Ist Altersarmut unser (Frauen-)Schicksal?
Gibt es effiziente Vorschläge zur Strukturreform der Gesetzlichen Rentenversicherung – oder werden wir lediglich reich gerechnet?
Fachgespräch des Deutschen Juristinnenbundes
in der Thüringer Landesvertretung, Mohrenstraße 64, 10117 Berlin
am Mittwoch, 25.3.2009 von 10:30 Uhr bis ca. 15:30 Uhr
Das Thema Rente gilt als kompliziert - dieses Gerücht hält sich mit großer Hartnäckigkeit. Tatsächlich ist alles einfach: wer im einkommensbezogenen Rentensystem wenig verdient und daher auch nur geringe Beiträge zahlt, bekommt wenig Rente. Wer also viele Erwerbsjahre im Niedriglohnbereich arbeiten muss, wird auch im Alter arm sein.
Was ist zu tun? Der Deutsche Juristinnenbund lädt Politikerinnen und Politiker, Medienschaffende und engagierte Bürgerinnen und Bürger ein, aktuelle und wieder aktuell gewordene Konzepte zu diskutieren.
Die entscheidenden Weichen für die Lebenssituation im Alter werden im Erwerbsleben gestellt – in der „rush-hour-of-life“, in der niemand an das Alter erinnert werden möchte. Leider kommen wir aber nicht am Thema vorbei.
Programm
Begrüßung und Eröffnung
Jutta Wagner
Präsidentin des djb, Berlin
Die AVID Studie 2007 – eine geschlechtsspezifische Auswertung zur Altersvorsorge in Deutschland
Dr. Reinhold Thiede
Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
Rentenreform 2007 - Mittelbare Diskriminierung der Frauen durch die Rente für besonders langjährige Versicherte (45 Beitragsjahre)
Prof. Dr. Ursula Rust
Universität Bremen
Diskussion
Kaffeepause
Ein neues Konzept der Teilhabe-Äquivalenz
Prof. Dr. Friedrich Breyer
Universität Konstanz
Rente nach Mindesteinkommen und geltendes Recht
Judith Kerschbaumer
Rechtsanwältin, Leiterin des Bereichs Sozialpolitik
ver.di Bundesverwaltung, Berlin
Rentenmodell der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Deutschlands (KAB)
Lucia Schneiders-Adams
KAB Deutschlands, Köln
Rentenmodell des djb
Prof. Dr. Ursula Rust
Universität Bremen
Podium: Diskussion der Modelle
Moderation: N.N.
- Prof. Dr. Friedrich Breyer
- Lucia Schneider-Adams
- Judith Kerschbaumer
- Prof. Dr. Ursula Rust
