NRW Forum Recht 2011

Mit Recht für Frauen – Neue Wege in Wirtschaft und Gesellschaft ohne Rücksicht auf Herkunft und Geschlecht

 

Montag, 9. Mai 2011, 9.30 Uhr
im Kammermusiksaal des Palais Wittgenstein
Bilker Str. 7 - 9, 40213 Düsseldorf

Die Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern steht seit langem auf der politischen Agenda. Sie ist im Recht fundiert. Wie aber sieht die Wirklichkeit aus? In den deutschen Wirtschaftsunternehmen ist die Anzahl weiblicher Führungskräfte immer noch sehr gering. Auch von einer gleichen Bezahlung für gleiche Arbeit sind wir noch weit entfernt. An hochqualifiziertem weiblichem Nachwuchs fehlt es nicht. Dennoch zeigt sich ein seit langer Zeit unverändertes Bild: Aufsichtsräte und Vorstände börsennotierter Aktiengesellschaften sind fest in Männerhand.

Eine moderne Gesellschaft kann aber nur bestehen, wenn sie ihr volkswirtschaftliches Potenzial ausschöpft. Welche neuen Wege kann hier das Recht anbieten? Welche weiteren Rahmenbedingungen müssen geändert werden, um die Gleichstellung der Geschlechter in Wirtschaft und Gesellschaft voranzubringen?

Frauen mit Zuwanderungsgeschichte haben mit Geschlecht und Herkunft gleich zwei Hürden auf dem Weg zu beruflichem Erfolg und gesellschaftlicher Teilhabe zu überwinden. Integration ist Aufgabe des Einzelnen und Staatsaufgabe zugleich. Wie weit ist sie schon gelungen? Wie weit kann insbesondere den religiös-kulturellen Bedürfnissen von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte Rechnung getragen werden (Stichwort: Kopftuch, Schleier), ohne andererseits die Bildung von Parallelgesellschaften zu fördern? Sind Recht und Justiz hier noch stärker gefordert?

Ausbildung und Beruf sind für Frauen mit Zuwanderungsgeschichte von herausragender Bedeutung. Ein ungehinderter Zugang zum Arbeitsmarkt ist Grundvoraussetzung auch für die soziale und familiäre Integration. Wichtig ist nicht nur die Teilhabe an schulischer Bildung und Ausbildung in Deutschland, sondern auch die Anerkennung von im Ausland erworbenen Ausbildungs- und Berufsabschlüssen. Sind diese Integrationsbedingungen gewährleistet? Besteht weiterer Handlungsbedarf?

Das NRW Forum Recht 2011 leuchtet das weit gespannte Themenfeld "Mit Recht für Frauen" näher aus.

 

 

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