnen Schweiz – Femmes Juristes Suisse – Giuriste Svizzera – Giuristas Svizra" zum Thema "Equal Opportunities for All From Women Lawyers' Perspective" findet am 11. und 12. Mai 2007 in Zürich, Schweiz statt.
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Zum ersten Mal wird der Global Summit of Women 2007 in Deutschland, in Berlin, stattfinden. Seit 16 Jahren treffen sich die GlobeWomen einmal im Jahr zum Austausch und Netzwerken. Tagungsort des Global Summit of Women vom 14.-16. Juni 2007 in Berlin ist das Hotel Intercontinental.
Unter hoher politischer Aufmerksamkeit werden ca. 1.100 Frauen in Top-Führungspositionen aus Wirtschaft, Verwaltung, Nichtregierungsorganisationen und Politik sowie Unternehmerinnen, Existenzgründerinnen, angestellte Businessfrauen und Netzwerkerinnen aus Verbänden und Frauenorganisationen aus aller Welt erwartet. Unter dem Motto "The Global Marketplace: Opportunities and Challenges" stehen in diesem Jahr zwei Themen an prominenter Stelle der Konferenzagenda: die Förderung des Management-Nachwuchses und die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen (Corporate Social Responsibility).
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Deutscher Juristinnenbund e.V. – Vereinigung der Juristinnen, Volkswirtinnen und Betriebswirtinnen
Anklamer Straße 38 – 10115 Berlin – Tel. 030 44 32 70-0 – Fax 030 44 32 70-22
geschaeftsstelle@djb.de - www.djb.de
Newsletter vom 04.04.2007
Verantwortlich: Anke Gimbal, Bundesgeschäftsführerin des djb.
Zum Austragen klicken Sie bitte hier.
Anklamer Straße 38 – 10115 Berlin – Tel. 030 44 32 70-0 – Fax 030 44 32 70-22
geschaeftsstelle@djb.de - www.djb.de
Newsletter vom 04.04.2007
Verantwortlich: Anke Gimbal, Bundesgeschäftsführerin des djb.
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