Pressemitteilung

Parlamentarierinnen und Verbände sind sich einig: Berliner Erklärung fordert Geschlechtergerechtigkeit bei Führungspositionen

Pressemitteilung vom 16.12.2011

Initiatorinnen der Berliner Erklärung am 15.12.2011, BPK

Der Deutsche Juristinnenbund (djb) gehört zu den 12 Initiator/inn/en der am 15. Dezember 2011 veröffentlichten Berliner Erklärung zur Gleichstellung von Frauen. Die Erklärung dokumentiert einen Schulterschluss von Frauen aus unterschiedlichen Fraktionen und Verbänden um der Geschlechtergerechtigkeit willen.


Ramona Pisal, Präsidentin des djb: "Es ist an der Zeit, den im Grundgesetz verankerten Auftrag zur Herstellung der Gleichberechtigung der Frau nun endlich umzusetzen und Frauen und Männer tatsächlich gleich zu stellen. Hierzu gibt es einen breiten Konsens unter Frauen."

Alle bisherigen Versuche, durch freiwillige Vereinbarungen mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen, sind gescheitert. Die Zeit ist reif für eine verbindliche gesetzliche Regelung zur geschlechtergerechten Besetzung von Entscheidungsgremien der Wirtschaft wie Aufsichtsräte und Vorstände. Damit die Maßnahme Wirkung entfaltet, wollen wir flankierend Fristen und empfindliche Sanktionen regeln. Die Quote für Aufsichtsräte kann aber nur der Anfang sein!

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift auf www.berlinererklaerung.de.

 

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