Pressemitteilung
Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst: Hoffnung auf ein Ende der diskriminierenden Arbeitsbewertung.
djb begrüßt Vorhaben einer diskriminierungsfreien Entgeltordnung im Bereich des TVöD
Pressemitteilung vom 06.08.2010
Ab dem 9. August verhandeln die Tarifvertragsparteien im Bereich des öffentlichen Dienstes von Bund und kommunalen Arbeitgebern wieder über eine neue Entgeltordnung zum TVöD. Sie soll Anfang des Jahres 2011 in Kraft treten. Dazu wurden bereits im Februar 2010 einige Grundsätze vereinbart. An prominenter Stelle heißt es unter Punkt 2: „Die Entgeltordnung ist diskriminierungsfrei zu gestalten.“
Der Deutsche Juristinnenbund (djb) begrüßt dies außerordentlich, denn Teile der Vergütungsordnungen im öffentlichen Dienst sind als diskriminierend bzw. als diskriminierungsverdächtig einzustufen. Prof. Dr. Marlene Schmidt, Vorsitzende der Kommission Arbeits-, Gleichstellungs- und Wirtschaftsrecht des djb, unterstrich in einem Brief an Bundesminister Dr. Thomas de Maizière und die weiteren Tarifpartner, dass mit der schrittweisen Vereinbarung einer diskriminierungsfreien Entgeltordnung auch für Tarifverträge außerhalb des öffentlichen Dienstes eine wichtige Vorbildfunktion erfüllt werden kann.
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